2008 kehrten neun Wanderer von einer winterlichen Rucksacktour in den Bergen von New Mexico nie zurück. An ihrem letzten Lagerplatz fand der Rettungsdienst eine bizarre Szene vor: Etwas war an der Zelttür erschienen, das so furchterregend war, dass sie scheinbar barfuß in den sicheren Tod in einem Schneesturm flohen. Trotz intensiver Suche wurden nur sechs Leichen entdeckt, zwei davon brutal zerquetscht, und es fehlten auf unerklärliche Weise Körperteile. Der Fall wurde nie gelöst.2023 werden unerwartet zwei weitere Leichen der verschollenen Expedition in einer Höhle entdeckt, eine davon ein grausamer Selbstmord. Mit der Hilfe der Archäologin Nora Kelly will nun FBI-Agentin Corrie Swanson aufklären, was auf dieser schicksalhaften Reise vor fünfzehn Jahren wirklich geschah, – und das neunte Opfer finden. Doch ihre Suche weckt ein lang schlummerndes Übel, das Corrie und Nora mit aller Macht verfolgt und verhindern will, dass die letzte verschwundene Leiche jemals ans Licht kommt.
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Old Bones - Das neunte Opfer
By Douglas Preston, Lincoln Child, Michael Benthack
2008 kehrten neun Wanderer von einer winterlichen Rucksacktour in den Bergen von New Mexico nie zurück. An ihrem letzten Lagerplatz fand der Rettungsdienst eine bizarre Szene vor: Etwas war an der Zelttür erschienen, das so furchterregend war, dass sie scheinbar barfuß in den sicheren Tod in einem Schneesturm flohen. Trotz intensiver Suche wurden nur sechs Leichen entdeckt, zwei davon brutal zerquetscht, und es fehlten auf unerklärliche Weise Körperteile. Der Fall wurde nie gelöst.2023 werden unerwartet zwei weitere Leichen der verschollenen Expedition in einer Höhle entdeckt, eine davon ein grausamer Selbstmord. Mit der Hilfe der Archäologin Nora Kelly will nun FBI-Agentin Corrie Swanson aufklären, was auf dieser schicksalhaften Reise vor fünfzehn Jahren wirklich geschah, – und das neunte Opfer finden. Doch ihre Suche weckt ein lang schlummerndes Übel, das Corrie und Nora mit aller Macht verfolgt und verhindern will, dass die letzte verschwundene Leiche jemals ans Licht kommt.
Popular Reviews(2)
ACHTUNG DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER! Also ich muss leider sagen, dieses Buch hat mir - ähnlich wie auch seine Vorgänger in großen Teilen - nur bedingt gefallen und mich an vielen Stellen doch relativ enttäuscht zurückgelassen. Trotzdem muss ich jedoch gestehen, dass es mir gleichzeitig um einiges mehr zugesagt hat als der letzte Band "Die Toten von Roswell", weswegen ich ihm nach längerem Überlegen dann auch eine Bewertung von 3 Sternen zugestehen konnte, wobei vor allem das Ende noch einmal Einiges rausgeholt hat, wobei ich hierauf im späteren Verlauf noch einmal genauer zu Sprechen kommen werde. Zuerst einmal werde ich allerdings auf den Schreibstil zu sprechen kommen, welcher mich - ähnlich wie in den vorherigen Bänden der Reihe - zu großen Teilen nicht wirklich abgeholt hat. So muss ich leider sagen, dass der Text an vielen Stellen wieder einmal relativ oberflächlich und auch nicht wirklich detailiert war, wodurch ich oft das Gefühl hatte mich nicht wirklich gut in die jeweilige Szene hineinversetzen zu können und für mich zudem häufig den Anschein hatte, dass ich als Leser, mich eher etwas weiter weg vom Geschehen bewegt habe, was wirklich sehr schade war. Tatsächlich muss ich an der Stelle gestehen, dass mich der Schreibstil - vor allem zu Anfang - eher an die schlechteren Bände der Reihe erinnert hat, wobei ich hierbei anmerken muss, dass das Ende dann doch wieder besser geschrieben war und ich hier auch das Gefühl hatte, dass sich die schreiberischen Fähigkeiten eher an Band 2 als an den anderen Bänden orientiert