3.1

Unser wirkliches Leben

von Imogen Crimp, Margarita Ruppel

Format:Hardcover

"Imogen Crimps Hauptfigur Anna passt weder in die Welt der angehenden Opernstars noch ins Leben ihres Liebhabers. Und die Autorin schildert diese Zerrissenheit mit feinem psychologischem Gespür. Manchmal erinnert ihr dialogreicher Stil an die Autorin Sally Rooney – den irischen Literatur-Shootingstar der letzten Jahre." NDR Kultur Die Gesangsstudentin Anna konkurriert tagsüber beim Vorsingen gegen ihre Kommilitoninnen aus gutem Hause, nachts singt sie Jazz in einer verrauchten Bar, um die Miete bezahlen zu können. Dort trifft sie den wohlhabenden Max. Einen betörenden Winter lang oszilliert ihr Leben zwischen den schwer erkämpften Momenten auf der Bühne und den Nächten in Max’ Apartment, das über die Lichter der Stadt blickt. Doch Annas Karriere fordert einen immer größeren Teil ihres Lebens – ebenso wie Max. Imogen Crimps Romandebüt ist eine fesselnde Liebesgeschichte und ein tiefgehender psychologischer Roman über eine Beziehung mit ungleichen Machtverhältnissen, über Geld, Sex und Abhängigkeit.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
464 SeitenHardcover
Erschienen an: February 14, 2022

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.1(4 ratings)
Carmen HuberRezension von Carmen Huber

4 ⭐️; ein guter Roman über Liebe, Geld, Abhängikeit, Passion und Grenzen. Ich mochte keinen der Protagonisten, bin aber den Charakteren gedanklich nahe gekommen. Und auch das kann ein gutes Buch sein. Die Geschichte ist spannend geschrieben und hat mir definitiv einige Emotionen abgerungen.

ChristinaRezension von Christina

„Unser wirkliches Leben“ handelt von der Opernstudentin Anna, die in ärmlichen Verhältnissen im Zentrum Londons lebt, aber am Konservatorium immer von ihren wohlhabenden Kommilitonen umgeben ist. In einer Bar, in der sie gelegentlich arbeitet, trifft sie Max und es beginnt eine Freundschaft der besonderen Art. Sein Leben scheint sich jedoch fast nicht mit Annas Leben vereinen zu lassen. Nach dem Klappentext und dem Cover hatte ich große Erwartungen an das Buch, die leider nur teilweise erfüllt wurden. Auch wenn das Setting mir sehr gefiel, fehlte es mir etwas an Handlung. Dadurch wirkte die Geschichte manchmal langwierig. Auch mit den Figuren konnte ich mich nur schwer identifizieren. Zwar verstand ich Anna oft, in anderen Momenten fiel es mir jedoch sehr schwer, ihre Taten nachzuvollziehen. Von Max ganz zu schweigen. Ich hatte gehofft, mich mit der Zeit mit dem Buch anzufreunden, und hatte auf ein Ende gehofft, das meine Meinung ändern würde. Leider war dies nicht der Fall. Dennoch muss ich sagen, dass der Schreibstil der Autorin definitiv ein Pluspunkt ist. Er verleitet zum flüssigen Lesen und ist einfach angenehm.

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