Am 9. September 2008 wäre Cesare Pavese, einer der wichtigsten italienischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, 100 Jahre alt geworden. Über seinen schönsten Roman aus der Turiner Trilogie schrieb Walter Jens, seine Sprache sei »von einer musikalischen Magie erfüllt«. Maja Pflug hat sie in ihrer Neuübersetzung vollendet nachempfunden. Aus Rom kehrt Clelia in ihre Heimatstadt Turin zurück, die sie vor siebzehn Jahren verlassen hat. Aus dem ehrgeizigen Mädchen ist eine erfolgreiche Frau geworden. Sie hat in der Modebranche Karriere gemacht und verspürt kein Bedürfnis, sich zu binden. Kaum angekommen, erlebt sie den Selbstmordversuch einer Tochter aus reichem Hause mit. Die junge Rosetta wird für Clelia zum Spiegelbild ihrer selbst, sie möchte die Gründe für die Verzweiflung des Mädchens herausfinden. War es Liebeskummer? Oder Lebensüberdruss? Oder die eng begrenzte Rolle, die das elegante Turin seinen Töchtern aufzwingt und die schon Clelia in die Flucht getrieben hat? Bestürzend modern liest sich der 1949 erschienene Roman. Cesare Pavese zieht die Bilanz eines Frauenlebens zwischen Beruf und Familie und lotet erbarmungslos die Grenzen menschlicher Freiheit aus. Das Nachwort der Literaturkritikerin Maike Albath führt ein in Leben und Werk des großen Schriftstellers.
What's Bookie?
- Free delivery in Germany.
- Find your perfect next read.
- Track to motivate you to read more.
- Connect with people like you.
Die einsamen Frauen.
Am 9. September 2008 wäre Cesare Pavese, einer der wichtigsten italienischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, 100 Jahre alt geworden. Über seinen schönsten Roman aus der Turiner Trilogie schrieb Walter Jens, seine Sprache sei »von einer musikalischen Magie erfüllt«. Maja Pflug hat sie in ihrer Neuübersetzung vollendet nachempfunden. Aus Rom kehrt Clelia in ihre Heimatstadt Turin zurück, die sie vor siebzehn Jahren verlassen hat. Aus dem ehrgeizigen Mädchen ist eine erfolgreiche Frau geworden. Sie hat in der Modebranche Karriere gemacht und verspürt kein Bedürfnis, sich zu binden. Kaum angekommen, erlebt sie den Selbstmordversuch einer Tochter aus reichem Hause mit. Die junge Rosetta wird für Clelia zum Spiegelbild ihrer selbst, sie möchte die Gründe für die Verzweiflung des Mädchens herausfinden. War es Liebeskummer? Oder Lebensüberdruss? Oder die eng begrenzte Rolle, die das elegante Turin seinen Töchtern aufzwingt und die schon Clelia in die Flucht getrieben hat? Bestürzend modern liest sich der 1949 erschienene Roman. Cesare Pavese zieht die Bilanz eines Frauenlebens zwischen Beruf und Familie und lotet erbarmungslos die Grenzen menschlicher Freiheit aus. Das Nachwort der Literaturkritikerin Maike Albath führt ein in Leben und Werk des großen Schriftstellers.
Readers' reviews will appear here.