Ein junger Künstler und eine ältere Dame trauern beide um eine verlorene Liebe und werden ›partners in crime‹.
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Wut und Liebe
von Martin Suter
Ein junger Künstler und eine ältere Dame trauern beide um eine verlorene Liebe und werden ›partners in crime‹.
Aktuelle Rezensionen(28)
Es las sich leicht weg, aber es war ziemlich vorhersehbar, fand ich.
„Wut und Liebe“ von Martin Suter Noah ist ein bislang vom Publikum kaum beachteter Kunstmaler und lebt in einer glücklichen Beziehung mit Camilla. Doch eines Tages stellt Camilla fest: Sie liebt Noah, aber nicht das Leben mit ihm. Sie möchte nicht länger für seinen Lebensunterhalt aufkommen und beschließt, sich von ihm zu trennen. Aus Liebeskummer, verletztem Stolz und der Hoffnung, Camilla zurückzugewinnen, lässt sich Noah auf einen ziemlich fragwürdigen Deal mit der älteren, wohlhabenden Betty ein. Was zunächst wie eine einmalige Chance erscheint, wird schnell moralisch heikel. Suter zeigt dabei sehr feinfühlig, wie schnell man bereit sein kann, die eigenen Grenzen zu verschieben, wenn starke Gefühle im Spiel sind. Bettys Angebot an Noah ist schockierend und unmoralisch und für einen Mann in seiner Lage dennoch beinahe unwiderstehlich…. „Wut und Liebe“ ist flüssig und spannend geschrieben und hält mit einigen überraschenden Wendungen die Spannung bis zum Schluss. Es geht um Liebe und um Wut. Um Rache, aber auch um Verlust. Und um die große Frage: Wie weit ist man bereit zu gehen für einen Menschen, den man liebt? Besonders das Ende hat mich überrascht. Es kommt anders, als man erwartet, und bleibt im Kopf. Mich hat es vollkommen überrascht – ein Schluss, der die Geschichte noch einmal in einem anderen Licht erscheinen lässt. Eine spannende und zugleich moralisch interessante Geschichte über Liebe, Abhängigkeit, verletzten Stolz und die Grenzen, die wir bereit sind zu überschreiten. Meine Bewertung: 5 von 5⭐️
Dem Anfang der Geschichte folgte ich mit Interesse und einer gewissen Spannung auf die Entwicklung der Charaktere. Das Ende kommt leider viel zu abrupt, die Charaktere sind m.E. nicht so richtig gelungen. Auch wenn es Fiktion ist, fällt es schwer, den Porträts der Personen zu folgen.
Leichte Abendlektüre zum Schnelllesen. Die Geschichte ist gut, der Schluss kommt allerdings zu kurz. Suter versäumt es etwas, Atmosphären aufzubauen, Beschreibungen der Szenerie sind für die Geschichte meist irrelevant. Alles in allem ein gutes Buch mit wenig echtem Tiefgang.
Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden gelesen. Es ist das erste Buch, was ich von Suter gelesen habe und sein Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Story ist sehr spannend, man möchte unbedingt erfahren, was als nächstes passiert. Leider fand ich den Plottwist am Ende nicht so gelungen. Trotzdem ein tolles Buch, was ich jeden weiterempfehlen würde.