Hier draußen
von Martina Behm
Eine weiße Hirschkuh, eine dunkle Prophezeiung und ein Dorf, das kopfstehtIn Fehrdorf scheinen alle zu wissen, wo sie hingehören. Nur Ingo und Lara, die mit den Kindern von der Großstadt aufs holsteinische Dorf gezogen sind, haben Schwierigkeiten. Vor allem Ingo strapaziert die Pendelei zu seinem Start-up nach Hamburg. Als er eines Abends eine weiße Hirschkuh anfährt, bringt das die gesamte Dorfgemeinschaft aus dem Gleichgewicht. Denn wer so eine tötet, heißt es, hat nur noch ein Jahr zu leben. Und plötzlich fragen sich auch der Dorfjäger, die Vorzeige-Landfrau und die Überbleibsel einer Öko-WG, ob sie das Landleben wirklich glücklich macht. Warmherzig und lebensklug entwirft Martina Behm das Porträt eines Dorfes und erzählt von Menschen, die alle auf ihre Art das gute Leben suchen.
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Hier draußen
von Martina Behm
Eine weiße Hirschkuh, eine dunkle Prophezeiung und ein Dorf, das kopfstehtIn Fehrdorf scheinen alle zu wissen, wo sie hingehören. Nur Ingo und Lara, die mit den Kindern von der Großstadt aufs holsteinische Dorf gezogen sind, haben Schwierigkeiten. Vor allem Ingo strapaziert die Pendelei zu seinem Start-up nach Hamburg. Als er eines Abends eine weiße Hirschkuh anfährt, bringt das die gesamte Dorfgemeinschaft aus dem Gleichgewicht. Denn wer so eine tötet, heißt es, hat nur noch ein Jahr zu leben. Und plötzlich fragen sich auch der Dorfjäger, die Vorzeige-Landfrau und die Überbleibsel einer Öko-WG, ob sie das Landleben wirklich glücklich macht. Warmherzig und lebensklug entwirft Martina Behm das Porträt eines Dorfes und erzählt von Menschen, die alle auf ihre Art das gute Leben suchen.
Aktuelle Rezensionen(7)
-ein sehr langes Buch, das sehr wenig zu erzählen hat -sprachlich gut, baut eine authentische Atmosphäre auf -wenig Sympathieträger*innen, sehr altmodisch und eng
Ich mochte den Erzählstil, unaufgeregt aber humorvoll, zwischen unterschiedlichen Zeiten sich bewegend.
Ein sehr schönes Buch. Es passiert eigentlich recht wenig, aber ich war total gefesselt. Wollte wissen, was da mit den Dorfbewohnern passiert und konnte nicht aufhören zu lesen.
Tolles Buch über eine norddeutsche Dorfgemeinschaft. Es geht um alteingesessenene Bauern, die um ihre Existenz kämpfen, zugezogene Stadtmenschen, deren Beziehung unter der typischen städtischen Husslekultur leidet, eine Frau, die an ihrem tyrannischen Mann - und gesellschaftlichen Rollenbildern - zu zerbrechen droht und eine ehemalige Kommune, die versucht, sich neu zu sortieren. Alle Figuren und Situationen sind sehr anschaulich und liebevoll beschrieben. Ich hatte sofort Bilder im Kopf. Es gibt starke Charakterentwicklungen, traurige (Uwe) und schöne Momente (Tove). Die vielen Perspektivwechsel machen die Erzählung extrem vielschichtig. Große Empfehlung (insbesondere für Juli-Zeh-Fans).
Ein interessantes Buch über das Leben auf dem Land und die einzelnen Schicksale. Gerade auch die junge Familie, Lara und Ingo mit ihren Kindern, die doch schnell an ihre Grenzen stoßen. Die Erzählweise ist oft zu langatmig, es ist trotzdem interessant mit welchen Schwierigkeiten die einzelnen Personen umgehen müssen.