Recommendations based on "exit RACISM"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
By Fikri Anıl Altıntaş
„Ich bin mehr als die Projektion der anderen.“Fikri Anıl Altıntaş wächst als Sohn türkischer Eltern in einer hessischen Kleinstadt auf. Sein Vater arbeitet als Türkischlehrer, seine Mutter als Reinigungskraft. Es ist eine Kindheit inmitten von Sozialwohnblocks, geprägt von dem drängenden Wunsch, »deutsch« zu sein und der bitteren Enttäuschung über die Realität in Deutschland. Beständig wächst die Sehnsucht, gesehen zu werden und einen eigenen Weg als türkisch-muslimischer Mann zu finden. Dabei ist es vor allem die Beziehung zu seinem Vater, die ihn letztlich vor die Frage stellt: Was bedeutet Männlichkeit überhaupt und wie kann sie jenseits der Klischees verstanden und gelebt werden?Inmitten von festgefahrenen Narrativen sucht Fikri Anıl Altıntaş nach den Zwischentönen. Radikal ehrlich blickt er auf sich und seine Familiengeschichte zurück, um die Gegenwart besser zu verstehen.
By Tupoka Ogette
Das neue Buch der Bestsellerautorin von »exit RACISM« - wie wir WIRKLICH rassismuskritisch leben können!Wir alle sind rassistisch sozialisiert. Rassismus findet sich in jedem Bereich unseres Lebens, unserer Gesellschaft. Allerdings haben wir nicht gelernt ihn zu erkennen, geschweige denn darüber zu sprechen. Rassismuskritik ist kein Trend und keine Phase. Rassismuskritisch denken und leben ist die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mit- und umzugestalten und eine gerechtere Welt für uns alle zu schaffen. Denn die echte Auseinandersetzung mit Rassismus eröffnet einen neuen Blick auf uns selbst und unsere Mitmenschen. Sie ermöglicht neue Perspektiven und Begegnungen. Sei dabei! Entscheide dich jeden Tag bewusst dafür, das System Rassismus Stück für Stück mit zu dekonstruieren. Tupoka Ogette ist DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik. Ihr Buch gibt dir – konkret und alltagsnah – Anregungen, wie du rassismuskritisch leben lernst. Im Freundeskreis, in der Familie, als Lehrer*in in der Schule, in der Freizeitgestaltung und im Beruf.
By Candice Carty-Williams
»›Queenie‹ wurde die ›Schwarze Bridget Jones‹ genannt. Aber dieses Buch ist noch viel besser.« Sunday Times»Großartig: am Puls der Zeit, lustig, herzzerreißend.« Jojo MoyesQueenie ist ein Naturtalent. Darin, sich Ärger einzuhandeln. In der Zeitungsredaktion, in der sie arbeitet, mit ihrer chaotischen jamaikanischen Familie, mit ihrem braven weißen Langzeitfreund. Als die Beziehung zerbricht (»Wir machen eine Pause«), sucht Queenie Trost in all den düsteren Ecken, die die Datinghölle des dritten Jahrtausend zu bieten hat. Sie trifft eine falsche Entscheidung nach der anderen und die Welt schaut ihr zufrieden dabei zu: ist denn von jungen (schwarzen) Frauen was anderes zu ewarten? Eben. Als man schon kaum mehr hinschauen kann, stellt sich Queenie endlich ihrem Leben und den dazugehörigen Fragen: Wie kann ich die Welt zu einem besseren, gerechteren Ort machen? Und mich in ihr ein bisschen glücklicher?Ein gnadenlos ehrlicher Roman, der jede*n begeistern wird, der schon einmal nach der wahren Liebe gesucht und stattdessen etwas viel Aufregenderes gefunden hat.
By Sibel Schick
Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf.
By Max Czollek
Max Czollek ist dreißig, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft – während eine völkische Partei Erfolge feiert. Max Czolleks Streitschrift entwirft eine Strategie, das Theater zu beenden: Desintegration. Desintegriert euch! ist ein Schlachtruf der neuen jüdischen Szene und zugleich eine Attacke gegen die Vision einer alleinseligmachenden Leitkultur. Dieses furios streitbare Buch ist die Polemik der Stunde.
By Stève Hiobi
Warum wissen wir so wenig über den zweitgrößten Kontinent der Erde? Wenn Afrika in den Medien auftaucht, dann meist nur im Zusammenhang mit negativen Nachrichten. Dabei hat dieser Erdteil so viel mehr zu bieten. Das ist der Ausgangspunkt für Stève Hiobis Buch: Der mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnete Afrofluencer klärt über die Geschichte des vielseitigen Kontinents auf. So zeigt er beispielsweise, dass der Kaiserschnitt zuerst in Uganda erfolgreich durchgeführt wurde und analysiert, warum der Kolonialismus noch lange nicht vorbei ist. Immer im Blick bleibt die Frage: Was hat das mit uns zu tun? Ein faktenreiches und unterhaltsames Buch über einen Kontinent, in dem nicht nur die Wiege der Menschheit, sondern auch ihre Zukunft liegt.
