4.1

Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle

von Anne Freytag

Format:Hardcover
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Bestsellerautorin Anne Freytag ist eine der großen und gefeierten deutschen All-Age-Stimmen Manchmal findet man sich in den unwahrscheinlichsten Momenten ... Eben hatte Sally noch ein Leben - eine beste Freundin, eine langjährige Beziehung und eine potenzielle WG mit ihrem Bruder. Aber dann kommt alles anders: Pia ist mit ihren Eltern weggezogen, Felix hat überraschend Schluss gemacht, und statt in die erste eigene Wohnung geht es in den zweiten harten Lockdown. Einmal mehr ist Sally eingesperrt mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Und als wäre das nicht genug, zieht dann auch noch die ein paar Jahre ältere Leni bei ihnen ein. Unter anderen Umständen wären sich die beiden vermutlich nie begegnet. Doch jetzt schleicht Leni sich Stück für Stück in Sallys Gedanken und weiter in ihr Herz. Dabei hatte Sally sich so fest vorgenommen, sie nicht zu mögen ... Lebensnahe Themen und eine bildgewaltige Sprache - verpackt in einem mit Liebe zum Detail ausgestatteten Hardcover

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
432 SeitenHardcover
Erschienen an: September 29, 2023

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Aktuelle Rezensionen(9)

4.1(65 ratings)
JessiRezension von Jessi

„Es wäre das perfekte Ende und doch ist es erst der Anfang.“ Ein tolles Buch über das Suchen und Finden des eigenen Weges - für jeden auf seine Weise.

svenj_oRezension von svenj_o

Anders als erwartet. Lag sehr lange auf meinem SUB wegen der Corona-Thematik. Die ist allerdings irgendwie unnötig und nebensächlich im Buch. Trotzdem ist das Buch kein Wohlfühlbuch und drückt irgendwie auf die Stimmung. Daher wohl gut geschrieben, an sich aber kein Buch, wo man etwas verpasst, wenn man es nicht gelesen hat. Empfehle eher ihr Jugendbuch "Nicht weg und nicht da".

philoSophie Rezension von philoSophie

Es war mein erstes Buch von dieser Schriftstellerin was ich gelesen habe. Es hat sich super gut lesen lassen. Ich hab mich und das reale Leben in sehr vielen Passagen wiedergefunden. Allerdings hab ich nicht mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Für meinen Geschmack war das überflüssig und für die Geschichte auch nicht so relevant. Hätte man gern weglassen können. Aber im ganzen betrachtet er sehr gutes Buch.

