Bernhard Schlink

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Bernhard Schlink (geb. 1944) ist ein deutscher Jurist und Schriftsteller. Er studierte Jura in Heidelberg und Berlin und lehrte nach seiner Habilitation von 1981 als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie in Bonn, Frankfurt am Main und Berlin. Von 1987 bis 2006 war er zudem Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen. Seine literarische Laufbahn begann 1987 mit dem gemeinsam mit Walter Popp verfassten Kriminalroman »Selbs Justiz«. International bekannt wurde er mit »Der Vorleser« (1995), der in mehr als 50 Sprachen übersetzt und 2008 verfilmt wurde. Zu seinen weiteren Werken zählen »Die Enkelin«, »Das späte Leben« und das Theaterstück »20. Juli«. Für sein literarisches Werk erhielt Schlink unter anderem die französische Ehrenlegion, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und den Park-Kyung-ni-Literaturpreis.

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