Empfehlungen basierend auf "The Artist"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Peggy Patzschke

Peggy Patzschke war über ein Jahrzehnt die Radiostimme Mitteldeutschlands. Heute arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin vor und hinter der Kamera für ARD, MDR und 3sat und hat einen Podcast. Sie lebt in Leipzig. »Bis ans Meer« ist ihr erster Roman.Mehr unter peggy-patzschke.de 

von Antje Rávik Strubel

Wie [...] Strubel die Mechanismen der Medienlandschaft beschreibt, ist schmerzhaft ehrlich und kommt ohne Klischees aus.

von Claire Lynch

Eine verbotene Liebe und ihre Folgen. Das mitreißende Literaturdebüt über eine Familie, die durch die Moralvorstellungen der damaligen Zeit auseinandergerissen wird.Ein Haus, einen Ehemann, ein Baby: Eigentlich hat Dawn alles, was man sich im England der 1980er-Jahre wünschen sollte. Doch dann lernt sie Hazel kennen und beginnt zu ahnen, welches andere Leben möglich wäre. Plötzlich ist alles viel heller – und komplizierter. Denn Dawn hat Verpflichtungen: Dawn hat ihre kleine Tochter Maggie. Jahrzehnte später ist Dawn für Maggie nur eine schattenhafte Erinnerung. Ihr Vater Heron hat sie allein großgezogen, die beiden sind ein Herz und eine Seele. Als Heron eine Diagnose erhält, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt, erzählt er Maggie zunächst nichts davon. Denn über unbequeme Wahrheiten hat er schon immer lieber geschwiegen – so wie über das, was 1982 passiert ist … In ebenso zarte wie sprachmächtige Prosa gegossen und mit warmherzigen Figuren gespickt, stellt Claire Lynch in Familiensache die Frage, was eine Familie ausmacht und wie die Wunden der Vergangenheit heilen können.»Lynchs Debüt leuchtet wie eine Wunderkerze und brennt schnell und bezaubernd herunter.« New York Times

von Jane Tara

»Du bist nicht unsichtbar, wenn du dich selbst siehst.« Auf Oprah Winfreys persönlicher LeselisteEin ermutigender Roman über weibliche IdentitätKlug und voller Komik – das wird Ihr neues Lieblingsbuch Tilda Finch glaubt, sie sieht nicht richtig: Mit einem Mal ist ihr kleiner Finger verschwunden. Es folgen die Nase und das Ohr. Sie wird unsichtbar werden, sagt ihre Ärztin, doch das will Tilda auf keinen Fall zulassen. Schließlich hat sie eine Menge, wofür es sich lohnt, sichtbar zu bleiben: ihre wunderbaren Töchter, ein erfolgreiches Business und fantastische Freundinnen. Tilda nimmt all ihren Mut zusammen und beginnt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Tilda Finch ist zweiundfünfzig, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern. Als sie sich eines Morgens an den Schreibtisch setzt, bemerkt sie, dass ihr kleiner Finger verschwunden ist. Kein Blut, keine Schmerzen, aber definitiv nicht mehr zu sehen. Von ihrer Ärztin bekommt sie die Diagnose: Unsichtbarkeit. Die Krankheit würde bei Frauen ab einem gewissen Alter häufig auftreten, sei aber noch nicht erforscht und auch nicht heilbar. Wenn Tilda ehrlich ist, ist sie nicht sonderlich überrascht: Sie hatte sich selbst schon vor Jahren aus den Augen verloren, hatte sich seit langer Zeit schon unsichtbar gefühlt. Nachdem der erste Schock verklungen ist, stemmt sich Tilda mit Witz und Mut gegen ihr langsames Verblassen aus der Welt. »Ein Roman wie ein Märchen, witzig und voller Inspiration.«Oprah Winfrey

von Nadine Schneider

Es ist Spätsommer und die Trauben sind reif, als Christina das Haus ihrer Großmutter Anni erbt. Hier, in einem kleinen Dorf bei Nürnberg, ist sie bei Anni aufgewachsen: Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland flieht. Anni, die ganz allein ihr Kind und ihr Enkelkind aufzieht und beim Quelle-Versand Pakete ins Wirtschaftswunderland verschickt. War das das Leben, von dem sie geträumt hat? Während Christina sich langsam von Anni und dem Haus verabschiedet, erkennt sie, was sie ihrer Großmutter wirklich verdankt: die Freiheit, loszulassen und selbst den Ort zu finden, wo das gute Leben zu Hause ist.

