Isidor
von Shelly Kupferberg
»Mein Urgroßonkel war ein Dandy. Sein Name war Isidor. Oder Innozenz. Oder Ignaz. Eigentlich aber hieß er Israel.«
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Isidor
von Shelly Kupferberg
»Mein Urgroßonkel war ein Dandy. Sein Name war Isidor. Oder Innozenz. Oder Ignaz. Eigentlich aber hieß er Israel.«
Aktuelle Rezensionen(7)
Mich hat dieses Buch unglaublich berührt - auch weil es autobiografisch geprägt und wunderschön erzählt ist. Trotz der ausgesprochenen Schwere des Themas gelingt es der Autorin, die Geschichte mitreißend zu erzählen. Brillant!
Eine sehr bewegende jüdische Lebensgeschichte.
Lesenswert. Jüdisches Schicksal emotional beschrieben.
Eine ergreifende Lebensgeschichte über den sozialen Aufstieg und sein gewaltsames, jähes Ende, die Verbrechen der Nazis an der jüdischen Bevölkerung aber auch der Hoffnung auf besseres Leben!
Ein perfektes Buch für jeden der nach echten Geschichten sucht, die mühsam recherchiert und aufgearbeitet sind. Die Autorin schreibt hier über die Geschichte ihres Urgroßonkels und ihres Opas, die in den 1930er Jahren in Wien lebten und das schlimmste Kapitel der Geschichte aus der Perspektive der jüdischen Bevölkerung miterleben mussten. Die ersten 100 Seiten haben sich für mich sehr gezogen, weil es hauptsächlich um die Vorgeschichte der Charaktere geht und diese sehr nüchtern erzählt wurde. Ich bin eher der emotionale Leser und mir haben wahrscheinlich Gefühle und Gedanken gefehlt, welche aber nicht anhand der Fundstücke der Autorin belegt werden könnten. Die restlichen Seiten habe ich nahezu verschlungen. Ich bin fasziniert davon wie sehr ich am Ende trotz allem mitgefiebert und mitgelitten habe. Am Ende gab es auch viele tolle Zitate, die man z.T. leider auch auf aktuelle Themen beziehen kann. Sehr gelungenes Buch.