3.5

Das gierige Haus

von Christina Henry, Sigrun Zühlke

Format:Softcover
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Ein Haus, in dem einst sieben Menschen starben. Ein Haus, in dem erneut ein Junge verschwindet. Ein Haus, dessen Hunger noch nicht gestillt ist …In einer Straße in Chicago steht ein Haus – ein verlassenes Haus, in dem in den Siebzigerjahren grausame Dinge geschahen. Sieben Menschen starben. Das Verbot, sich dem Gebäude zu nähern, macht es für die Kinder der Nachbarschaft noch interessanter. Als die 13-jährige Jessie ihren kleinen Bruder Paul zur Mutprobe herausfordert, betritt er das Haus und kehrt nie wieder zurück. Jahre später: Die erwachsene Jessie wohnt immer noch in derselben Straße, als eine Dunkelheit sich rund um das Haus ausbreitet. Eine Dunkelheit, die lebendig zu sein scheint – und gierig ...Noch mehr Gänsehaut gefällig? Dann lesen Sie auch die weiteren Romane der Autorin wie »Das flüsternde Haus« oder »Böse Mädchen sterben nicht«.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
352 SeitenSoftcover
Erschienen an: February 11, 2026

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Aktuelle Rezensionen(6)

3.5(30 ratings)
MarioRezension von Mario

Schade, schade und nochmals schade. Ein Buch was mich enttäuschend zurück lässt. Es wird als Thriller oder Horror beschrieben und es ist nichts davon. Jedes der fast 20 seitenlangen Kapitel, hätte man in noch ein oder zwei weitere Kapitel unterteilen können. Dadurch war es für mich einfach nur langatmig zu lesen. Auch jegliche Spannung bleibt auf der Strecke. Ja, es gibt explizite und blutige Beschreibungen, die allein machen aber noch lange keine spannende Geschichte daraus. Exemplarisch dafür steht ein Kapitel, wo eine spannende Szene, wo drei Jungs in das Haus gehen und schlimmes erleben, immer wieder von einer Nebenstory unterbrochen wird, wo die Hauptprotagonistin sich in einen Typen verliebt, bzw. er sich in sie und damit die ganz Spannung bzw. der Grusel- und Horror, ausbleibt. Auch die Übersetzung ist für mich echt gewöhnungsbedürftig. Ich musste Sätze, grad am Anfang, mehrfach lesen um zu verstehen, was gemeint ist bzw. bis mir klar wurde, hier wurde versucht der englische Satzbau eins zu eins ins deutsche zu übertragen und das macht es echt holprig zu lesen. Am Ende merkt man, dass die Autorin von der Welt der Märchen her kommt, denn genau dahin driftet es dann ab und das passt dann wiederum zu den ganzen anderen Nebensächlichkeiten mit denen dieses Buch aufgebläht ist. Wenn ich es irgendwie beschreiben will, ist es eine tragisch aufgeblähte Familiengeschichte die sich in einer märchenhaften Luftblase auflöst und soweit weg von Horror und Thriller ist, wie man es nur sein kann. Einfach eine enttäuschende Mogelpackung.

TimRezension von Tim

Hat mich wirklich gefesselt. Ein spannender Roman, den ich die letzten Tage kaum aus der Hand legen konnte. Absolute Leseempfehlung für alle, die Nervenkitzel suchen🤩

