Unlearn Patriarchy
von Lisa Jaspers
Obwohl wir inzwischen im 21. Jahrhundert leben, herrscht noch immer das Patriarchat. Warum zur Hölle ist das so? Und was kann jede: r persönlich dazu beitragen, die häufig unbewussten toxischen Strukturen zu erkennen und aufzulösen? Dieser Sammelband mit bekannten Autor:innen bietet Hilfestellung. Sich gegen das Patriarchat zur Wehr zu setzen, ist besonders im Alltag schwierig. Denn Vieles ist uns so vertraut, dass wir es gar nicht hinterfragen. Sogar bekennende Feminist:innen tappen immer wieder in die gleichen Fallen. Wir schließen Frauen durch Sprache aus, folgen veralteten Vorstellungen von einer glücklichen Kleinfamilie inklusive traditionellen Rollenbildern. Oder wir passen uns männergemachten und kapitalistischen Strukturen an, wenn wir im Beruf erfolgreich sein wollen. Die Beitragenden der Anthologie UNLEARN PATRIARCHY berichten von ihren Erfahrungen und spüren eigenen fatalen Denkmustern nach. Sie zeigen, wie über alle Gesellschaftsbereiche hinweg von Sprache und Liebe über Arbeit bis hin zu Politik, Bildung oder Identität die patriarchalen Handlungsmuster gebrochen werden können und ein besseres Leben für alle möglich wird.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Unlearn Patriarchy
von Lisa Jaspers
Obwohl wir inzwischen im 21. Jahrhundert leben, herrscht noch immer das Patriarchat. Warum zur Hölle ist das so? Und was kann jede: r persönlich dazu beitragen, die häufig unbewussten toxischen Strukturen zu erkennen und aufzulösen? Dieser Sammelband mit bekannten Autor:innen bietet Hilfestellung. Sich gegen das Patriarchat zur Wehr zu setzen, ist besonders im Alltag schwierig. Denn Vieles ist uns so vertraut, dass wir es gar nicht hinterfragen. Sogar bekennende Feminist:innen tappen immer wieder in die gleichen Fallen. Wir schließen Frauen durch Sprache aus, folgen veralteten Vorstellungen von einer glücklichen Kleinfamilie inklusive traditionellen Rollenbildern. Oder wir passen uns männergemachten und kapitalistischen Strukturen an, wenn wir im Beruf erfolgreich sein wollen. Die Beitragenden der Anthologie UNLEARN PATRIARCHY berichten von ihren Erfahrungen und spüren eigenen fatalen Denkmustern nach. Sie zeigen, wie über alle Gesellschaftsbereiche hinweg von Sprache und Liebe über Arbeit bis hin zu Politik, Bildung oder Identität die patriarchalen Handlungsmuster gebrochen werden können und ein besseres Leben für alle möglich wird.
Aktuelle Rezensionen(20)
„Unlearn Patriarchy“ versammelt Beiträge zu Themen wie Sprache, Gender, Rassismus, Kapitalismus, Wissenschaft, Familie etc. Das Buch bringt dabei die unterschiedlichsten Stimmen und Perspektiven zusammen, die immer wieder deutlich machen, wie tief patriarchale Muster in allen Bereichen unserer Gesellschaft verankert sind. Nicht nur offensichtlich, sondern auch in kleinen, alltäglichen Denkweisen und Praxen. Besonders schön fand ich den Gedanken des „Verlernens“. Nicht als plötzliche Einsicht, sondern als fortlaufender Prozess, der Zeit braucht, Reibung erzeugt und auch mal unangenehm ist. Das Buch wäre natürlich auch ein super Buch für einen Lesekreis, da jeder einzelne Beitrag genügend Stoff für stundenlange Diskussionen bieten würde 😁 Und macht natürlich Lust auf den zweiten Band! Ich empfehle dieses Buch sehr, insbesondere Personen, die männlich, weiß und cis-hetero sind!
Unlearn Patriarchy ist eines dieser Bücher, die extrem wichtig sind – auch wenn sie nicht leicht zu lesen sind. Es versammelt viele unterschiedliche Texte von verschiedenen Autor:innen, die sich mit dem Patriarchat in all seinen Bereichen beschäftigen: Liebe, Politik, Gesellschaft. Alles sehr fundiert und wissenschaftlich aufgearbeitet. Ich habe lange dafür gebraucht (über 1,5 Jahre immer wieder rein gelesen), weil ich das Thema immer wieder weglegen musste und den Fokus wohl nicht richtig fand. Was ich besonders stark finde: Es zeigt sehr klar den Status quo und macht sichtbar, wie tief das Patriarchat in allen Lebensbereichen verankert ist. Was mir etwas gefehlt hat: Der „Unlearn“-Teil. Es geht weniger darum, wie wir konkret rauskommen, sondern eher darum, zu verstehen, wo wir gerade stehen. Trotzdem: Eine super wichtige, sehr wertvolle Sammlung, die jede*r lesen sollte, der sich mit dem Thema auseinandersetzen will.
Breit gefächerte Beiträge für einen guten Einstieg ins Thema Essaysammlungen sind immer eine Sache für sich und naturgemäß sprechen eine*n manche Texte mehr an als andere. Ich fand die Zusammenstellung hier aber wirklich gut gelungen, wenngleich mir der Zusammenhang zum Titel nicht immer ganz deutlich erschien. Vielleicht liegt das aber auch nur an meiner Aufmerksamkeit und die Zusammenhänge erschließen sich beim erneuten Lesen. Ich kenne einige Autor*innen bereits aus ihren eigenen Werken, sodass nicht besonders viele neue Impulse für mich in den Texten steckten. Das liegt sicherlich auch an meiner bereits recht tiefgehenden Beschäftigung mit vielen der thematisierten Aspekte. Für Menschen, die sich diesbezüglich aber noch eher am Anfang befinden und dennoch vielschichtig eintauchen wollen, empfehle ich das Werk in jedem Fall. Die Vielfältigkeit der Texte hinterlässt mich mit einem guten Gefühl für das große Ganze und damit auch mit ein wenig Hoffnung - dazu haben die Schreibenden mit dem ein oder anderen konkreten Handlungsimpuls auch ganz klar beigetragen. Die meisten Beiträge fand ich zudem wirklich zugänglich geschrieben, nur wenige waren mir etwas zu zäh und kompliziert. Rundum eine gute gewählte Zusammenstellung an Personen und damit auch Themen, die mein Wissen angenehm aufgefrischt und an manchen Stellen sogar erweitert hat.
Essays zu verschiedenen Themen im Zusammenhang damit, wie das Patriarchat unser Leben, die Gesellschaft und Welt beeinflusst. Die Essays geben viele anregende und inspirierende Denkanstöße und schaffen ein Bewusstsein für verschiedene verankerte patriarchale Strukturen. Einige Schlussfolgerungen sind jedoch etwas verkürzt und bleiben an der Oberfläche. Ein gutes Buch um sich einen Überblick über feministische Thematiken zu machen, weiter darüber nachzudenken, sich und seine Umwelt zu hinterfragen & zu reflektieren. Es werden viele Fachwörter verwendet und Verbindungen zu politischen, soziologischen etc. Theorien aufgezeigt und setzt somit voraus in feministischen Thematiken schon gut eingelesen zu sein.