Notizen zu einer Hinrichtung
von Danya Kukafka
» Mit einer emotionalen Wucht, die dem Leser streckenweise den Atem nimmt, erzählt sie von drei Frauen, die lernen, mit Traumata umzugehen und eine selbstbestimmte Zukunft überhaupt für möglich zu halten.«
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Notizen zu einer Hinrichtung
von Danya Kukafka
» Mit einer emotionalen Wucht, die dem Leser streckenweise den Atem nimmt, erzählt sie von drei Frauen, die lernen, mit Traumata umzugehen und eine selbstbestimmte Zukunft überhaupt für möglich zu halten.«
Aktuelle Rezensionen(15)
Zu Beginn hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, jedoch hat es sich schnell gelegt. Während der Geschichte haben sich die Puzzleteile immer weiter zusammen gesetzt und somit ist der Aufbau wirklich gut geworden. Es werden außerdem wirklich interessante Themen aufgegriffe.
Mal was anderes!
Gestanden habe ich anfangs etwas gebraucht um in die Erzählung zu finden. Dann würde es für mich wirklich super, spannend und hat mich mitgerissen. Das Ende fand ich allerdings etwas dünn. Trotzdem ein gutes Buch!
"Wäre gern intellektuell, aber es reicht nicht ganz". Dieser Satz mit dem eine der Nebenfiguren den Prota beschreibt, fasst das gesamte Buch eigentlich ganz gut zusammen. Die Geschichte des Todeszelleninsassen Ansel und der drei Frauen, die seinen Lebensweg gelenkt haben, wäre gern intellektuell, aber dazu reichen eine sperrige Sprache, pseudo philosphische Ansätze übers Multiversum und ein arg konstuierter Aufbau einfach nicht. Das Buch enthält so gut wie jedes Klischee zum Thema Kindheit eines Serienkillers, Leben im Todestrakt, Pflegekinder und Mordermittler, das einem im ersten Atemzug einfällt. Ich hoffe wirklich, dass die Sprache nur in der Übersetzung gelitten hat, weil sich da ein Übersetzer vergaloppiert hat und nicht, dass die Autorin schon im Original diese teils abstrusen Vergleiche und Wortkonstruktionen für eine gute Idee gehalten hat.
Dieses Buch hat mich tief getroffen. Die Perspektive ist krass und kompromisslos, die Einblicke erschütternd und gleichzeitig unglaublich spannend. Notizen zu einer Hinrichtung stellt unbequeme Fragen zu Schuld, Gewalt und Verantwortung und liefert viele starke Gedanken und Zitate, über die man lange nachdenken muss. Vorallem das Ende hat mich komplett umgehauen – selten hatte ich bei einem Buch so starke Gänsehaut. Eindringlich, verstörend und nachhaltig beeindruckend. Ein Buch, das man nicht einfach weglegt und vergisst.