IsabelleRezension von Isabelle

Naja, also ich muss sagen ich weiß nicht so wirklich was ich zu diesem Buch sagen oder wie ich es konkret bewerten soll, da Dieses in einigen Punken wirklich extrem gut, in Anderen dann jedoch eher seltsam und doch auch enttäuschend war. Trotzdem habe ich mich am Ende für 3 Sterne entschieden, da - für mich nach genauerem Überlegen - die positiven Sachen zum Schuss dann doch überwogen haben. An erster Stelle würde ich erst einmal auf den Schreibstil eingehen, welcher in diesem Buch einmal etwas anders war als ich es sonst zumeist gewohnt bin. So war die Geschichte eher wie ein Bericht aus der Erinnerung im Nachhinein geschrieben, als dass - wie meist - aus der jeweiligen Situation erzählt wurde, was auch dazu geführt hat, dass wenig Gefühle rübergebracht werden konnten und die Szenen an sich auch eher oberflächlich gewirkt haben. Dies hatte vor allem den Ursprung darin, dass Alles von dem was man erfahren hat, aus der Sicht der Protagonistin geschildert wurde und Dieser Vieles hiervon nicht selbst passierte, sondern Diese es wiederrum von anderen Leuten erzählt bekam, wodurch man als Leser oft nicht in den entsprechenden Situationen live dabei war, sondern bloß im Nachhinein erfahren hat was in Diesen vorfiel, was ich schon irgendwie schade fand, da dies diese gewisse Art der Spannung ein Stück weit weggenommen hat. Ebenfalls hat diese Art des Erzählens häufig zu Spoilern im Buch selbst geführt, da man oft - noch bevor die Szene überhaupt begann - wusste wer sterben und wer wieder aus dem Haus hinauskommen würde, was den Witz die Szene dann zu lesen irgendwie schon etwas rausgenommen hat. Jedoch kam es auch zu anderen kleineren Spoilern, wie etwa, dass bereits sehr früh klar wurde, auf welchen Jungen sich die Protagonistin im weiteren Verlauf der Geschichte einmal einlassen würde, was ich an sich jetzt nicht so wirklich schlimm fand, da dies jetzt - meiner Meinung nach - kein wirklich wichtiger Plotttwist war, jedoch ist mir dieses Detail trotzdem aufgefallen. Trotz allem muss ich aber sagen, dass mir der Schreibstil an sich eigentlich ganz gut gefallen hat, da er sehr leicht verständlich und auch gut und einfach zu Lesen war. Außerdem sei hier auch einmal angemerkt, dass Dieser - trotz der vorangegangenen Kritik - schon irgendwie zu dem Buch gepasst hat. Ein weiterer Punkt, welchen ich - sowohl positiv als auch negativ - einordnen würde, ist der, dass sich in dem Buch sehr viele Zeitsprünge finden ließen, wobei ich hier im Zusammenhang auch gleich einmal auf den Klappentext eingehen und hier einen Irrtum aus dem Weg räumen muss, welcher - zumindest bei mir - aufgetreten ist. So wird in besagtem Klappentext angedeutet, dass zwei Zeitebenen vorhanden sein würden, nämlich einmal das "Damals" und somit der Tag des Verschwindens von Jessies Bruder Paul als sie noch ein Kind war, sowie das "Heute" in welchem Jessie eine erwachsene Frau ist, jedoch wurde dies in dem Buch dann ganz anders umgesetzt. So verläuft die Erzählung eher linear und man begleitet Jessie vom Tag des Verschwindens ihres Bruders bis in ihr Erwachsenenleben hinein, wobei mehrere Zeitsprünge von Tagen, Wochen oder auch Monaten passieren, allerdings lassen sich diese nicht in ein "Damals" oder auch ein "Heute" einteilen und im Grunde ist es viel eher so, dass der Leser Jessie beim Heranwachsen begleitet. Wie ich vorangegangen bereits erwähnte empfand ich diese Zeitsprünge gleichermaßen als störend wie bereichernd, was zum einen daran lag, dass Diese dazu geführt haben, dass man sich nicht fest in einer bestimmten Zeit befunden und hier gewissermaßen "einleben" konnte, jedoch auch den Effekt hatte, dass man die Nachbarschaft, sowie auch die Geschichte des Hauses über Jahrzehnte miterleben und hier auch Veränderungen wahrnehmen konnte. Gleichzeitig war es hierdurch auch gut möglich die Charaktere über einen