hätten, was ich interessant, jedoch auch sehr kurios finde. Eine weitere Sache, welche mich - im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Punkt - ebenfalls ziemlich gestört hat, war wieder einmal die extreme Emotionslosigkeit, welche sich bis zu dieser Geschichte ebenfalls durch die komplette Reihe durchgezogen hat und was mir hier bereits als negativ aufgefallen war. Zwar muss ich diesem Buch zugestehen, dass doch an der ein oder anderen Stelle vereinzelt Emotionen vorhanden waren, jedoch war dies nicht einmal annähernd so viel der Fall wie ich es mir erhofft oder geschweigedenn als angebracht empfunden hätte. So hatte ich in vielen Momenten das Gefühl, dass nur in solchen Situationen überhaupt Gefühle vorhanden waren, in welchen es garnicht anders ging, oder in denen es zumindest sehr mysteriös und auch unrealistisch gewirkt hätte, wären Keine vorhanden gewesen, wobei mir die Emotionen - welche hier dann vorhanden waren - auch nur sehr oberflächlich und auch wenig konsistent oder langanhaltend vorkamen, wodurch dann nach einer - einigermaßen emotionalen Szene - dieses Thema im Grunde abgehakt war und alles wieder wie vorher ohne dass hierauf noch einmal genauer Bezug genommen worden wäre. Eine weitere Sache, welche mich gestört hat war ebenso der Fakt, dass das Buch - anders als etwa der direkte Vorgänger - nicht nur aus einigen wenigen Perspektiven geschrieben war, welche man sich gut merken und hier auch in der Geschichte mitkommen konnte, sondern hingegen von den vielen unterschiedlichen Sichtweisen im Grunde schon fast überschwemmt wurde. So waren neben den Perspektiven von Swanson und Kelly noch etwa eine Handvoll anderer Sichten vorhanden, welche teils auch nur ein einziges Mal auftraten, wobei ich an der Stelle auch erwähnen möchte, dass es - über das Buch verteilt - mehr als einmal passierte, dass Personen vertauscht, oder auf einmal der falsche Name genannt wurde, was mich nach dem dritten Mal schon ziemlich gestört, verwirrt und zu dem Entschluss gebracht hat, dass die Autoren offenbar von ihrem eigenen Text - mit seinen derart vielen, ständig wechselnden Perspektiven - überfordert waren, dass sie an einigen Punkten selbst nicht mehr so ganz durchblicken konnten. Hinzukommend war es dann auch noch so, dass viele dieser Perspektiven nicht einmal wirklich groß storyrelevant waren und mir in vielen Momenten weniger das Gefühl gegeben haben die Geschichte zu bereichern, als viel mehr eine Art Lückenfüller zu sein, damit das Buch es schafft überhaupt auf die - etwas mehr als 400 Seiten - zu kommen. Eine Sache, welche mich ebenfalls ziemlich unbefriedigt zurückgelassen hat, waren dann auch die Charaktere an sich, wobei ich offen gestehe, dass ich mir - nach den drei vorherigen Bänden - garnicht mehr so viel erhofft hatte, jedoch wurde diese - sowieso schon kaum vorhandene Hoffnung - dann doch noch enttäuscht. So standen wie auch schon die ganze Reihe über Archäologin Nora Kelly, sowie FBI Agentin Corrie Swanson als Protagonistinnen im Mittelpunkt der Handlung, wobei ich sagen muss, dass dieses Buch bei Beiden nicht wirklich dazu beigetragen hat ihnen neue Charakterzüge zu geben, oder dazu, den Leser mehr über sie erfahren zu lassen, was bei Swanson nicht wirklich schlimm, bei Kelly jedoch fatal war. So war mir Swanson bereits durch die anderen Bücher der Reihe, sowie auch durch ihren Charakter in diesem Buch - welcher sich einfach normal weiterhin so durchgezogen hat - sehr sympatisch und vermutlich auch mein "Lieblingscharakter", auch wenn es mir irgendwie schwer fällt dies in Bezug auf diese Reihe zu äußern. So ist Swanson wieder einmal durch einen starken Willen, eine gewisse Risikobereitschaft, sowie auch einer