Eine bewegende Suche nach der verlorenen Mutter Die neunjährige Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf, geplagt von einem tyrannischen Vater und tiefer Einsamkeit. Ihre Patentante Liv wird Majas einziger Lichtblick: Liv arbeitet als Astrophysikerin und begeistert Maja für die Wunder des Universums. Doch als Majas Welt durch eine Katastrophe zusammenbricht, verliert sie alles - ihre Eltern, ihren Halt, ihre Kindheit. Liv nimmt Maja bei sich auf, kämpft aber auch mit eigenen Problemen. Trost finden sie beide in der Faszination für die Sterne - bis Maja auf die Idee verfällt, durch ein Teleskop ihre verstorbene Mutter wiedersehen zu können. Wird sie in der Dunkelheit des Alls Hoffnung finden?
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von Jasmin Schreiber
Eine bewegende Suche nach der verlorenen Mutter Die neunjährige Maja wächst in einer zerrütteten Familie auf, geplagt von einem tyrannischen Vater und tiefer Einsamkeit. Ihre Patentante Liv wird Majas einziger Lichtblick: Liv arbeitet als Astrophysikerin und begeistert Maja für die Wunder des Universums. Doch als Majas Welt durch eine Katastrophe zusammenbricht, verliert sie alles - ihre Eltern, ihren Halt, ihre Kindheit. Liv nimmt Maja bei sich auf, kämpft aber auch mit eigenen Problemen. Trost finden sie beide in der Faszination für die Sterne - bis Maja auf die Idee verfällt, durch ein Teleskop ihre verstorbene Mutter wiedersehen zu können. Wird sie in der Dunkelheit des Alls Hoffnung finden?
Aktuelle Rezensionen(14)
Das Thema hat mich natürlich interessiert und bewegt. Aber ich habe mir mehr erhofft. Durch die vielen Perspektivenwechsel geht die Tiefe verloren und ich konnte nicht so mit den Protagonisten mitfühlen wie ich mir das gestützt auf das Thema gewünscht hätte.
Dieser Roman hat so viele Emotionen bei mir ausgelöst. Viele Gedanken über die Beziehung meiner Mutter. Ich habe geweint und musste oft lächeln. Das beste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe.
Jasmin Schreiber, ich salutiere vor dir und möchte nur eines sagen: danke, für dieses Buch. Es ist weitaus mehr als eine Geschichte. Es erzählt die Geschichten aller Frauen, die keine Chance hatten, weil ihr Partner dachte, ihr Leben gehört ihm. Und er entscheidet, wann ein Leben anfängt und wann eines aufhört. Ich habe selbst beim Schreiben dieser Worte Tränen in den Augen. Was ich aber sagen kann ist, wie unfassbar dankbar ich bin, dass dieses Buch nun existiert. Danke Jasmin.
Für mich das beste Buch, was ich seit langer Zeit gelesen habe! Ich musste zwischendurch immer wieder mal eine Pause einlegen, da man den Schmerz, die Trauer, die Schuldgefühle und die große Leere nach dem Verlust eines geliebten Menschen so mitfühlt. Ein Buch, dass jeder gelesen haben sollte ❤️🩹
Ein Buch, das viel mehr Sterne verdient hätte - vielleicht ein ganzes Universum? Jasmin Schreiber schafft es, mich mal wieder beim Lesen zu Tränen zu rühren (und zwar nicht nur einmal). Der Roman behandelt das schwerzugängliche Thema Femizid auf seine ganz eigene Art und Weise: Wir erhalten durch verschiedene Protagonist:innen unterschiedliche Einblicke in das Geschehen. Ihre Sprachstile variieren dabei, was den Roman so vielschichtig macht. So berichtet die 10-jährige Maja aus ihrer kindlichen Welt und ihre Patentante Liv bringt spannende Einblicke und Vergleiche aus der Astrophysik mit. Wir Leser:innen reisen in Paralleluniversen (was wäre, wenn…?) und erhalten durch gerichtliche Schreiben einen sehr nüchternen, distanzierten aber auch klaren Blick auf die Ereignisse. Ein unglaublich tolles Buch! Danke, Jasmin Schreiber für diese tolle und sicherlich sehr schwere Recherchearbeit und dafür, den Fokus auf die Opfer häuslicher Gewalt zu richten - ohne das der Täter auch nur einmal zu Wort kommt oder zu viel Raum einnimmt.