3.2

Die Unmöglichkeit des Lebens

von Matt Haig

Format:Hardcover
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Als Grace, eine pensionierte Mathematiklehrerin, von einer fast vergessenen Freundin ein heruntergekommenes Häuschen auf einer Mittelmeerinsel erbt, siegt ihre Neugier. Ohne Rückflugticket, Reiseführer oder einen Plan fliegt sie nach Ibiza. Zwischen den rauen Hügellandschaften und goldenen Stränden der Insel macht Grace sich auf die Suche nach Antworten über das Leben ihrer Freundin – und das Rätsel ihres Todes. Was sie dabei entdeckt, ist merkwürdiger, als sie es sich je hätte träumen lassen. Eine Wahrheit, die unmöglicher kaum sein könnte. Doch um sich auf sie einlassen zu können, muss Grace sich erst ihrer eigenen Vergangenheit stellen. 

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: August 29, 2024

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Aktuelle Rezensionen(28)

3.2(121 ratings)
SteffiRezension von Steffi

Ich weiß gar nicht so recht, was ich denken soll 😄 das Buch war definitiv anders! Vollkommen anders als erwartet, aber ich fands cool. Es hatte Spannung, es hatte Magie, es hatte viel Gefühl und es hatte ein richtig tolles Setting! Zwischendurch hatte es aber auch ein paar Längen und manchmal wurde es schon recht abstrakt. Auf der anderen Seite war es aber auch teilweise richtig lustig. Ich fand die Aufarbeitung der Schuldgefühle der Protagonistin sehr bewegend. Alles in allem mochte ich das Buch und den recht kuriosen Schreibstil gern.

JanRezension von Jan

„Die Unmöglichkeit des Lebens“ hat für mich wirklich stark angefangen. Ich fand es total erfrischend, mal etwas zu lesen, das sich anders anfühlt als viele andere Bücher. So eine Geschichte hatte ich vorher tatsächlich noch nie gelesen. Die Grundidee fand ich direkt spannend: Eine ältere Frau, die früher Mathelehrerin war, erbt von einer verschollenen Freundin ein Haus auf Ibiza und macht sich dann auf den Weg, um dort ein komplett neues Leben zu beginnen. Gerade dieser Einstieg, das Setting und die besondere Stimmung haben mich am Anfang wirklich gepackt. Auch die Botschaften des Buches fand ich schön. Vor allem, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte, weil es so schnell vorbei sein kann, und dass man die kleinen Momente mehr schätzen sollte. Das hat das Buch meiner Meinung nach anfangs sehr gut vermittelt. Einige Szenen vom Anfang sind mir auch wirklich im Kopf geblieben, weil sie atmosphärisch und irgendwie besonders waren. Trotzdem war das Buch für mich am Ende vor allem eins: enttäuschend… Und genau deshalb würde ich ihm auch nur 2,25 von 5 Sternen geben. Nicht, weil ich sagen würde, dass es generell ein schlechtes Buch ist, sondern weil es mich persönlich enttäuscht hat. Ich glaube, ein Teil meiner Enttäuschung kam auch daher, dass ich nach der „Mitternachtsbibliothek“ wieder so einen Knaller von Matt Haig erwartet habe. Genau diese Stärke konnte „Die Unmöglichkeit des Lebens“ für mich aber leider nicht erreichen. Das erste Viertel war für mich wirklich stark, aber die restlichen 3/4 konnten das überhaupt nicht halten. Stattdessen wurde die Handlung für mich immer schleppender, absurder und teilweise auch willkürlich. Vor allem die vielen magischen und teils übernatürlichen Elemente haben mich irgendwann eher rausgebracht als interessiert. Für meinen Geschmack war das einfach zu viel und ich hätte das Buch deutlich stärker gefunden, wenn es ohne diese Elemente ausgekommen wäre. Vieles wirkte dadurch auf mich nicht besonders stimmig, sondern eher beliebig. Gerade in der Mitte und auch später hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte sich zieht, ohne mich emotional noch richtig mitzunehmen. Auch die Figuren haben dazu beigetragen. Die Protagonistin fand ich noch am interessantesten, aber die Nebencharaktere sind mir kaum ans Herz gewachsen. Irgendwann war mir stellenweise sogar egal, was mit ihnen passiert (z.B. Alberto). Fazit: Das erste Viertel fand ich wirklich stark, ungewöhnlich und atmosphärisch, aber die restlichen rund 3/4 des Buches waren für mich vor allem schleppend, absurd und enttäuschend. Für mich ist „Die Unmöglichkeit des Lebens“ also kein schlechtes Buch im allgemeinen Sinn, aber eben eins, das mich nach einem richtig guten Start leider nicht halten konnte und mich am Ende eher enttäuscht zurückgelassen hat. Schade! (2,25/5)

FritzleRezension von Fritzle

Insgesamt war das Buch leicht zu lesen. Die Kapitel hatten eine gute Länge. Manchmal hat mich der Inhalt etwas gelangweilt. Es war trotzdem ein gutes Wohlfühlbuch als Wiedereinstieg ins Lesen.

