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By Buzzy Jackson
Buzzy Jackson ist preisgekrönte Autorin dreier Sachbücher und hat an der University of California, Berkeley, in Geschichte promoviert. Sie war Stipendiatin des Edith Wharton Writers-in-Residence und ist Mitglied des National Book Critics Circle. Sie lebt in Colorado. »Wir waren nur Mädchen« ist ihr Debütroman.Mehr unter buzzyjackson.com Christine Strüh übertrug u. a. Kristin Hannah, Gillian Flynn und Cecelia Ahern ins Deutsche. Sie lebt in Berlin.
By Danya Kukafka
» Mit einer emotionalen Wucht, die dem Leser streckenweise den Atem nimmt, erzählt sie von drei Frauen, die lernen, mit Traumata umzugehen und eine selbstbestimmte Zukunft überhaupt für möglich zu halten.«
By Vigdis Hjorth
[..] in einer glasklaren und direkten, wunderbaren Sprache
By Isabelle Lehn
Der Roman verfolgt den unaufhaltsamen Aufstieg einer Frau, die nach den Gesetzen der Männer spielt und das Spiel gewinnt [...].
By Daniel Alvarenga
»So lange wir nichts anderes wissen, so lange war das ein Wolf!«In der bayerischen Provinz will man 1932 noch nichts von dem wissen, was in München vor sich geht. Hier nehmen die Bürger die Dinge noch selbst in die Hand. Als bestialische Morde das Dorf erschüttern, gilt es für den Bürgermeister und seinen Gemeinderat, die Gräueltaten schnellstmöglich aufzuklären.Während man zunächst vermutet, dass ein Wolf im nahen Wald sein Unwesen treibt, verdichten sich bald die Gerüchte, dass es sich um einen menschlichen Täter handeln muss. Dem Hauptverdächtigen, dem Einsiedler Joseph Köhler, soll kurzerhand der Prozess gemacht werden, doch dieser beteuert vehement seine Unschuld. Spätestens als Dorfpfarrer Hias den mittelalterlichen Hexenhammer zurate zieht, geraten die Ereignisse außer Kontrolle, und nur die Ehefrauen der Dorfoberhäupter können noch versuchen, dem grausigen Wahnsinn ein Ende zu bereiten.
By Ayelet Gundar-Goshen
Ayelet Gundar-Goshen inszeniert einen inneren Konflikt, der die Figuren und Lesenden gleichermaßen in seinen Bann zieht. Und sie schafft davon ausgehend ein packendes Psychodrama über Schuld und Rache, über die Flucht vor Verantwortung und über Mitgefühl, das sich an unerwarteten Orten zeigt.Naomi ist nicht begeistert, als sie sich allein mit ihrem einjährigen Sohn Uri und einem arabischen Handwerker in ihrer Wohnung in Tel Aviv wiederfindet. Ihr Mann Juval hat ihn mit der Renovierung ihres Balkons beauftragt, während er selbst bei der Arbeit ist. Sie fühlt sich unwohl in der Präsenz des fremden Mannes, zumal Uri eigentlich seinen Vormittagsschlaf halten sollte und allmählich quengelig wird. Während sie Kaffee zubereitet, entsteht plötzlich auf der Gasse vor dem Haus ein Aufruhr, ein Teenager ist von einem herabstürzenden Hammer erschlagen worden. Naomi wird schnell klar, dass ihr Sohn den Hammer in einem unbeaufsichtigten Moment vom Balkon gestoßen haben muss. Doch der Verdacht fällt nicht auf die israelische Familie, sondern auf den arabischen Arbeiter. Als er wenig später zum Verhör abgeführt wird, ist Naomi wie gelähmt, es gelingt ihr nicht, die Wahrheit zu sagen.Eine Geschichte, die mit einer harmlosen Tasse Kaffee beginnt, wird zu einer gefährlichen Tour zwischen Stadt und Dorf, bei der keiner der Beteiligten so bleibt, wie er war.
By Elisa Hoven
Eva Herbergen, engagierte Strafverteidigerin, will sich langsam aus ihrer Arbeit zurückziehen und mit Ehemann Peter das Alter genießen. Doch die düsteren Schatten ihrer Fälle reichen bis in ihr Privatleben hinein. In packenden Tableaus leuchtet Elisa Hoven juristische wie biographische Dunkelzonen aus: Sicherheit ist Illusion, ein Urteil bleibt immer nur eine Annäherung an die Wahrheit. »Feine Risse« führt ins Dickicht der Zufälligkeiten bei der Entstehung von Straftaten. Die Ursachen verstecken sich oft tief in einer Vorgeschichte – und liegen manchmal so nahe, dass sie umso leichter übersehen werden.
By Tupoka Ogette
Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz
By Asako Yuzuki
Asako Yuzuki wurde 1981 in Tokio geboren. Sie wurde für ihr Schreiben vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Noma-Verlagskulturpreis. Ihr Roman »Butter« ist in Japan ein Bestseller und verkaufte sich allein in Japan 200.000 mal. Er erscheint weltweit in zahlreichen Sprachen und gewann 2025 den British Book Award. »Tokyo Girls Club« wurde mit dem Yamamoto Shūgorō Preis ausgezeichnet. Ursula Gräfe hat Japanologie, Anglistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main studiert. Seit 1989 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Japanischen und Englischen und hat neben zahlreichen Werken Haruki Murakamis auch Sayaka Murata und Yukiko Motoya ins Deutsche übertragen.
By Judith Hermann
Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner lange verleugneten Geschichte, reist von Polen aus weiter zu ihrer Schwester nach Neapel und geht Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. In Zwischen- und Untertönen spürt Judith Hermann das Verdrängte, die Leerstellen unserer Gesellschaft auf. Ebenso ma-gisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten – und zeigt auch, welche Schönheit sich darin verbergen kann.