»Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit, als würde sie eine Handbreit über dem Küchenboden schweben.«
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Der Zopf meiner Großmutter
»Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit, als würde sie eine Handbreit über dem Küchenboden schweben.«
Popular Reviews(4)
Hat mich jetzt nicht von Hocker gehauen.. war aber leicht zu lesen und relativ kurz. Deswegen trotzdem okay. Ich glaube, ich würde das Buch nicht als gut bezeichnen, weil ich mich mit den Charakteren Null identifizieren konnte und ich auch keine Sympathie zu ihnen entwickeln konnte. Am schlimmsten war wirklich diese wahnsinnig kranke gestörte biestige großmutter.. die letztendlich ihren Enkel zwar aufgezogen hat, weil ihre Tochter durch ein blinddarmdurchbruch ums Leben gekommen ist. Aber eigentlich hasst sie ihren Enkel. Sie gibt ihm nichts richtiges zu essen. Sie sagt ihm ununterbrochen, wie dumm und unfähig. Er ist und dass er eh nie irgendwas in seinem Leben gebacken bekommen wird. Dann ist er der großvater, der die großmutter trotz allem irgendwie liebt und nie widerspricht oder irgendwas dagegen unternimmt.. der wird dann im Verlauf vom Buch dement und stirbt am Schluss dazwischen.. Zeug, da aber noch mal neues Kind mit der Nachbarin, die den Enkel der großmutter zwischenzeitlich klavierunterricht gibt. Die Oma verliebt sich der neu in das neue Kind des großvaters, obwohl er sie ja eigentlich betrogen hat. Irgendwie gestörtes Buch. Wenigstens gibt es ein Happy end und der Enkel verlässt am Ende die gehässige großmutter und geht zu seinem leiblichen Vater und es scheint, dass dieser nett ist und ihm was zu bieten hat.
Humorvoll und toll geschrieben.
Ich bin hin und her gerissen und habe mir erstmal andere Rezensionen durchgelesen bevor ich meine verfasse. Gefallen hat mir der Schreibstil und der Erzählfluss, wie in fast allen Büchern der Autorin. Die Charaktere sind (wie in anderen Rezensionen gut beschrieben) extrem und absurd. Weshalb ich das Buch trotzdem nicht gut bewerten kann sind die vielen rassistischen (und sexistischen und ableistischen) Aussagen, z.B. der Großmutter, die allesamt uneingeordnet bleiben. Zum Beispiel wird das N-Wort verwendet.
wie ein alter spielfilm