Eine Liebesgeschichte, so schön, so verwegen, wie nur Christine Wunnicke sie schreibt. Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie Biheron, die schon im zarten Alter Leichen seziert, um deren Innenleben aus Wachs zu modellieren; und Madeleine Basseporte, die zeichnend die Anatomie von Blumen aufs Papier zaubert, weil Menschen einen ja doch nur von der Arbeit abhalten und meist keine Ahnung haben. Männer kommen auch vor, in schönen Nebenrollen – ein nervöser Bestseller-Autor, ein junger Nichtsnutz und Diderot, der Kaffee trinkt und viel redet. Ein hinreißender Liebesroman, der hin und her schwingt zwischen der Zeit, als Küchenschellen friedlich am Wegesrand wachsen, und jenen Schreckenstagen, als nicht allein der Königin wie einer schönen Blume der Kopf abgeschlagen wurde.
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Wachs
Eine Liebesgeschichte, so schön, so verwegen, wie nur Christine Wunnicke sie schreibt. Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie Biheron, die schon im zarten Alter Leichen seziert, um deren Innenleben aus Wachs zu modellieren; und Madeleine Basseporte, die zeichnend die Anatomie von Blumen aufs Papier zaubert, weil Menschen einen ja doch nur von der Arbeit abhalten und meist keine Ahnung haben. Männer kommen auch vor, in schönen Nebenrollen – ein nervöser Bestseller-Autor, ein junger Nichtsnutz und Diderot, der Kaffee trinkt und viel redet. Ein hinreißender Liebesroman, der hin und her schwingt zwischen der Zeit, als Küchenschellen friedlich am Wegesrand wachsen, und jenen Schreckenstagen, als nicht allein der Königin wie einer schönen Blume der Kopf abgeschlagen wurde.
Aktuelle Rezensionen(11)
Einzigartiger Roman, toller spannender Schreibstil.
Wunderbar verschrobene Geschichte über das Alter, die Neugierde und die Französische Revolution. Um die Liebe geht es eher am Rande. „Wachs“ ist auch kein typischer historischer Roman, denn nicht Abenteuer und Geheimnisse treiben die Geschichte, sondern die ungewöhnlichen Charaktere und ihre Obsessionen. Für diese Menschen und ihre Zeit hat Wunnicke eine passende Sprache gefunden: etwas altmodisch, humorvoll und eigen. Allein für die Dialoge lohnt sich die Lektüre.
Schwierig zu bewerten. Es gab Kapitel in denen ich ganz vernarrt war und Kapitel in denen ich mich durchquälen musste. Von daher würde ich sagen, das die Geschichte mit den Verwicklungen der Historie sehr spannend war , aber manches zäh geschrieben. Auch die Liebesgeschichte kam mir zu kurzweg für die Beschreibung des Klappentexts.
Hat mich gleich in den ersten Sätzen gekriegt. Wunderschöne Sprache.
Auch wenn ich zu Beginn etwas Zeit brauchte, um in das Buch hineinzufinden, hat es mich am Ende sehr begeistert. Die Sprache und der Schreibstil schaffen eine unglaubliche Atmosphäre und lassen die zwar langsam und behutsam erzählte Geschichte dennoch äußerst lebendig wirken.