Wackelkontakt
von Wolf Haas
Der Roman Wackelkontakt von Wolf Haas erzählt die Geschichte von Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, weil eine Steckdose in seiner Wohnung defekt ist. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio, der im Gefängnis auf seine Entlassung wartet, lebt in ständiger Angst, da er zahlreiche Menschen verraten hat. Aus Furcht um sein Leben bleibt er nachts wach und liest ein Buch. Darin geht es um Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, weil eine Steckdose einen Wackelkontakt hat. Wolf Haas präsentiert eine packende Erzählung, die aus zwei scheinbar einfachen Geschichten einen dynamischen und verwobenen Plot schafft. Mit einem toten Handwerker, familiären Verflechtungen und ungelösten Geheimnissen entfaltet sich ein spannender Roman, der bis zum Schluss funkt und überrascht.
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Wackelkontakt
von Wolf Haas
Der Roman Wackelkontakt von Wolf Haas erzählt die Geschichte von Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, weil eine Steckdose in seiner Wohnung defekt ist. Um sich die Zeit zu vertreiben, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Elio, der im Gefängnis auf seine Entlassung wartet, lebt in ständiger Angst, da er zahlreiche Menschen verraten hat. Aus Furcht um sein Leben bleibt er nachts wach und liest ein Buch. Darin geht es um Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, weil eine Steckdose einen Wackelkontakt hat. Wolf Haas präsentiert eine packende Erzählung, die aus zwei scheinbar einfachen Geschichten einen dynamischen und verwobenen Plot schafft. Mit einem toten Handwerker, familiären Verflechtungen und ungelösten Geheimnissen entfaltet sich ein spannender Roman, der bis zum Schluss funkt und überrascht.
Aktuelle Rezensionen(43)
Dieses Buch ist es eine großartige Reise entlang von Gedanken-Serpentinen. Amüsant, kurzweilig und spannend. „Wackelkontakt“ ist eine tolle Geschichte. Lakonisch, humorvoll, nachdenklich stimmend reiht Haas Zitat-Poster-Sätze aneinander. „…man weiß nie, was geschrieben steht, bevor man den letzten Satz gelesen hat. Bevor man am Ende des Buches angekommen ist.“ Vordergründig reihen sich zwei Erzählstränge aneinander, die dann verwirbeln, ineinandergreifen. Man lernt den eher langweiligen Trauerredner Escher (!) kennen und dessen Leidenschaft für Puzzles. Und den ehemaligen Mafiosi Elio, der im Zeugenschutz, ein neues Leben u.a. als Elektriker lebt…und den Escher während der Reparatur eines Wackelkontaktes…versehentlich umbringt… Danach geraten die Zeiteben ins Wackeln…Wir bekommen Einblick in das Leben im Zeugenschutz, Trauerbewältigung, Kunsthistorik, Mafia und das Miteinander unterschiedlicher weiterer Personen. Dabei gelingt Haas eine verschachtelte Erzähl-Konstruktion, bei der nie der Überblick verloren geht. Rasant wechseln Zeit- und Erzählebenen ohne Kapitel-Abgrenzungen. Man kann in einen Lesesog geraten. So wie ich.
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das zwei Erzählstränge besser vereint als „Wackelkontakt”. Die Geschichte an sich hat mir leider nur mittelmäßig gefallen. Ich kann das Buch dennoch empfehlen, da es sich leicht lesen lässt und die Erzählweise einzigartig ist.
Dieses Buch war kurzweilig, raffiniert und erfrischend. Ich mochte sehr gerne, dass die Geschichten so fließend ineinander übergingen und miteinander verknüpft waren. Sicher holt das nicht jeden ab, aber mich hat es auf ganzer Länge überzeugt!
Die Handlung des Buches war wirklich sehr erfrischend und wirklich witzig. 2 Charaktere die jeweils über den Anderen ein Buch lesen, wobei sie am Ende zueinander finden. Super kurze Lektüre für zwischendurch 😊
Der Schreibstil ist ziemlich besonders. Wie schlau die Ebenen miteinander verknüpft sind, fand ich sehr faszinierend. Einfach toll, was man mit Sprache alles machen kann. Inhaltlich auch sehr spannend mit überraschender Wendung. Sehr lesenswert!