von Kiran Desai

Sonia studiert Literatur in den verschneiten Bergen Vermonts, Sunny arbeitet als Journalist in New York und träumt von einer großen Zukunft. Als sie sich in ihrer indischen Heimat zum ersten Mal begegnen, sprühen die Funken – bis sie feststellen, dass ihre Großeltern einst eine Heirat für sie arrangieren wollten. Im Strudel ihrer chaotischen Familien, zwischen Tradition und Moderne, gehen sie sich verloren – und geben doch, auch Jahre später, die Suche nach dem gemeinsamen Glück nicht auf.

von Hiltrud Baier

Linn braucht einen freien Kopf, damit sie vergessen kann. Gern wäre sie jemand anders. Weniger berühmt, dafür glücklich. Als Sterneköchin weiß sie am besten, dass Liebe durch den Magen geht. Nur hat sie zu lieben verlernt. Linn sehnt sich nach dem Alleinsein und reist in den Norden Schwedens. Doch je mehr sie sich zurückzieht, desto wundervolleren Menschen begegnet sie.

von Beatrice Salvioni

Eine unerschütterliche Freundschaft, die vom Krieg auf die Probe gestellt wird. Und ein unbedingter Wille zum Widerstand, den die Gesellschaft nicht brechen kann.Durch die nachtschwarzen Straßen von Monza läuft ein junges Mädchen, das Nachthemd klebt ihr am Rücken, ihre Füße sind nackt. Es ist das Jahr 1940 und Francesca hat seit vier Jahren nichts mehr von ihrer besten Freundin Maddalena gehört. Seit dem Tag, an dem diese weggesperrt wurde. Und auch Francescas Leben ist aus den Fugen geraten: Das Haus ihrer Eltern betritt sie nicht mehr, ihre Mutter schimpft sie eine »Malacarne«, eine durch und durch Verkommene. Dann endlich kehrt Maddalena in den Ort zurück. Äußerlich kaum verändert, ist sie doch eine völlig andere. Ein unüberwindbarer Graben scheint die Freundinnen zu entzweien. Während Italien in den Krieg eintritt, müssen sie sich entscheiden: füreinander einstehen oder für immer getrennte Wege gehen? Mit ungeheurer erzählerischer Kraft entführt uns Beatrice Salvioni in das Italien der 1940er-Jahre. Die Geschichte zweier unzertrennlicher Freundinnen, die die Fesseln ihrer Zeit sprengen wollen, auch wenn es sie alles kostet.

von Petra Morsbach

»Meine Macke bestand darin, dass ich mehr in Büchern lebte als in der Wirklichkeit. Die Literatur verband mich mit der Welt.«Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen Sohn auf, wird geschieden. Nach einem Nierenversagen muss sie mit sechzig den Schuldienst verlassen und beginnt in einem Literaturarchiv zu arbeiten. Es ist ein unauffälliges Leben mit der einzigen Besonderheit, dass es von Büchern begleitet wird: Von den Sechzigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts bis zur Gegenwart bleibt Nora eine leidenschaftliche Leserin. Regelmäßig gleicht sie ihre Erfahrungen und auch die Erschütterungen der Gegenwart bis hin zum Ukraine-Krieg mit ihrem durch Literatur gewonnen Wissen ab und trifft mal mehr, mal weniger glückliche Entscheidungen. Wie gut lässt sich Bildung vermitteln? Was bringt sie letztlich – Freuden, Erkenntnis, Ernüchterung? Besteht sie im Alltag, obwohl das Leben so viele Pläne blamiert? Wie weit hilft Kultur im Umgang mit menschlichen Abgründen? Oder wäre sonst alles viel schlimmer?Petra Morsbach entwickelt in ihrem neuen Roman ein großes Thema anhand einer Fülle von komischen, traurigen, abgründigen und tröstlichen Geschichten: ruhig und lakonisch, streng und nachdenklich, mit leisem Humor.

von Hannah Mann

Ein Debütroman über drei Frauengenerationen zwischen Herkunft und Gegenwart. Suzanna ist Fotografin. Sie hält die Träume anderer fest und die Geister der Familie in Schach. Bis ihre Mutter von einem Tag auf den anderen verschwindet. Sie scheint sich auf eine Reise in ihre Erinnerungen begeben zu haben, und Suzanna und der restlichen Familie bleibt nichts anderes übrig, als ihr dorthin zu folgen. Ein zarter und spannender Roman über Emanzipation und die Sehnsucht nach einem Zuhause, das im Gegenwind der Geschichte unerreichbar scheint. »Hannah Mann zeigt uns in ihrem wunderschönen Debüt, warum wir gar nicht genug Familienromane lesen können: Im Kleinen zeigt sich immer das große Ganze.« Dana von Suffrin, Autorin von »Nochmal von vorne« und »Toxibaby«. »Ein eindringlicher Roman über Erinnerung und Herkunft – feinfühlig erzählt, mit großem Gespür für Zwischentöne und melancholischer Wärme.« Irina Kilimnik, Autorin von »Sommer in Odessa«.