längeren Zeitraum zu begleiten und Diese genauer kennenzulernen, wobei ich an dieser Stelle auch gleich einmal auf Diese im Detail eingehen möchte. Tatsächlich muss ich nämlich sagen, dass mir die Charakterisierung wirklich extrem gut gefallen hat und ich denke, dass Diese zweifellos eine der Stärken dieses Buches war. So konnte ich vor allem mit der Protagonistin Jessie sehr gut mitfühlen und mich in sie hineinversetzen. Auch hat man bei ihr wirklich verstanden wieso sie sich verhalten hat wie sie sich eben verhalten hat und ebenso wurden ihre Teenagerjahre gut dargestellt. Mit ihrer sturen, genervten und immer mal wieder auch provokanten Art hat sie sehr gut in das Bild einer von Schuld und Schicksalsschlägen geplagten Jugendlichen gepasst, jedoch ohne einfach nur ein Abziehbild dieser Rolle zu sein. Ich muss zugeben, dass Jessie mir das komplette Buch über nicht wirklich sympatisch geworden ist, jedoch war dies nicht wirklich schlimm und entgegen dem hat es sogar gut ins Buch gepasst und hätte anders auch - vor allem aufgrund ihrer traumatischen Vergangenheit - wenig Sinn ergeben. Hiermit im Zusammenhang hat mir auch die konfliktreiche Beziehung zwischen Jessie und ihrer Mutter gut gefallen, welche tatsächlich sehr intensiv beschrieben und auserzählt wurde und mich emotional tatsächlich wohl am meisten berührt hat. Jedoch haben mir auch die anderen Charaktere sehr gut gefallen und ich mochte es wie viele von Jessies Nachbarn im späteren Verlauf des Buches beginnen ihre Familie zu ersetzen und sich um sie - und später auch ihren Sohn - kümmern und vor allem Ted ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Fairerweise muss ich an der Stelle allerdings auch einmal anmerken, dass mir die Entwicklung einiger Figuren - vor allem von Jessie - im weiteren Verlauf und hier vor allem zum Ende der Geschichte nicht mehr wirklich gut gefallen hat. So empfand ich sie als Mutter, welche ihren Sohn um alles in der Welt beschützen möchte, als eine realistische Weiterentwicklung ihres Chatakters - insbesondere wenn man die Schuldgefühle aufgrund des Verschwindens ihres Bruders bedenkt - jedoch habe ich sie stellenweise als etwas out of charakter wahrgenommen. Allgemein muss ich jedoch sagen, dass mir die erste Hälfte des Buches deutlich besser gefallen hat als die Zweite. Ein weiteres kleines Detail, welches mich nicht wirklich schlimm gestört, jedoch schon etwas irritiert hat, war der Fakt, dass Jessies Sohn seinen Opa "Papa" nennt, was mir - angesichts dessen, dass Dieser im Grunde eine Vaterfigur für Jessie dargestellt hat - irgendwie sehr komische Vibes gegeben hat. Eine weitere Sache, welche mich zudem auch etwas irritiert hat, war teilweise die Darstellung der vorkommenden Kinder und hier insbesondere die von einem ganz bestimmten Kind, welches in den letzten Kapiteln vorkam und sich hier nicht wie ein Kind, sondern eher wie ein Erwachsener verhielt, was - angesichts einiger Details irgendwo verständlich ist - mich allerdings doch schon sehr verwirrt hat. An dieser Stelle sollte ich nun auch einmal gesondert auf die Handlung an sich eingehen, welche auch in Teilen wirklich sehr verwirrend war, wobei mir in dem Kontext vor allem das Ende aufgefallen ist, da hier viele Fragen - welche ich mich das Buch über an der ein oder anderen Stelle gestellt habe - nicht, oder nicht vollkommen beantwortet wurden. Zudem habe ich hier auch teils nicht wirklich verstanden wieso bestimmte Dinge passierten und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin zum Ende hin das Bedürfnis hatte das Buch so schnell es geht abzuschließen, ob dies aufgrund einer Deadline der Fall war, kann ich nur spekulieren. Auch hatte ich bei der Massage am Schluss irgendwie das Gefühl plötzlich in ein Kinderbuch gefallen zu sein, da Diese irgendwie nicht wirklich wie die Lehre aus einem normalen "Erwachsenenbuch" wirkte, da ich auch