großen Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit aufgefallen, was vor allem gegen Ende noch einmal sehr stark zu Tage getreten ist. Kelly hingegen hatte leider - wie auch bereits in den anderen Bänden - keinen wirklichen Charakter und auch wenn ich im Grunde schon garnicht mehr damit gerechnet hatte, dass in diesem Punkt nochmal irgendwas kommen würde, muss ich sagen, dass ich es trotzdem sehr schade finde und in dieser Sache doch wieder einmal enttäuscht wurde. So passiert was Kelly angeht - auch hier - wieder einmal das Selbe wie in den Büchern zuvor. Sie tut zwar Dinge, jedoch sind diese so banal und lassen keine wirklichen Charakterzüge erahnen, dass es mir als Leser am Ende tatsächlich gelungen ist, nach wie vor nichts wirkliches über sie zu erfahren, was - wie ich finde - auch eine Leistung ist, wenn auch keine Gute. Die einzigen Sachen die mir einfallen würden, mit welchen man Kelly in irgendeiner Art und Weise beschreiben könnte wären - meiner Meinung nach - dass ihr ebenfalls Gerechtigkeit am Herzen liegt, ebenso wie auch ihr Bruder Skip, sowie dass sie nicht sonderlich gesetzestreu ist. Leider finde ich aber, dass diese wenigen Charaktereigenschaften nicht wirklich ausreichend sind für einen Hauptcharakter, welcher auch bereits vier Bücher Zeit hatte sich irgendwie zu entwickeln. Nun ja, zu den anderen Charakteren kann ich sagen, dass sie alle nicht wirklich eine tiefergehende Persönlichkeit besessen haben und viele von ihnen eher leer gewirkt haben, wobei sich das Ganze dann doch weniger schlimm verhalten hat als in dem direkten Vorgänger. Tatsächlich würde ich sogar sagen, dass es in diesem Band teils Momente gab in welchen ich mich gefragt habe wieso eine Figur derart "viel" Charakter bekommen hat, angesichts dessen wie unbedeutend und eigentlich egal sie für die Handlung war. Dies ist mir vor allem bei den Mitgleidern des "Gedenkvereins der Manzano Familien" aufgefallen, wo ich mich tatsächlich des öfteren gefragt habe wieso diese Figuren derart viel - auch persönlichen Hintergrund - besessen haben, vor allem wenn man im Kopf behält, dass die Autoren es nicht einmal geschaft haben einer der Hauptprotagonistinnen wirkliche Tiefe zu verleihen. Die beiden Charaktere welche mir jedoch im Kopf geblieben sind, da sie - meines Erachtens nach - genau das richtige Maß an Entwicklung, beziehungsweise Persönlichkeit erhalten haben, waren zum Einen Swansons neuer Ausbilder Sharp, sowie Kellys jüngerer Bruder Skip. Ich muss sagen, dass mir Sharp wirklich sympatisch war und mir auch sein Hintergrund wirklich gefallen hat, sowie auch seine Beziehung zu Swanson, genauso wie, dass er tatsächlich sehr viel Tiefe besessen hat, vor allem wenn man bedenkt, dass dies das erste Buch war, in welchem er vorgekommen ist. Bei Skip verhält sich die Sache hier etwas anders, da er bereits in allen vorangegangenen Bänden eine Rolle gespielt hat, wenn auch oft nur als kleiner Hintergrundcharakter. In diesem Teil jedoch hat er einen weitaus größeren Auftritt und besitzt sogar im Grunde einen eigenen Sideplott, wenn mir Dieser auch nicht sonderlich gut gefallen hat. Ebenso muss ich sagen, dass mir Skips Charakter an sich auch nicht wirklich zugesagt hat. So wird er - wie auch bereits teils in den Vorgängern - als eher bemittleidenswerte Gestalt porträtiert, welche nie wirklich lange einen Job behalten kann, sich stets an seine Schwester hält und eine etwas aufbrausende, sowie auch eher naive Natur besitzt. Ich muss sagen, dass mir die Charakterentwicklung gefiel, beziehungsweise eher der Fakt, dass es überhaupt eine Solche gab, jedoch hat diese - wie bereits gesagt - nicht wirklich dazu beigetragen, dass er mir sympatisch werden konnte, da ich ihn viel mehr als