2.7

Woyzeck

von Georg Büchner

Format:Softcover

Georg Büchner: Woyzeck Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2016, 4. Auflage Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Entstanden: 1836/37. Erstdruck: In: Neue Freie Presse (Wien), Nov. 1875. Uraufführung am 8.11.1913 in München. Siehe auch die redaktionelle Vorbemerkung am Beginn des Werktextes. Textgrundlage ist die Ausgabe: Georg Büchner: Sämtliche Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe mit Kommentar (Hamburger Ausgabe). Herausgegeben von Werner R. Lehmann, Band 1-2, Reinbek: Christian Wegner, 1967-1971, bzw. [2. Aufl.] München: Hanser, 1974. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Georg Büchner, Porträtzeichnung von Adolf Hoffmann Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
44 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2013-02-04

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Aktuelle Rezensionen(19)

2.7(250 ratings)
MäriRezension von Märi

Hatte das Buch als Abiturlektüre. Ich fand es super, auch wenn es manchmal aufgrund des Schreibstils, schwierig zum lesen war. Hat mich zum Nachdenken angeregt und fasziniert, wird mich noch lange begleiten :)

KaiRezension von Kai

Georg Büchner: Woyzeck – ein Drama, das Reife verlangt Wer Woyzeck Jugendlichen als Pflichtlektüre vorsetzt, handelt fast fahrlässig – als wolle man sie vom Lesen abbringen. Dieses Drama verlangt mehr als Aufmerksamkeit: Es fordert Lebenserfahrung, ein Gespür für historische Zusammenhänge und die Bereitschaft, sich auf die Kälte einer Welt einzulassen, in der Menschlichkeit ein Luxus ist. Büchner schrieb kein Stück über Mord und Eifersucht, sondern über das System, das solche Taten gebiert. Woyzeck ist dokumentarisch nicht im journalistischen Sinn, sondern im anthropologischen: eine Analyse der Zeit, der Sitten und des sozialen Abgrunds, in dem Menschen zu Experimentierobjekten werden. Um das zu würdigen, muss man über das Stück hinausblicken können – die Bruchstücke seines Textes zusammensetzen, das Verstummen seiner Figuren hören und erkennen, dass die eigentliche Gewalt struktureller Natur ist. Wer das kann, entdeckt in Woyzeck ein Werk von erstaunlicher Modernität und gesellschaftlicher Schärfe. Ich denke, es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Alban Berg diesen Text zur Oper erhob. Woyzeck ist ein Stoff von erschreckender Modernität – und leider von erneuter Aktualität. Angesichts der Krisen unserer Gegenwart, des Krieges in der Ukraine und des anhaltenden Konflikts in Gaza, wirkt Büchners Drama plötzlich wieder beunruhigend gegenwärtig. Die Sprache, der Dialekt, in dem es verfasst ist, mag heute weitgehend ausgestorben oder verdrängt sein. Doch gerade dieses scheinbar sperrige Werk besitzt eine Tiefe und Zeitlosigkeit, die sich erst auf den zweiten Blick offenbart – und von der man sich fast wünschen möchte, sie wäre nicht gegeben. Kurzum: Ein Meisterwerk – aber keines für den Klassenraum.

Nele Rezension von Nele

ich mochte dieses Buch nicht so sehr weil der schreib Stil sehr schwer zu lesen ist für eine legastenikerinn aber vom inhaltlichen her ist es auch sehr traurig

SophiaRezension von Sophia

2,25 ⭐️ 🥴

ElenaRezension von Elena

Woyzeck ist das einzige Buch, das ich jemals aus dem Deutschunterricht mochte. Man kann so viel interpretieren, finden und aus der Geschichte herausziehen. Auch, wenn das ganze gefühlt ein einziger Fiebertraum war, bin ich froh dieses Werk durch die Schule kennengelernt zu haben. Privat hätte ich dem ganzen wohl eher nie eine Chance gegeben.

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