Wer war Dora Bruder? Eine Zeitungsanzeige im Paris Soir vom 31. Dezember 1941 läßt Patrick Modiano nicht mehr los: »Gesucht wird ein junges Mädchen, Dora Bruder, 15 Jahre, ovales Gesicht, graubraune Augen... « Seit diesem Tag folgt er den Spuren der jungen Jüdin im Paris während der deutschen Besatzung. Von der Flucht aus einem katholischen Mädchenpensionat, über ihre Verhaftung und Deportation nach Drancy bis nach Auschwitz, rekonstruiert Modiano ein zerstörtes Leben. »In seiner moralischen und künstlerischen Eindringlichkeit ist Dora Bruder nicht nur große Literatur, sondern auch ein wichtiges Buch, eine Parabel gegen den Terror damals wie heute.« Günther Freitag, DER STANDARD
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Dora Bruder
von Patrick Modiano, Elisabeth Edl
Wer war Dora Bruder? Eine Zeitungsanzeige im Paris Soir vom 31. Dezember 1941 läßt Patrick Modiano nicht mehr los: »Gesucht wird ein junges Mädchen, Dora Bruder, 15 Jahre, ovales Gesicht, graubraune Augen... « Seit diesem Tag folgt er den Spuren der jungen Jüdin im Paris während der deutschen Besatzung. Von der Flucht aus einem katholischen Mädchenpensionat, über ihre Verhaftung und Deportation nach Drancy bis nach Auschwitz, rekonstruiert Modiano ein zerstörtes Leben. »In seiner moralischen und künstlerischen Eindringlichkeit ist Dora Bruder nicht nur große Literatur, sondern auch ein wichtiges Buch, eine Parabel gegen den Terror damals wie heute.« Günther Freitag, DER STANDARD
Aktuelle Rezensionen(1)
Patrick Modiano spürt Erinnerungen an ein jüdisches Mädchen nach, die 1941 in einer Zeitungsanzeige als vermisst gemeldet wurde. Ich denke die Geschichte von Dora Bruder steht exemplarisch für viele andere Biografien und ihre Rekonstruktion, der Versuch sich in sie hineinzuversetzen, schafft ein wertvolles Stück Erinnerungskultur. Stilistisch muss man es mögen, eher sachlich, ein bisschen wie Annie Erneaux.