anstrengend und doch in gewisser Weise auch nervig wahrgenommen habe, vor allem da ich - auch durch das letzte Buch noch einmal zusätzlich - das Gefühl bekommen habe, dass Skip im Grunde eine Art "Versager" dieser Reihe darstellen soll, wobei auch noch der Kleine, wenn auch nicht unbedeutende Punkt hinzukommt, dass durch ihn die - bereits erwähnte - Sidestory entstehen konnte, welche mir überhaupt nicht gefallen hat. In Überleitung hierzu werde ich mich nun dann auch zu besagter Story äußern, wobei ich zunächst einmal auf den Hauptplott zu sprechen kommen werde. So ist diese Geschichte - wie auch in allen anderen Büchern der Reihe - wieder einmal an einem realen Geschehniss angelehnt, welches in diesem Fall sehr eindeutig der Djatlow Pass war. Ich persönlich muss sagen, dass ich diesen realen Fall allgemein als sehr spannend empfinde und dieser das - vermutlich unheimlichste und auch am schwierigsten zu klärende - Ereignis darstellt, welches mir zum aktuellen Zeitpunkt bekannt ist und ich mich aus diesem Grund auch sehr gefreut habe diesen Fall einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet zu sehen. In der Umsetzung muss ich jedoch leider sagen, dass mir viele Dinge hier jedoch dann doch nicht so gut gefallen haben wie erhofft. So hatte ich das Gefühl, dass die Autoren sich zwar von diesem Fall haben "inspirieren" lassen, jedoch auch sehr viele Punkt abgeändert haben, welche den Reiz - diesen nun womöglich mit einer neuen Theorie versehen zu können - leider ziemlich weggenommen hat. So ist es zum Einen natürlich so, dass die Geschehnisse dieses Buches in den USA, anstatt in Russland, beziehungsweise der damals noch existierenden Sowjetunion spielen, was auf der einen Seite natürlich verständlich ist, da die gesamte Serie zuvor in den USA gespielt hat, auf der Anderen jedoch - so fand ich - auch schade war, da man somit einen Teil der Atmosphäre weggenommen und ebenso einige Punkte nicht mehr ganz so stimmig hat wirken lassen. Zum Anderen wurden auch viele andere - teils Kleinigkeiten - abgeändert, welche das Rätsel zum Schluss auch weniger rätselhaft haben wirken lassen als dies bei den realen Geschehnissen der Fall ist. Hinzukommend muss ich an der Stelle auch einmal anmerken, dass der Fakt, dass die im Buch geschilderten Ereignisse eindeutig auf den Djatlowpass Fall verweisen, nicht einmal erwähnt wurde, was mich sehr verwundert hat, da die Autoren dies in ihrem ersten Buch - bei dem hier zum Vorbild genommenen Fall - noch getan hatten. So hat es sich für mich hier irgendwie so angefühlt, als hätten die Autoren diesen Fall gewissermaßen " geklaut" um ihn dann dermaßen zu verändern, dass Dieser am Ende nicht mehr wirklich der Djatlow Pass, sondern eher eine langweiligere Form dieses Falls dargestellt hat, welche am Ende so umgedeutet wurde, dass es am besten in die - von den Autoren - gedachte Geschichte passt. Prinzipiel finde ich es erst mal nicht schlimm, wenn man sich inspirieren lässt und auch mal etwas abändert, aber dann sollte man finde ich transparent sein und es ins Nachwort hineinschreiben, als es wie hier garnicht zu erwähnen und sich dann auch nur die Sachen zu nehmen und Diese zu drehen, dass es für einen selbst passt. Abgesehen hiervon muss ich sagen, dass diese Geschichte während der kompletten ersten Hälfte im Grunde leider auch das Einzige war, dass dieses Buch auch nur irgendwie spannend gemacht hat und ich muss gestehen, dass ich - besonders zur Mitte hin - tatsächlich öfter keine Lust mehr hatte weiterzulesen, weil es wirklich absolut langweilig war. Hinzukommend hatte ich außerdem das Gefühl, dass die Geschichte an vielen Stellen gar nicht so durchdacht und darüber hinaus auch umfangreich war, dass man nur durch