Aline B.Rezension von Aline B.

>>Die Unmöglichkeit des Lebens<< war mein erster Roman von Matt Haig und startete für mich vielversprechend. Die Grundidee machte neugierig, und der Einstieg erzeugte zunächst eine besondere Atmosphäre. Mit zunehmender Seitenzahl verlor das Buch jedoch deutlich an Wirkung. Die Handlung entwickelte sich kaum weiter, vieles erschien mir sehr konstruiert und weit hergeholt. Zentrale Gedanken wurden häufig wiederholt und erklärt, wodurch Spannung und Tiefe verloren gingen. Trotz anfänglicher Neugier habe ich das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen, da sich für mich kein Fortschritt oder Perspektivwechsel abzeichnete. Ein Roman, der sicherlich Leser:innen anspricht, die eine sanfte, philosophische Geschichte suchen – für mich persönlich blieb er jedoch zu oberflächlich.

Rezension von

Das Cover zeigt eine kleine Szenerie auf dem Meer. Der Mond scheint am Felsen vorbei aufs Meer und gibt so einen kleinen Blick auf die leichte Wellenbewegung. Direkt vor dem Felsen ist ein kleines Boot zu sehen, auf dem eine Person zu erkennen ist, die auf das Wasser blickt. Für mich ein schönes Bild, das Lust macht auf die Geschichte.  Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig erschien im Argon Verlag. Das Hörbuch wurde von Leslie Malton eingelesen. Sie verleiht der Geschichte die passende Stimmung. Und so konnte ich sehr gut in die Erzählung von Grace eintauchen. Grace ist eine pensionierte Mathematiklehrerin, die aufgrund eines Erbes nach Ibiza reist und so ihre gewohnte Umgebung verlässt. Auf der Insel lernt sie Menschen kennen, die ihrem Leben eine ganz neue Wendung geben.  Bei dem Klappentext und Titel habe ich eine andere Geschichte erwartet. Der Titel suggerierte mir als Fan mathematischer und naturwissenschaftlicher Geschichten einen anderen Schwerpunkt. So brauchte ich einen Moment, mit den mystischen Aspekten der Erzählung klar zu kommen. Für mich persönlich war es ein akzeptables Maß an Mystik, was für meine naturwissenschaftlich geprägte Seele noch im Rahmen lag. Die Geschichte startet mit einem Brief, der uns die Protagonistin und ihr Leben ein wenig näher bringt und danach dürfen wir direkt abtauchen in das Abenteuer Ibiza. Grace erzählt aus der Ich-Perspektive von ihrer Ankunft auf der Insel und wie sie sich nach und nach auf die Spur ihrer fast vergessenen Freundin begibt. Mit jedem Satz tauche ich als Leser tiefer in die Geschichte ein und bekomme ein Gefühl dafür, was unter Wasser bei einem Tauchgang passieren kann. Ich durfte von Anfang an mit rätseln, was sich hinter dem mysteriösen Verschwinden der Freundin verbirgt. Dabei blieb das Maß an Paranormalem für mich gerade noch in einem akzeptierbarem Maß. Wäre da noch ein wenig mehr gewesen, hätte ich das Hörbuch vermutlich zur Seite gelegt, weil der Klappentext mich so gar nicht auf diese Mystik vorbereitet hatte. Nicht desto trotz habe ich das Hörbuch genossen und mich am Rand gefreut, dass zumindest Pi und die Eulerschezahl vorkamen. Beim Hotel mit den unendlich vielen Zimmern musste ich schmunzeln und saß gefühlt wieder im Klassenzimmer und lauschte der Erklärung. Hier wäre ich zu gerne tiefer in die Theorie abgedriftet, doch das würde vermutlich den meisten Lesern nicht gefallen. Hast du Lust auf einen Ausflug nach Ibiza? Dann begleite die 72jährige Grace auf der Suche nach Antworten. Lasse dich von den paranormalen Elementen der Geschichte nicht ablenken. Ich habe das Hörbuch genossen und empfehle es gerne weiter.

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