Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, an das sie glauben können. Etwas, das sie zusammenbringt. Doch der Kampf darum wird einer auf Leben und Tod.»Dies ist die Geschichte unserer Stadt. Einige von uns werden sich verlieben, und andere werden verzweifeln. Wir werden unsere schönsten Tage erleben und zugleich unsere allerschlechtesten. Diese Stadt wird jubeln, aber sie wird auch brennen.«Die Fortsetzung des Bestsellers »Stadt der großen Träume.«
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Wir gegen euch
von Fredrik Backman
Die Menschen von Björnstadt haben erlebt, was es heißt, wenn ein ganzer Ort auseinanderbricht. Und sie wollen nur eines: wieder zusammenfinden. Um eine Zukunft zu schaffen für alle. Dafür braucht es etwas, an das sie glauben können. Etwas, das sie zusammenbringt. Doch der Kampf darum wird einer auf Leben und Tod.»Dies ist die Geschichte unserer Stadt. Einige von uns werden sich verlieben, und andere werden verzweifeln. Wir werden unsere schönsten Tage erleben und zugleich unsere allerschlechtesten. Diese Stadt wird jubeln, aber sie wird auch brennen.«Die Fortsetzung des Bestsellers »Stadt der großen Träume.«
Aktuelle Rezensionen(7)
Im Gegensatz zu den meisten anderen Lesern hat mich der zweite Teil der Björnstadt-Reihe „Wir gegen euch“ leider nicht überzeugt. Ich hatte das Gefühl Backman will zu viel für ein Buch. Es gab zu viele Ebenen und er hat es leider nicht geschafft, auch nur eine davon richtig aufzuarbeiten. Er hat versucht Politik, Misogynie und Homophobie in einem Buch zu thematisieren, während er neue Charaktere einführt, alte Charaktere sich weiterentwickeln lässt, zwei Städte und zwei Eishockeyteams zu erklären usw. Das war einfach zu viel. Die politische Ebene ist meiner Meinung nach leider ins Leere gelaufen. Backman hat es zwar geschafft sehr gut politische Systeme, gesellschaftliche Spaltung und Korruption zu erklären und zu verdeutlichen wie leicht es zu politisch extremen Lagern kommen kann, hat es dann aber nicht geschafft das richtig in die Geschichte einfließen zu lassen. Ab der zweiten Hälfte war der komplette politische Plot meiner Meinung nach unwichtig und das Buch hätte auch ohne diesen so enden können. Meiner Meinung nach hätte Backman den politischen Aspekt weglassen sollen, um sich mehr den anderen wichtigen Themen widmen zu können. Misogynie wurde nur am Rande angeschnitten und für so eine ländliche konservative Gegend wie Björnstadt, in der ein Sport, der „nur für richtige Männer“ ist so vergöttert wird, wird mit dem Thema Frauen im Profisport viel zu lasch umgegangen. Es wird am Rande darüber geredet. Es wird erwähnt, dass Frauen es schwer haben. Aber es wird nicht gezeigt. Man fühlt es nicht. Es wird immer wieder wie von einer kaputten Schallplatte heruntergeleiert, dass Frauen es ja viel schwerer haben als Männer und sich immer mehr anstrengen müssen, aber im Gegensatz zum ersten Buch, kann man es nicht fühlen. Beim Thema Homophobie war ich sehr enttäuscht. Das Thema wurde sehr anonymisiert dargestellt. Backman hat sich leider nicht getraut einen seiner Charaktere wirklich homophob (oder richtig misogyn) zu machen, um daran zeigen zu können, woher es kommt, wie die Gedankenmuster sind und wie weh das betroffenen Menschen tun kann. Die homophoben Stimmen waren alle anonym. Im Internet. Elterngruppen. Anonyme Nachrichten. Internalisierte Homophobie und Misogynie wurden durch kurze Gespräche abgehandelt und abgehakt. Nachdem sich Backman im ersten Teil getraut hat in seinen Charakteren „das Böse“ zu zeigen, um gleichzeitig zu zeigen, dass niemand, egal was für furchtbare Dinge er tut oder sagt, vollständig böse ist, hatte er in diesem Buch nicht den Mut dazu. Charaktere wurden, auch wenn mehrmals beschrieben wurde, dass ja niemand nur böse oder nur gut sei, leider häufig nur gut oder nur böse dargestellt. Es gab wenig Ambivalenz in diesem Teil. Ein Charakter wurde leider 90% lang einfach wie der Feind dargestellt. Es wurde nichts erklärt. Er war der böse. Um dann am Ende doch wieder irgendwie gut zu sein. Doch das wurde so schnell abgehandelt, dass man auch das nicht fühlen konnte. Manche Charaktere aus dem ersten Teil wurden beinahe komplett ignoriert, was ich sehr schade fand. Außerdem hatte ich mehrmals das Gefühl, dass Charaktere missbraucht wurden, um bestimmte Plots voranzutreiben oder überhaupt entstehen zu lassen, weil Backman keine Zeit oder Idee hatte, wie er bestimmte Sachen organisch entstehen lassen kann. Im ersten Buch war nicht unbedingt jede Entscheidung 100% realistisch, aber in der Geschichte logisch und nachvollziehbar. Das war in diesem Teil leider nicht so. Da wurden Todesfälle genutzt, um Charaktere erwachsen werden zu lassen, da man sich keine Zeit genommen hat, um es organisch entstehen zu lassen. Da haben sich Charaktere, zu denen es überhaupt nicht passt auf eine Art und Weise verhalten, um Konflikte zu schaffen, um ihnen dann ganz einfach wieder zu verzeihen. Insgesamt lässt mich das Buch sehr enttäuscht zurück, nachdem mich „Björnstadt“ so sehr berührt hat. Ich hoffe, dass der letzte Teil „Die Gewinner“ sich wieder mehr auf die Charaktere konzentriert und sich auf weniger große Themen konzentriert, damit die Charaktere einen verdienten Abschluss bekommen.
There's no need whatsoever to love sports or ice hockey to fall in love with these books: the story telling, the character development, the detailed observations of what seem to be the most mundane experiences, the atmosphere,... I don't know whether I've ever felt more devastated and more peaceful at the same time when finishing a book. I don't want this series to end!
Dies ist der zweite Teil nach "Björnstadt" und um das zu verstehen, was hier passiert, muss man mit Band eins beginnen. Hier in Band zwei geht es weiter und ich muss mir eingestehen, dass diese Reihe voll und ganz meinen Geschmack trifft. Es behandelt schwere Themen, nicht nur oberflächlich und tiefgründig. Dann sind Passagen dabei, die mich einfach fertig machen. Insgesamt wow. Eine tolle Reihe und wer denkt, man kann die am Stück wegsnacken, falsch gedacht. Auch ich habe im zweiten Teil immer wieder eine Pause gebraucht. Empfehlung!
„Nur ein Sport ist es. Das reden sie sich alle ein.“ ♥️♥️♥️
"Die besten Freunde unserer Kindheit sind die Liebe unseres Lebens und brechen uns daher umso schmerzhafter das Herz."