Diese ein ganzes Buch füllen könnte, weswegen sich die Autoren dazu entschieden haben zwei - sehr langweilige und vorhersehbare, sowie klischeebehaftete - Lückenfüllerplotts einzubauen, welche ich - um die absolute Unwichtigkeit Dieser noch einmal zum Ausdruck zu bringen - an dieser Stelle auch einfach einmal spoilern werde. So dreht sich der eine Plott um die Familien der Opfer der Manzano Tragödie, wobei hier besonders auf die Stiefmutter eines der Opfer eingegangen wurde, welche als besonders arrangiert dargestellt wird. In dieser Storyline wird darauf eingegangen wie sehr sich die Hinterbliebenen in verschiedene Theorien und dahingehend auch Ideen von möglichen Vertuschungen durchs FBI hineinsteigern, währendessen die Gruppe verschiedene Proteste organisiert. Der andere Plott dreht sich dann um Kellys Bruder Skip, welcher - nach einer unglaublich unangenehmen und absolut konstruiert wirkenden Szene - nachdem er und Kelly gefundene Indianerknochen an einen anderen Ort bringen wollten, festgenommen und vor Gericht gestellt wird. An der Stelle muss ich sagen, dass ich der festen Überzeugung bin, dass diese Story nur eingefädelt wurde um Kelly - die nach den ersten paar Kapiteln nicht mehr so viel zu tun hatte - eine Aufgabe zu geben, welche vor allem darin bestand um ihren Bruder zu weinen und ihn auf Kaution aus dem Gefängnis zu lassen, nur damit Dieser bei der erst besten Gelegenheit gegen seine Bewährungsauflagen verstößt, um verschiedene Bars zu besuchen um in Diesen belastende Dinge über den Sheriff herauszufinden und sich zu allem Überfluss auch noch zu prügeln, woraufhin er gleich wieder hinter Gittern landet. Tatsächlich empfand ich auch die Auflösung wirklich absolut enttäuschend, da Skip am Ende selbstverstãndlich in allen Anklagepunkten freigesprochen wird, nachdem der beste Zeuge des Sheriffs sich aus heiterem Himmel dazu entscheidet gegen Diesen selbst aussagt, wobei ich mir ein derartiges Ende auch hätte denken können. Die Haupthandlung findet in diesem Punkt jedoch zum Glück einen weitaus besseres Abschluss, welcher auch der Hauptgrund für die 3 Sterne ist. So hat mich das Ende hier tatsächlich ziemlich überrascht, da ich in diese Richtung zunächst garnicht gedacht und die Auflösung somit wirklich einmal unvorhersehbar war. Hinzukommend dazu hat mich das Ende sogar an einigen Stellen wirklich ein wenig berührt und vor allem die Tagebucheinträge - des verdurstenden, eingesperrten Jugendlichen - fand ich wirklich sehr gut gemacht und auch - zur Abwechslung einmal - voller Atmosphäre und Gefühl, wobei ich es unter diesen Umständen sogar noch enttäuschender finde, dass der Rest des Buches dies nicht geschaft hat, wenn die Autoren ja offenbar in der Lage sind so zu schreiben. Nun denn, was ich am Schluss jedoch noch einmal als positiv - vor allem im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe - hervorheben muss war, dass es am Ende zu keinen wilden Schießereien kommt und die letzten Kapitel auch nicht daraus bestehen, dass Jeder im Grunde einfach mal drauflosschießt mit dem Ziel möglichst viele von den "bösen Jungs" zu töten. Ich hoffe wirklich diese Entwicklung wird auch im letzten Band noch weiter beibehalten werden. Als Fazit würde ich am Ende ziehen:"Ein ganz solides Buch, welches vor allem durch sein Ende noch einmal sehr viel herausholen konnte, jedoch leider nur sehr wenig Fokus auf Emotionen, sowie auch Charakterisierung legt, hinzukommend mit seinen, doch schon deutlichen Längen an der ein oder anderen Stelle."
Wieder einmal ein genialer Swanson/Kelly-Thriller. Mit der Beste der ganzen Reihe. Absolute Leseempfehlung - Setting, Plot, Spannung, Stimmung, alles hat gepasst. Und jetzt ein Jahr auf den nächsten warten…