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Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien

By Alice Franklin, Margarita Ruppel

Format:Hardcover
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Die unerträgliche Leichtigkeit des AndersseinsEin kleines Mädchen ist überzeugt, ein Alien zu sein. Warum sonst sollte es ihr so schwerfallen, sich in der Welt zurechtzufinden? Obwohl sie dieselbe Sprache sprechen, scheinen die Menschen sie einfach nicht zu verstehen. Ihre psychisch labile Mutter, die den lieben langen Tag Ratgeber liest, und ihr Vater, der im Büro und zu Hause vor allem Risikobewertungen vornimmt, sind auch keine große Hilfe. Doch als sie zufällig von dem Voynich-Manuskript erfährt – einer mittelalterlichen Handschrift, deren Sprache bis heute nicht entschlüsselt wurde –, glaubt sie, nicht mehr allein zu sein. Die Mission, das Manuskript zu übersetzen, führt sie auf überraschende Wege und zu Menschen, die sie ankommen lassen in ihrem andersartigen Leben.

Literary & Contemporary Fiction
336 pagesHardcover
First published September 11, 2025

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Popular Reviews(2)

4.1(7 ratings)
Dana M.Reviewed by Dana M.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich manchmal wie ein kleines Alien fühlen. Ich kann es allen empfehlen, die gerne eine Anleitung für das Leben und den Umgang mit anderen Menschen gehabt hätten. Wir verfolgen ein junges Mädchen, dass wahrscheinlich autistisch ist, aber das wird im Buch nicht deutlich gemacht. Sie fühlt sich oft missverstanden von ihren Lehrer*innen, Eltern und Familienmitgliedern. In Stresssituationen verstummt sie manchmal, oder es fällt ihr schwer zu sprechen und passende Wörter zu finden. Manchmal braucht sie zu lange, um einen Satz zu bilden und der richtige Moment in der Interaktion ist längst vorbei. Aus dieser Not heraus beginnt sie sich für Sprache zu interessieren. Dieser Teil des Buches hat mir besonders großen Spaß gemacht, aber gleichzeitig fand ich den Gedanken traurig, dass alle in der Schule denken, sie nimmt nicht gerne am Unterricht teil, weil sie den Stoff nicht versteht - tatsächlich ist sie aber wahnsinnig unterfordert und bringt sich am Wochenende viele Dinge in der Bibliothek selbstständig bei. Das wird allerdings nie wirklich gesehen und so habe ich das Gefühl unsere Prota. wird mit ihren Interessen nicht richtig wertgeschätzt. Eines Tages erfährt sie vom Voynich-Manuskript. Dieses Buch ist in einer Sprache geschrieben, die niemals entschlüsselt wurde. Da sie das Gefühl hat auch in einer Sprache zu sprechen, die niemand versteht, nimmt sie sich vor, alles über dieses Buch zu erfahren. Sie fragt sich, ob dieses Buch von Aliens erschaffen wurde und ob sie vielleicht auch eines ist. Ich fand diesen Roman schön zu lesen und musste sehr oft über die Situationen lachen und die Art und Weise wie Menschen beschrieben wurden. Manchmal kam es mir vor, als wäre die Protagonistin nicht das Alien, sondern alle anderen. Ich habe verstanden, wieso sie vieles komisch fand. Ich mochte auch, dass der Roman in der Erzählerperspektive der zweiten Person geschrieben wurde. Das passiert selten und es fühlte sich dadurch so an, als würde die Protagonistin ihre eigene Geschichte für sich selbst notieren. Das Ende kam mir allerdings ein bisschen zu kurz, aber ich denke, dass der Roman einfach ein bisschen rätselhaft bleiben sollte.

LiaReviewed by Lia

Ich habe definitiv was anderes gewartet bei dem Titel. Ich war aber sehr überrascht, dass ich mich bei so vielen Situationen wiedererkannt habe. Wir verfolgen ein Mädchen, was, es wird zwar nie erwähnt aber ich bin mir zu 99,99% sicher, autismus hat. Oft wird sie missverstanden oder versteht andere falsch. Dadurch ist sie oft einsam und erhofft sich aufmerksamkeit im sinne von interesse. Und nicht, dass alle sie merkwürdig finden oder Ihre Eltern Hilfe suchen wollen. Interessant fand ich, das manche Erinnerungsstücken bewusst weggelassen wurden, sodass der Leser sich in ihre Situation einfügen konnte. In Stresssituationen schaltet das Gehirn gerne mal ab und vergisst Sachen bzw alles ist nur noch Überforderung pur. Mir persönlich hat es etwas an Story besonders am Ende gefehlt. Ab dem Zeitpunkt wo die beiden das Manuskript rann doch sehen konnten, wirkte alles sehr abstrakt un unrealistisch. Also klat ich bin happy für sie am ende aber das kam alles so plötzlich undpasst nicht so ganz in den rest der story hinein. Den Schreibstil fand ich echt angenehm, bin echt durch das Buch geflogen. Die kurzem Kapitel fand ich auch super.

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