irgendwie das Gefühl hatte die Geschehnisse sollten dann im Nachhinein noch mal irgendwie "abgeschwächt" oder auch "beschönigt" werden. Ebenso muss ich anmerken, dass mich der Ursprung des "Grauens" zum Ende hin dann doch etwas enttäuscht hat, da ich lieber eine andere Auflösung gehabt hätte, wobei ich davon ausgehe, dass dies auch nur meine persönliche Meinung ist. Hierzu muss ich der Fairnesshalber jedoch auch anmerken, dass ich die Auflösung - dafür dass ich diese Thematik an sich meist nicht so gerne habe - schon verhältnismäßig gut gemacht fand. Am Schluss würde ich nun noch einmal auf die größte Schwäche, jedoch gleichzeitig auch die größte Stärke des Buches eingehen, nämlich die Atmospäre, welche - vor allem im ersten Teil der Geschichte - wirklich dauerhaft präsent war. Entgegen dem was man von einem Horrorbuch erwarten würde, war Diese jedoch nicht gruselig, oder etwas dergleichen, sondern eher in gewisser Weise etwas nostalgisch, da die Atmospäre der 90er sowie auch frühen 2000er Jahre sehr gut eingefangen wurde, wodurch selbst ich mich irgendwie in die Zeit zurückversetzt gefühlt habe, auch wenn ich in keinem dieser Jahre überhaupt nur geboren war. Vor allem hat mir die Darstellung des ganz normalen Alltags aus dieser Zeit gefallen und in dem Zusammenhang dann auch der Weiterentwicklung und langsamen Wandlung des Viertels. Wie bereits eingangs erwähnt habe ich den Fokus der Geschichte hierauf jedoch - abgesehen von den positiven Aspekten - auch als durchaus kritisch gewertet, insbesondere da der Grusel durch diesen Schwerpunkt leider häufiger sehr zu kurz gekommen ist. Nicht nur einmal kam es zum Bespiel vor, dass in einer spannenden Szene auf einmal umgeschwenkt wurde und eine Szene aus dem normalen Alltagsleben der Protagonistin eingeflochten wurde. Jedoch muss ich auch allgemein betrachtet anmerken, dass leider nicht wirklich viele Horrorelemente oder auch Grusel allgemein vorhanden war, was vermutlich auch daran lag, dass es sich bereits zu Beginn um einen sehr "sichtbaren" Horror handelte und man die Bedrohung bereits kannte und auch irgendwie benennen konnte. Hinzukommend sind im weiteren Verlauf des Buches auch nicht wirklich viele wirklich neue Dinge passiert. So begleitet man häufiger mal Gruppen oder auch Einzelpersonen ins Haus, allerdings passieren in Diesem dann immer wieder sehr ähnliche Dinge, sodass nach dem zweiten Mal dann im Grunde jeder Grusel verflogen war. Nun ja, als Fazit würde ich am Ende ziehen:"Ein an sich solides Buch, welches seine Schwerpunkte definitiv auf die Charaktere, sowie auch die Nostalgiegefühle der 90er und 2000er gelegt hat, jedoch aufgrund dessen vermutlich eher als atmospärisches Buch mit leichten Horrorelementen, als eine komplett auf Diese aufbauende Geschichte geeignet gewesen wäre."

DanielaRezension von Daniela

Ich bin ein großer Fan der Bücher von Christina Henry, um so trauriger war ich, dass das gierige Haus mich nicht so recht überzeugen konnte. Es zog sich teilweise sehr in die Länge und man hatte das Gefühl nicht vorwärts zu kommen, auch fehlte es immer mal wieder an Spannung, Horror hätte es auch etwas mehr sein dürfen und die Auflösung zum Ende war ok aber mehr irgendwie auch nicht. Ich durfte Dank Netgalley das Hörbuch hören und hier muss ich sagen, die Sprecherin macht das wirklich sehr sehr gut, hätte ich das Buch gelesen, hätte ich es vielleicht irgendwann nicht weiter gelesen, aber das Hörbuch lies mich dann doch dran bleiben. Grundsätzlich eine super Idee, Setting leicht düster, Charaktere gut. Umsetzung vom Hörbuch top, von der Geschichte her nur ok. Von mir gibt es 3 Sterne.

KatrinRezension von Katrin

Hat definitiv Potenzial, war aber anfangs doch sehr langatmig, bis es dann doch etwas spannender wurde. Ist leicht zu lesen, aber Horrorelemte konnte ich keine entdecken 😅

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