Format:Hardcover
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Das erste Mal hat Yrsa nicht die Absicht zu töten. Aber der Cambridge-Professor, der ihr gegenübersitzt, hat die Forschungsergebnisse ihrer Freundin gestohlen. Als sie die Biene in seine Sanpellegrino-Flasche schnippt, denkt sie, dass er einen schmerzhaften Stich abbekommen wird. Dann ist er tot. Und Yrsa, die – seien wir ehrlich – schon seit einiger Zeit gelangweilt ist, fühlt sich endlich wieder lebendig.Der aufregende Debütroman von Imani Thompson verbindet Campus-Roman mit Thriller-Elementen und Humor. Eine unterhaltsame und wunderbar ins Absurde getriebene Geschichte über feministische Wut, Ungerechtigkeit, Begierde und Rache. Und über das Schwarzsein in einer sehr, sehr weißen Welt. «Umwerfend – in jeder Hinsicht. Düster, spannend und unbestreitbar heiß, wird dieser Roman Ihnen den Atem rauben.» Glamour

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
400 Seiten • Hardcover
Erschienen an: 2026-07-17

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Aktuelle Rezensionen(45)

3.7(323 ratings)
VerenaRezension von Verena

Abgebrochen. Mir gefällt der Schreibstil absolut nicht. Es entsteht keinerlei Sympathie mit der Protagonistin. Die Handlung geht sehr schleppend voran, weil es vorrangig eher um völlig unnötige und absurde Belanglosigkeiten geht. Vielleicht hab ich das Buch aber auch einfach nicht verstanden. Für mich ist es jedenfalls nichts.

Imke ✨Rezension von Imke ✨

Komplexe weibliche Protagonistin. Viele wichtige gesellschaftliche Themen verpackt ein einen Serienkillerin-Roman. Von Anfang an packend, schnelles Lesetempo. Das Ende wirkt etwas abrupt und ziellos.

Anne 🌿Rezension von Anne 🌿

Obwohl es ein nachvollziehbares Thema war, hat mich das Buch irgendwie… unbefriedigt zurückgelassen. Yrsa (Hauptcharakter) war mir einfach an zu vielen Stellen zu unsympathisch (was ja auch mal sein darf), aber auch die anderen Charaktere… Mh. Irgendwie hat mir mehr Tiefe gefehlt. Dafür war der Schreibstil aber so unfassbar angenehm & gut, dass man nur so durch die Kapitel geflattert ist.

ButtaRezension von Butta

Ich möchte die Mischung aus Feminismus, Aufklärung über Rassismus und Thriller (?). Die FMC war einfach völlig anders als man gewohnt ist. Sie ist fies, kalt, distanziert, rechtfertigt ihre Daten, gar keine Scham oder Reue, was an einem gewissen Punkt schon erschreckend und gruselig ist. Sie ist eine Psychopathin. Mir gefällt ihre Darstellung und dazu lernt man noch etwas über Rassismus durch ihr Studium. Einem Stern Abzug gibt es für das offene Ende. Ich hab noch so viele Fragen.

NinaRezension von Nina

„Honey“ von Imani Thompson, erschienen im Rowohlt Verlag, erzählt die Geschichte einer Schwarzen Doktorandin, die, angetrieben von ihrer Wut, zur Serienmörderin wird. Denn immer wieder trifft sie auf Männer, in denen sie all das erkennt, was sie hasst und bekämpfen will. Und so gerät sie immer tiefer in einen Rachefeldzug, aus dem sie schon bald nicht mehr ausbrechen kann. Puh … „Honey“ war eine wirklich intensive, düstere, teils auch sehr bedrückende Reise. Der Einstieg ins Buch war unglaublich stark und ich war sofort „drin“ in der Story. Ich fand es großartig, wie viele wichtige Themen hier aufgegriffen werden. So setzt Yrsa sich in ihrer akademischen Arbeit unter anderem mit Afropessimismus und Intersektionalität auseinander. Außerdem zeigt „Honey“ eindrücklich, was Misogynoir (der Begriff wurde von der US-amerikanischen queeren, Schwarzen Feministin, Aktivistin und Wissenschaftlerin Moya Bailey geprägt) bedeutet: die Verschränkung von Rassismus und Misogynie, die Schwarze Frauen betrifft. Yrsas Morde sind also nicht „bloßer Nervenkitzel“, sondern werden im Roman als physische Entladung einer für Yrsa unerträglichen systemischen Ungerechtigkeit dargestellt. Im Laufe des Buches hat mich die Geschichte aber leider etwas verloren. Während man anfangs noch tief in Yrsas Kopf steckt und Zeit bekommt, ihre Beweggründe nachzuvollziehen, werden viele Szenen gegen Ende des Buches zu schnell abgehandelt. Auch konnte ich das Ende leider nicht ganz nachvollziehen und es hat für mich nicht zur restlichen Handlung gepasst. Trotzdem fand ich „Honey“ insgesamt (gerade aufgrund der wichtigen Themen) gelungen und würde es weiterempfehlen.

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