sahihi1234Rezension von sahihi1234

Eigentlich liebe ich die Jugendbücher von Anne Freytag, aber dieses hier war es diesmal leider nicht... "Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle", geschrieben von Anne Freytag, ist ein Jugendbuch über komplexe Familienbande, Gefühle und das Erwachsen werden, während der Coronapandemie. Inhalt: "Eben hatte Sally noch ein Leben - eine beste Freundin, eine langjährige Beziehung und eine potenzielle WG mit ihrem Bruder. Aber dann kommt alles anders: Pia ist mit ihren Eltern weggezogen, Felix hat überraschend Schluss gemacht, und statt in die erste eigene Wohnung geht es in den zweiten harten Lockdown. Einmal mehr ist Sally eingesperrt mit ihrer Mutter und den drei Geschwistern. Und als wäre das nicht genug, zieht dann auch noch die ein paar Jahre ältere Leni bei ihnen ein. Unter anderen Umständen wären sich die beiden vermutlich nie begegnet. Doch jetzt schleicht Leni sich Stück für Stück in Sallys Gedanken und weiter in ihr Herz. Dabei hatte Sally sich so fest vorgenommen, sie nicht zu mögen ..." (Klappentext) Die Charaktere: Im Vordergrund steht Sally. Sie ist das 3. von 4 Kindern, einer alleinerziehenden Mutter. Sie befindet sich im aktuellen Gefühlschaos. Ihre beste Freundin wohnt nun viele hunderte Kilometer weit weg, ihr Freund hat mit ihr Schluss gemacht, aber irgendwie auch nicht und ihr Bruder, mit dem sie eigentlich in eine WG ziehen wollte, hat aufeinmal ganz andere Sorgen. Und das alles geschieht, während der Coronapandemie. Ich selber konnte zu Sally keinen wirklichen Zugang finden und ich hatte immer das Gefühl, dass ihr alles egal sei. Sie hat sich Gedanken über Dinge gemacht (bspw. ihren Erzeuger), die ich gar nicht nachvollziehen konnte. Vielleicht, liegt das aber auch daran, dass ich nicht in der selben Situation bin, wie sie. Ich finde, dass sich ihre Gedanken immer um die gleichen Themen gedreht haben und das war irgendwie ermüdend. Auch zu Leni habe ich gar keinen Draht gefunden. Ich konnte sie noch weniger verstehen, als Sally und fand ihren Charakter nicht wirklich greifbar. Das einzige, was für mich spannend war, ist die Familiendynamik zwischen der Mutter, die nochmal ein ganz eigenes Thema für sich ist, und den Kindern. Aber ansonsten haben mir die Charaktere nicht so viel gegeben, es war vielleicht zum Ende hin eine Entwicklung zu spüren, aber ansonsten ist mir von ihnen leider nicht so viel im Kopf hängen geblieben. Ganz cool hätte ich es gefunden, wenn man über die Situation vom Bruder noch ein wenig mehr erfahren hätte, weil dafür, dass das eigentlich ein ziemlich großes Ding ist, ist das ,für meinen Geschmack, sehr wenig thematisiert worden. Der Schreibstil: Der Schreibstil war ganz Anne Freytag, aber irgendwie hat mir der gewisse Funke gefehlt, der sonst eigentlich immer bei mir überspringt, wenn ich ihre Bücher lese. Die Geschichte war für mich nicht wirklich spannend. Es gab keinen Spannungsbogen, was natürlich auch logisch ist, wenn man bedenkt, dass man sich inmitten der Corona-Pandemie befindet und das da nicht die große Mega-Handlung zu erwarten ist, ist denke ich auch klar, aber es ist alles so kalt geblieben. Ich habe die Liebesgeschichte absolut gar nicht gefühlt. Es war keine Verbindung zu Charakteren da, ich habe keine wirkliche Entwicklung der Charaktere gespürt. Die Geschichte wird sowohl aus Sallys, als auch aus Lenis Perspektive erzählt. Die Gestaltung: Gestalterisch schreit dieses Buch wieder nach Anne Freytag. Ich mag das Cover gern. Es ist kein Highlight, aber sieht ganz gut aus. Was ich jedoch schön finde, ist der Farbschnitt, der sich an das Cover anpasst und die Charakterkarte ist auch ein schönes Nice-To-Have. Die Innenklappen gefallen mir, wie in den anderen Jugendbüchern der Autorin auch sehr sehr gut mit den süßen Zeichnungen und der Playlist. Und was ich auch ganz doll mag, ist die Farbe vom Cover unterhalb des Schutzumschlages. Zudem sind die Kapitel relativ kurz und die Schrift hat eine angenehme Größe. Themen (könnte Spoilern): Die Geschichte beinhaltet viele realitätsnahe Themen, wie bspw. das Leben in der Pandemie und was dieses mit der jüngeren Generation gemacht hat. Sally hat kurz vor der Pandemie ihr Abitur gemacht und kann ihre neu gewonnene Freiheit nicht nutzen um die weite Welt zu erkunden. Ihre Familie zerbricht immer weiter. Die Beziehung zu ihrem Freund (oder Exfreund) und ihrer besten Freundin ist kompliziert und die Gefühle zu ihrer neuen Mitbewohnerin bekommt sie ebenfalls nicht ganz sortiert. Dieses Buch beinhaltet das Gefühl Erwachsen zu werden, in einer Zeit, in der du dich nicht ausprobieren willst, aber nicht darfst und kannst Fazit: "Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle", von Anne Freytag, spiegelt das Leben während der Pandemie als junge Erwachsene wieder, die in einem Wust aus Gefühlen steckt. Ich hatte mich zwar mega gefreut, als endlich wieder ein neues Jugendbuch von ihr angekündigt worden ist,, bin aber doch leider enttäuscht worden. Ich bin überhaupt nicht warm geworden mit der Geschichte und den Charakteren. Vielleicht mag ich einfach keine Bücher, die auf den Charakteren und deren Entwicklung basieren und wo die Handlung im Hintergrund steht, aber ich hatte das Gefühl, dass sich hier alles wie Kaugummi gezogen hat und alles irgendwie so belanglos war. Falls nochmal irgendwann ein Jugendbuch von der Autorin erscheinen sollte, werde ich es mir trotzdessen zu Gemüte führen, einfach weil sie zu meinen absoluten Lieblingsautoren zählt. Und ganz vielleicht wage ich mich auch mal an ihre zuletzt erschienenen Werke.

SofiRezension von Sofi

Gut geschrieben, aber auf jeden Fall kein Wohlfühlbuch…

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