»Die bloße Tatsache, dass drei Himmelskörper, Sonne und Erde und Mond, gelegentlich in einer Geraden liegen, was notwendigerweise eine Verdunkelung des Mondes verursacht, brachte mich aus der Ruhe, als wisse ich nicht ziemlich genau, was es mit einer Mondfinsternis auf sich hat.« Max Frischs Homo faber ist eines der erfolgreichsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine ›Liebesgeschichte‹ nachhaltig zerbricht. Der Roman wurde vielfach übersetzt, gehört zum Kanon der Schullektüre und wurde von Volker Schlöndorff verfilmt.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Homo faber
von Max Frisch
»Die bloße Tatsache, dass drei Himmelskörper, Sonne und Erde und Mond, gelegentlich in einer Geraden liegen, was notwendigerweise eine Verdunkelung des Mondes verursacht, brachte mich aus der Ruhe, als wisse ich nicht ziemlich genau, was es mit einer Mondfinsternis auf sich hat.« Max Frischs Homo faber ist eines der erfolgreichsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine ›Liebesgeschichte‹ nachhaltig zerbricht. Der Roman wurde vielfach übersetzt, gehört zum Kanon der Schullektüre und wurde von Volker Schlöndorff verfilmt.
Aktuelle Rezensionen(12)
Dieses Buch ist zusammenhanglos und kompliziert geschrieben, ohne einen klaren roten Faden. Ich kann es nicht empfehlen.
Es handelt sich um eine absurde Geschichte des „Homo Fabers“. Es geht um Rationalität, Reue und auch die einfache Absurdität des Alltags der nie Alltag sein wird. Hat seinen Platz in der Weltliteratur auf jeden Fall verdient.
literarisches meisterwerk 🙏
Ich liebe es! Walter Faber beschreibt die Welt technisch, rational und nüchtern - als ließe sich alles berechnen und kontrollieren. Gefühle sind gerade zu unnütze Fantasie. Dieser scheinbar distanzierte Stil erzeugt jedoch eine besondere Spannung, mit tiefliegenden Emotionen. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto stärker wird deutlich, dass Fabers rationales Weltbild brüchig ist. Seine Sprache bleibt zwar kontrolliert, doch zwischen den Zeilen spürt man Verunsicherung, Angst und schließlich auch Reue. Diese Diskrepanz macht den Roman so eindringlich; die innere Entwicklung ist mitreißend, obwohl er selbst seine Gefühle kaum direkt ausspricht. Homo Faber ist paradox, es ist emotionsarm erzählt und emotional intensiv erfahrbar. Gerade die kühle Erzählweise bringt einen dazu, die verborgenen Gefühle selbst zu erschließen - und macht Fabers Geschichte dadurch umso bewegender.
Buch zieht sie relativ lang, ist auch nicht wirklich spannend. Trotzdem zwei Sterne, da es gut verständlich geschrieben ist und die Story auch ganz okay ist.