4.2

Der Markisenmann

von Jan Weiler

Format:Hardcover

Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

Literary & Contemporary Fiction
Hardcover
Erschienen an: March 21, 2022

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Aktuelle Rezensionen(26)

4.2(205 ratings)
SalomeRezension von Salome

In dem Roman „Der Markisenmann“ von Jan Weiler geht es um die 15-jährige Kim, die den Sommer bei ihrem ihr völlig fremden Vater verbringen muss. Hauptsächlich geht es in dem Buch um die schwierige, aber spannende Beziehung zwischen Vater und Tochter. Das hat mir sehr gut gefallen, weil dieses Thema in Büchern eher selten so ausführlich behandelt wird. Auch wenn mir das Buch insgesamt nicht vollkommen zugesagt hat, gab es dennoch einige überzeugende Aspekte. Besonders gut gelungen finde ich den Prolog und den Schluss. Hier wird der Unterschied deutlich, wie Kim zu Beginn über ihren Vater denkt und wie sich ihre Verbindung nach dem gemeinsamen Sommer verändert hat. Diese Entwicklung ist sehr emotional beschrieben. Ein wichtiger Moment war für mich auch die Szene, als Kim ihren Bruder „abgefackelt“ hat – das war erzählerisch sehr gut umgesetzt. Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass die Charaktere und ihre Gefühle sehr detailliert beschrieben werden. Dadurch konnte ich ihre Handlungen gut nachvollziehen und man schließt die Figuren mit der Zeit richtig ins Herz. Neben der Spannung gab es auch tiefgehende Momente, wie zum Beispiel die erste Begegnung zwischen Kim und ihrem Vater. Trotzdem habe ich auch Kritikpunkte. Besonders der Teil, in dem Kim und ihr Vater die Markisen verkaufen, zieht sich sehr in die Länge. Es werden viele Ereignisse aneinandergereiht, ohne dass die Handlung wirklich vorankommt. Das war teilweise mühsam zu lesen. Zudem waren viele Beschreibungen so detailliert, dass sie auf mich unnötig wirkten. Auch die vielen schwierigen Wörter und Fachbegriffe haben den Lesefluss erschwert; zum Beispiel stolpert man über Begriffe wie „asketisch“ (Seite 165), die man im Alltag eher selten benutzt. Fazit: Ich würde das Buch eher weniger für Jugendliche empfehlen, da die Sprache teilweise sehr kompliziert ist. Wenn man sich jedoch für Familiengeschichten interessiert und kein Problem damit hat, dass sich die Handlung manchmal zieht, könnte es das richtige Buch sein. Meiner Meinung nach ist die Geschichte aber eher für Eltern von Jugendlichen geschrieben.

Magdalene Rezension von Magdalene

Eine Geschichte, über die ich lange nachgedacht habe.

RoxaneRezension von Roxane

Sehr schöne Ferienlektüre. Kann man kaum weglegen

LinaRezension von Lina

Es ist meine Pflicht Lektüre für die Abschlussprüfung. Ich fand das Buch Langweilig wobei der Prolog und das Ende am spannendsten war. Für jugendliche ist das Buch ehr weniger geeignet, obwohl es natürlich auch welche gibt die sich dafür interessieren. Auch wenn ich das Buch jetzt nicht so gut fand musste ich trotzdem am Ende weinen.

Aline B.Rezension von Aline B.

Ein ruhiger, warmherziger Roman, der erst nach und nach Fahrt aufnimmt – und mich spätestens im letzten Drittel richtig überzeugt hat. Jan Weiler kombiniert Humor, feine Beobachtungen und einen starken emotionalen Sog. Insgesamt für mich ein gutes, gelungenes Buch. Klare Empfehlung.

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