Die Tage in der Buchhandlung Morisaki
von Satoshi Yagisawa
Die 25-jährige Takako hat einen Job, eine Wohnung in Tokio und einen festen Freund. Als dieser ihr eines Abends freudig eröffnet, er werde heiraten – und zwar eine andere –, fällt sie aus allen Wolken. Vor Kummer verkriecht sie sich und kündigt ihren Job. Als ihr Onkel ihr anbietet, eine Zeitlang in seinem Antiquariat im berühmten »Bücherviertel« Tokios, Jimbōchō, auszuhelfen und dort auch unterzukommen, findet sie das zwar zunächst alles andere als reizvoll, willigt aber ein. Doch in dem kleinen Zimmer über dem Laden, inmitten von Büchern, entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Lesen – und schöpft allmählich wieder neue Kraft. Satoshi Yagisawa erzählt in seinem Bestseller schnörkellos, leichtfüßig und charmant von einer jungen Frau, die durch die heilsame Kraft des Lesens zurück ins Leben und zu neuen Freundschaften findet.
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Die Tage in der Buchhandlung Morisaki
von Satoshi Yagisawa
Die 25-jährige Takako hat einen Job, eine Wohnung in Tokio und einen festen Freund. Als dieser ihr eines Abends freudig eröffnet, er werde heiraten – und zwar eine andere –, fällt sie aus allen Wolken. Vor Kummer verkriecht sie sich und kündigt ihren Job. Als ihr Onkel ihr anbietet, eine Zeitlang in seinem Antiquariat im berühmten »Bücherviertel« Tokios, Jimbōchō, auszuhelfen und dort auch unterzukommen, findet sie das zwar zunächst alles andere als reizvoll, willigt aber ein. Doch in dem kleinen Zimmer über dem Laden, inmitten von Büchern, entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Lesen – und schöpft allmählich wieder neue Kraft. Satoshi Yagisawa erzählt in seinem Bestseller schnörkellos, leichtfüßig und charmant von einer jungen Frau, die durch die heilsame Kraft des Lesens zurück ins Leben und zu neuen Freundschaften findet.
Aktuelle Rezensionen(51)
Liest sich an einem Nachmittag weg, schöne Geschichte wenn auch nicht besonders tiefgründig. Atmosphäre und Feeling beim lesen wirklich gut man kann sich in die Szene hinein denken und einen Kurztrip nach Tokio im Geist unternehmen.
„Die Tage in der Buchhandlung Morisaki“ konnte mich leider nicht ganz erreichen 😕. Es gab immer wieder schöne, ruhige Momente, die den Charme der Geschichte zeigen 🌸, aber die Übersetzung wirkte stellenweise etwas holprig 🫣. Insgesamt ein Buch mit Potenzial, das bei mir leider nicht vollständig gezündet hat 😳.
Leise Töne zwischen Bücherregalen Die Tage in der Buchhandlung Morisaki von Satoshi Yagisawa ist ein ruhiger, beinahe zarter Roman, der sich ganz den leisen Momenten des Lebens widmet. Im Zentrum steht eine junge Frau, die nach einem persönlichen Bruch in einer kleinen Buchhandlung in Tokio Zuflucht findet – und dort langsam wieder zu sich selbst findet. Das Buch ist weniger von Handlung als von Stimmung getragen. Es erzählt von Familie, Verlust, Trauer und der vorsichtigen Annäherung an neue Formen von Nähe und Liebe. Dabei geschieht vieles zwischen den Zeilen. Die Geschichte nimmt sich Zeit, lässt Raum und verzichtet bewusst auf grosse Dramatik. Gerade diese Zurückhaltung macht den Reiz des Buches aus. Die Atmosphäre ist warm und ruhig, fast entschleunigend. Man begleitet die Hauptfigur nicht durch spektakuläre Wendungen, sondern durch kleine, oft unscheinbare Schritte. Veränderung geschieht hier leise – und genau darin liegt ihre Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig kann diese Sanftheit auch dazu führen, dass der Geschichte stellenweise etwas an Tiefe oder Zug fehlt. Wer eine klar geführte Handlung oder starke Spannungsbögen sucht, wird hier weniger finden. Das Buch lebt von seiner Stimmung und seiner emotionalen Grundhaltung, nicht von Dynamik. Die Tage in der Buchhandlung Morisaki ist eine liebevolle, ruhige Geschichte über das Wiederfinden von sich selbst. Ein Buch, das nicht laut sein will – und gerade dadurch eine besondere, wenn auch sehr zurückhaltende Wirkung entfaltet.
Feelgood Buch ohne richtigen roten Faden. Mir persönlich waren die Gespräche teilweise zu aufgesetzt und hölzern.
Gut