Mit seiner meisterlichen Erzählung 'Wieviel Erde braucht der Mensch?' (1886) gelang Leo Tolstoi eine zeitlose, eindrucksvolle Parabel auf das menschliche Streben nach Gewinn und Besitz: Als der Bauer Pachom ein kleines Stück Land kauft, fühlt er sich stolz und glücklich. Doch schon bald will er mehr, und fortan bestimmen Habgier und Mißgunst sein Leben – bis in den Tod. Neben der Titelgeschichte enthält diese Auswahl drei weitere Erzählungen des großen russischen Romanciers: 'Wovon die Menschen leben', 'Die beiden Alten' und 'Die drei Greise'.
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Wieviel Erde braucht der Mensch?
By Leo N Tolstoi, Alexander Eliasberg
Mit seiner meisterlichen Erzählung 'Wieviel Erde braucht der Mensch?' (1886) gelang Leo Tolstoi eine zeitlose, eindrucksvolle Parabel auf das menschliche Streben nach Gewinn und Besitz: Als der Bauer Pachom ein kleines Stück Land kauft, fühlt er sich stolz und glücklich. Doch schon bald will er mehr, und fortan bestimmen Habgier und Mißgunst sein Leben – bis in den Tod. Neben der Titelgeschichte enthält diese Auswahl drei weitere Erzählungen des großen russischen Romanciers: 'Wovon die Menschen leben', 'Die beiden Alten' und 'Die drei Greise'.
Popular Reviews(1)
In dieser Bewertung fließen die 4 volkstümlichen Erzählungen von Tolstoi. Persönlich gefiel mir die Saga von „wovon Menschen leben“, denn es sei die Liebe und nicht die Sorgen der Menschen für das es sich zum Leben lohnt, auch wenn man es nicht auf dem ersten Blick erkennt. Diese Sorgen bestimmen das hauptsächliche Handeln, aber es seien die guten Taten wofür man täglich das Leben genießen kann. Das bekannteste Werk ist jedoch „wieviel Erde braucht ein Mensch“, wobei die Ironie der Geschichte das Ende der Erzählung ist, der Protagonist stirbt durch die Gier nach Land und wird letzen Endes unter einem Stück Erde begraben, welches kaum die Größe seines Körpers hat. Er hätte ein sorgenfreies Leben haben können.