Ein wenig Leben
von Hanya Yanagihara
"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
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Ein wenig Leben
von Hanya Yanagihara
"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
Aktuelle Rezensionen(151)
Für mich eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Hab das Buch vor einem Jahr beendet und denke immer noch mindestens einmal die Woche an Jude 🫂 Ich habe mit dem Buch alle Emotionen erlebt, die man in einem Buch erleben kann und würde alles dafür tun es nochmal lesen zu können.
Die Geschichte ist so unglaublich schön und doch so ungemein traurig. Die Dinge und Probleme die die einzelnen Protagonisten und vorallem Jude durch machen sind so traumatisierend und doch auch so real. Die Geschichte zeigt wie sehr wir etwas versuchen können und doch immer wieder scheitern
Ein wenig Leben – Die schmerzhafte Schönheit der Bedingungslosigkeit Hanya Yanagiharas Epos „Ein wenig Leben“ ist ein literarisches Monument, das die Grenzen dessen austestet, was ein Mensch ertragen und was ein Leser begleiten kann. Es ist ein Werk der Extreme, das den Leser tief in die Abgründe menschlicher Grausamkeit führt, nur um dort ein Licht zu finden, das heller strahlt als in den meisten zeitgenössischen Romanen: die radikale, loyale Freundschaft. Das Trauma als Schatten, die Liebe als Fundament Im Zentrum steht Jude St. Francis, ein Mann, dessen Vergangenheit von so vielen Traumata gezeichnet ist, dass sie kaum in Worte zu fassen sind. Yanagihara schont ihr Publikum nicht; die Darstellung des Schmerzes ist detailliert und oft an der Grenze zum Unerträglichen. Doch was dieses monumentale Werk davor bewahrt, in purer Hoffnungslosigkeit zu versinken, ist das soziale Geflecht, das Jude umgibt. Es ist die wundervolle Unterstützung, die Jude durch Willem, Harold und seine Freunde erfährt, die das Buch zu einer zutiefst menschlichen Erfahrung macht. Trotz der Schwere seiner seelischen Wunden wird Jude von einer Liebe getragen, die keine Bedingungen stellt. Diese Zuneigung fungiert als lebensnotwendiges Gegengewicht zu den Schrecken seiner Kindheit. Ein Zeugnis der Menschlichkeit Man muss klar sagen: Ohne diese liebevolle Unterstützung wäre das Buch in seiner Intensität kaum zu ertragen. Die Momente, in denen Jude aufgefangen wird – sei es durch stille Präsenz oder hingebungsvolle Pflege – sind die eigentlichen Höhepunkte des Romans. Sie zeigen, dass ein Mensch zwar unwiederbringlich zerbrochen sein kann, aber innerhalb einer Gemeinschaft dennoch Würde und Geborgenheit findet. Fazit: „Ein wenig Leben“ ist kein Buch für zwischendurch. Es ist eine emotionale Grenzerfahrung. Doch gerade durch das Motiv der unerschütterlichen Loyalität wird es zu einer Hymne auf die Empathie. Wer bereit ist, sich auf diese Reise einzulassen, wird mit einer Geschichte belohnt, die schmerzhaft ehrlich zeigt, dass Liebe das Einzige ist, was uns im Angesicht der Dunkelheit aufrecht hält.
Tolles aber auch sehr herzzerreißendes Buch!
Eine Geschichte voll von Liebe und Schmerz. Intensiv. Traurig. Erschütternd. Wunderschön. Aufwühlend. Und kaum zu ertragen. Sie kann niemanden kalt lassen. Und wird es auch nicht.