4.2

Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt

By Jegana Dschabbarowa, Maria Rajer

Format:Hardcover
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Ein poetisches Debüt über die Unterdrückung von Frauenrechten. »Ein außergewöhnlicher Roman, der Körperlichkeit und Nicht-Zugehörigkeit in Sprache übersetzt.« Olga Grjasnowa »Ein unverheiratetes, unschuldiges Mädchen lässt sich leicht von einer verheirateten Frau unterscheiden: Der erste und wichtigste Unterschied sind die Augenbrauen.« Die aserbaidschanische Community, die in Russland in der Diaspora lebt, ist streng konservativ. Schon als Kind kann sich die Erzählerin schwer in die patriarchale muslimische Gesellschaft einfügen. Eine Krankheit drängt und befreit sie zugleich aus ihrer Rolle der schönen, heiratsfähigen Tochter … Jegana Dschabbarowa zeigt uns in ihrem ersten Roman eine verborgene Welt. Sie erzählt ihre eigene und die Geschichte der Frauen ihrer Familie ganz direkt und entlang ihres Körpers und verblüfft mit Eleganz und der poetischen Kraft ihres Erzählens.

Literary & Contemporary Fiction
144 pagesHardcover
First published September 16, 2025

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Popular Reviews(2)

4.2(16 ratings)
Christina KordesReviewed by Christina Kordes

Tolles Buch, angenehmer Schreibstil, interessante Einblicke in eine Familie.

luiseReviewed by luise

Die Erzählerin beschreibt ihr Aufwachsen in einer aiserbaidschanischen Familie in der russischen Diaspora, wie sie sich immer bedeckter Kleiden musste als ihre russischen Mitschülerinnen, anders aussah und auch eine andere Religion hat. Sie beschreibt, wie viele Regeln es für ihren Körper gab und ihr Vater alles bestimmt hat. Trotzdem kann sie aufgrund ihrer Dystonie Erkrankung nicht den für sie vorbestimmten Weg der Heirat gehen, sondern ist immer wieder bei verschiedenen Ärzten und im Krankenhaus und am Anfang ist auch sehr unklar, was sie hat. Es ist sehr persönlich und schön geschrieben, auch mit der Reflexion über das Körperbild, welches ihr vermittelt wurde. Aber schon auch krass, mit den Schilderungen von häuslicher Gewalt.

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