By Paulina Czienskowski
Paulina Czienskowski lebt und arbeitet in Berlin, wo sie geboren und aufgewachsen ist. Sie veröffentlicht u. a. Texte in der Zeit. 2018 erschien der Erzählband »Manifest gegen die  emotionale Verkümmerung« im Korbinian Verlag, 2020 dann ihr Debütroman »Taubenleben« bei Blumenbar, der auf der Shortlist für den EU-Literaturpreis stand. Es folgten Hörspiele für  Deutschlandfunk Kultur und Texte für die Theaterbühne. »Dem Mond geht es gut« ist ihr zweiter Roman bei Blumenbar.
By Ole Liebl
Wir kennen sie, die schweigenden Männer. Männer, die nicht über ihre Emotionen sprechen können oder sprechen wollen. Und wenn sie Gefühle zeigen, dann vor allem Wut oder Stolz, aber nur selten tiefe Trauer, ausgelassene Freude oder verletzliche Liebe. Auch nach über 100 Jahren des feministischen Kampfes wird die männliche Unfähigkeit, mit Gefühlen umzugehen, von Frauen und queeren Personen beklagt. Viele sind erschöpft von der einseitigen emotionalen Arbeit und leiden unter den Folgen. Doch auch die Männer zahlen einen hohen Preis für die Verkümmerung ihres Gefühlslebens: Ihre Einsamkeits- und Suizidraten sowie ihr Drogenkonsum liegen deutlich über dem Durchschnitt von Frauen.Dabei wird deutlich, dass Begriffe wie »das Patriarchat« zu grob sind, um die Komplexität des Themas zu erfassen. Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Männlichkeit, Gefühlen oder emotionaler Arbeit reden? Fundiert und differenziert liefert Ole Liebl eine Analyse, die die Gemeinschaft aller Geschlechter im Blick behält.
By Miriam Davoudvandi
»In Deutschland heißt es, ich sei in relativer Armut aufgewachsen. Abgetragene Victory-Schuhe von Deichmann statt Nikes, aber hey, immerhin Schuhe. Zur Schule laufen, weil die Familie noch nie ein Auto besessen hat, aber hey, immerhin Schulbildung und das sogar auf einem Gymnasium – der Ort, der Kindern in Armut besonders häufig verwehrt bleibt. Das Zimmer mit den Geschwistern teilen, aber hey, immerhin eine Wohnung. Hineingeboren in eine Familie, die noch ärmer aufgewachsen ist als ich, habe ich vor allem eines gelernt: Beschwer dich nicht, dir geht’s relativ gut.«Nach ihrem ersten Kuss hat sie erst einmal geweint, denn Miriam Davoudvandi wusste, dieser Typ muss irgendwann ihr Elternhaus von innen sehen: der schäbige Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das zerschlissene Bad. Die Scham nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung. Und während sie viel Energie darauf verwendet, ihre Lebensumstände zu verstecken und sich um jeden Preis anzupassen, hört sie zu Hause vor allem einen Satz immer wieder: Das können wir uns nicht leisten.Inzwischen hat sie es geschafft, ist sozial aufgestiegen und verdient mehr als ihre Eltern jemals. Ihr Fazit: Geld macht sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? So entwaffnend wie berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Gesundheit und Psyche und das Leben als Erstakademikerin. Und zeigt, warum sogar Sterben und Trauern hierzulande nur etwas für Reiche ist.Denn um Armut zu bemessen, gibt es zwar unzählige mathematische Ansätze, jedoch helfen sie nicht zu verstehen, wie Armut sich anfühlt und was sie langfristig mit einem macht. Armut tut weh, aber diese Geschichten möchte niemand hören. Dabei ist Armut etwas, was sich – theoretisch – leicht beseitigen ließe. Dass wir das gerade in Deutschland nicht hinbekommen, ist peinlich – für uns alle.
By Tupoka Ogette
Die bewegenden Erinnerungen von Bestsellerautorin Tupoka Ogette: »Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind ...« Alice Hasters»So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.« Tupoka Ogette schreibt von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.»Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung. Eine Masterclass darin, was Gleichzeitigkeit bedeutet.« Alice Hasters»Dieses Buch ist die Erzählung, ohne die die Geschichte der deutschen Vereinigung nicht vollständig ist.« Daniel Schulz