Jana Doktor ist fast dreißig, frisch getrennt und vorübergehend wieder bei den Eltern eingezogen. Ihr Studium dümpelt vor sich hin, nach einem One-Night-Stand ist sie schwanger, alles gerade nicht so Gold also. Soll sie das Kind bekommen oder lieber nicht? Den einzigen ihr nahestehenden Menschen, ihren Bruder – queer, glücklich verheiratet und neuerdings Vater –, mag sie diesmal nicht ins Vertrauen ziehen, er hat genug um die Ohren. In einem Kölner Imbiss begegnet Jana einer Frau, die so ganz anders ist als sie: selbstbewusst und klar. Aber auch Miral steht an einem Wendepunkt. Spontan begeben sich die beiden Frauen auf einen Road-Trip nach Italien, der für Jana ein unerwartetes Erlebnis bereithält: eine Epiphanie?Lakonisch und zugleich warmherzig erzählt Lisa Roy von der Suche nach Sinn und Zugehörigkeit, nach Glauben, Familie, Liebe und Freundschaft in einer zunehmend unübersichtlichen Welt.
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Alles ist Gold
By Lisa Roy
Jana Doktor ist fast dreißig, frisch getrennt und vorübergehend wieder bei den Eltern eingezogen. Ihr Studium dümpelt vor sich hin, nach einem One-Night-Stand ist sie schwanger, alles gerade nicht so Gold also. Soll sie das Kind bekommen oder lieber nicht? Den einzigen ihr nahestehenden Menschen, ihren Bruder – queer, glücklich verheiratet und neuerdings Vater –, mag sie diesmal nicht ins Vertrauen ziehen, er hat genug um die Ohren. In einem Kölner Imbiss begegnet Jana einer Frau, die so ganz anders ist als sie: selbstbewusst und klar. Aber auch Miral steht an einem Wendepunkt. Spontan begeben sich die beiden Frauen auf einen Road-Trip nach Italien, der für Jana ein unerwartetes Erlebnis bereithält: eine Epiphanie?Lakonisch und zugleich warmherzig erzählt Lisa Roy von der Suche nach Sinn und Zugehörigkeit, nach Glauben, Familie, Liebe und Freundschaft in einer zunehmend unübersichtlichen Welt.
Popular Reviews(5)
Das Buch ist irgendwie völlig schräg und gleichzeitig ziemlich tiefgründig. Der Schreibstil war schwierig für mich und zwischendurch bin ich irgendwie abgedriftet. Die Idee hinter dem Buch fand ich gut. Es geht um Jana, die nach ihrer Trennung wieder bei ihren Eltern wohnt, ungewollt schwanger wird von einem One Night Stand und dann beginnt ihr Leben und sich selbst komplett zu hinterfragen. Sie begegnet Miral, die mit ganzen anderen Herausforderungen zu kämpfen hat. Irgendwie stützen sie sich gegenseitig und es beginnt eine sonderbare und irgendwie auch schöne Verbindung dieser Frauen. Erst durch eine spontane Reise nach Italien, danach zurück in Deutschland. Das Buch ist absurd und ich wollte es nach 80 Seiten abbrechen, bin aber froh, dass ich dran geblieben bin, denn das Ende war wirklich schön. Insgesamt geht es hier viel um Trauma, um die Suche nach Sinn und Glauben, um religiöse vielleicht auch spirituelle Erfahrungen. Es ist anders als vieles, was ich bisher so gelesen habe. Aber ein richtiger Fan bin ich irgendwie nicht geworden. TW: Fehlgeburt
Der Klappentext hat sich so gut angehört und ich dachte mir , ja das ist genau das was ich mag . Aber ich bin leider nicht in diese Geschichte , bzw. fand den Schreibstil einfach nicht meins . Immer Schade ein Buch abzubrechen , aber nach Seite 80 habe ich aufgegeben.
Sehr schönes, teils auch lustiges Buch.
Das Buch erzählt von Jana, Ende zwanzig, frisch getrennt, mitten in ihrer Doktorarbeit und an einem Punkt im Leben, an dem plötzlich nichts mehr klar scheint. Nach einem One-Night-Stand steht sie vor einer ungeplanten Situation und irgendwie weiß sie selbst nicht mehr, wohin mit sich. Durch einen Zufall lernt sie Miral kennen und gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg nach Italien. Ein Roadtrip mit Zwischenstopps, zwei Frauen, die sich kaum kennen, beide auf der Flucht vor ihrer eigenen Realität und eine Woche voller Ungewissheit. Besonders mochte ich den Schreibstil: locker, flüssig, roh und gleichzeitig sehr nahbar. Jana ist ein totaler Kopfmensch, sie grübelt viel, stellt sich immer wieder Fragen, auf die sie selbst keine Antworten findet. Für mich fühlte sich dieser Roadtrip deshalb auch wie eine Art Sinnsuche an, eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Mir hat außerdem gefallen, wie unterschiedlich Jana und Miral sind und wie vorsichtig ihre Verbindung entsteht. Sie geben sich Raum, drängen einander nicht, sind füreinander da und gleichzeitig achtsam genug, Distanz zuzulassen. Diese Dynamik fand ich sehr schön. Auch das Thema Glaube spielt eine Rolle. In Italien sucht Jana eine Kirche auf, widmet sich Maria und glaubt, etwas zu hören, ohne selbst zu wissen, was davon echt ist. Die Fragen nach Glauben, Zweifel und danach, woran oder an wen man sich halten kann, ziehen sich leise durch die Geschichte, ohne jemals zu aufdringlich zu wirken. Besonders berührt hat mich auch die Beziehung zu ihrem Bruder. Die beiden sind ein richtiges Geschwister-Duo, füreinander da und trotzdem versucht Jana, ihn vor ihren eigenen Kämpfen zu schützen, damit er sich keine Sorgen macht. Thematisch geht es viel um Liebe, Trennung, Selbstfindung, Zweifel, Gemeinschaft und darum, sich selbst irgendwie wieder zu begegnen. Triggerwarnung: Fehlgeburt. Am Anfang hat mich das Buch richtig gepackt. Irgendwann ab der Mitte hatte ich allerdings das Gefühl, dass es mich emotional nicht mehr ganz so mitgenommen hat wie zuvor. Irgendetwas hat sich für mich verändert und manche Dinge wirkten, als wären sie etwas auf der Strecke geblieben. Trotzdem mochte ich viele Gedanken und Themen, die das Buch angestoßen hat.
,,Alles ist Gold“ konnte mich leider nicht überzeugen. Ich habe mehrfach versucht reinzukommen, aber die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt. Habe nach 59 Seiten abgebrochen. Schade, ich hatte mir deutlich mehr erwartet.