Empfehlungen basierend auf "Solange der Fluss wartet"
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von Moa Herngren
»Selten findet man Familienleben so tiefgründig, nueancenreich und scharfsinnig beschrieben wie hier bei Moa Herngren. Ganz nebenbei ist es ein hochspannender und unterhaltsam zu lesender Roman.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 08.07.2025
von Daniel Alvarenga
Seit Wochen fiebert Felix dem Wochenende mit Ben und Laura in der Waldhütte entgegen und ist nicht begeistert, dass seine Freunde ungebeten weitere Gäste mitbringen. Die Stimmung ist spürbar angespannt. Als ein alter Mann vor der Tür steht und die Gruppe auffordert, bis zum Abend eine Person auszuwählen, die es verdient weiterzuleben, während alle anderen sterben, gerät die Gruppendynamik aus den Fugen und offenbart, wer sich am Ende selbst der Nächste ist.Während sich die Situation im Wald immer weiter zuspitzt, beginnt Felix‘ Vater sich um seinen Sohn zu sorgen. Sie haben kein besonders inniges Verhältnis zueinander, doch Felix‘ plötzliches Verschwinden bewegt ihn dazu, sich mit dessen Leben auseinanderzusetzen. Dabei eröffnet sich ihm ein Bild, das ihn zutiefst beunruhigt.
von Jane Tara
»Du bist nicht unsichtbar, wenn du dich selbst siehst.« Auf Oprah Winfreys persönlicher LeselisteEin ermutigender Roman über weibliche IdentitätKlug und voller Komik – das wird Ihr neues Lieblingsbuch Tilda Finch glaubt, sie sieht nicht richtig: Mit einem Mal ist ihr kleiner Finger verschwunden. Es folgen die Nase und das Ohr. Sie wird unsichtbar werden, sagt ihre Ärztin, doch das will Tilda auf keinen Fall zulassen. Schließlich hat sie eine Menge, wofür es sich lohnt, sichtbar zu bleiben: ihre wunderbaren Töchter, ein erfolgreiches Business und fantastische Freundinnen. Tilda nimmt all ihren Mut zusammen und beginnt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen. Tilda Finch ist zweiundfünfzig, eine erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern. Als sie sich eines Morgens an den Schreibtisch setzt, bemerkt sie, dass ihr kleiner Finger verschwunden ist. Kein Blut, keine Schmerzen, aber definitiv nicht mehr zu sehen. Von ihrer Ärztin bekommt sie die Diagnose: Unsichtbarkeit. Die Krankheit würde bei Frauen ab einem gewissen Alter häufig auftreten, sei aber noch nicht erforscht und auch nicht heilbar. Wenn Tilda ehrlich ist, ist sie nicht sonderlich überrascht: Sie hatte sich selbst schon vor Jahren aus den Augen verloren, hatte sich seit langer Zeit schon unsichtbar gefühlt. Nachdem der erste Schock verklungen ist, stemmt sich Tilda mit Witz und Mut gegen ihr langsames Verblassen aus der Welt. »Ein Roman wie ein Märchen, witzig und voller Inspiration.«Oprah Winfrey
von Kiran Millwood Hargrave
»Eine der besten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. »Zwei an einem Tag« für eine neue Generation.« Stacey Halls
von Lisa Quentin
Da waren nur noch sie beide, ihre erschöpft schlagenden Herzen, das Meer, das sie trug, die Bucht, die sie umarmte. Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde. Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter, steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben. Ein so poetischer wie kraftvoller Roman über zwei Frauen und ihre Suche nach innerer Freiheit.
von Tracey Rose Peyton
Tracey Rose Peyton erwarb ihren MFA am Michener Center for Writers der University of Texas-Austin. Sie ist Absolventin von VONA/Voices, Callaloo, The Writer's Institute at CUNY, Sackett Street und Tinhouse und erhielt Stipendien von Hedgebrook und der Saltonstall Foundation. Ihre Kurzgeschichten sind unter anderem in Guernica, American Short Fiction, Prairie Schooner und Best American Short Stories 2021 erschienen. Sie lebt in Los Angeles. Agnes Krup, geboren bei Hamburg, arbeitete nach dem Studium als Verlagslektorin, Agentin und Literaturscout. Ihr Debüt »Mit der Flut« war auf Anhieb ein Erfolg. Zuletzt erschien im Aufbau Verlage ihr Buch »Leo und Dora«. Lange Jahre war New York ihre Wahlheimat, heute lebt sie als Autorin und Übersetzerin in Berlin.
von Jarka Kubsova
Als Elli Hajek sich zum Schreiben in ein abgelegenes Haus zurückzieht, erinnert sie sich an eine Figur, von der ihr einst ihre tschechische Großmutter erzählte: Viktorka, die junge Frau, die nach einem schwerwiegenden Ereignis für wahnsinnig erklärt wurde und fortan allein im böhmischen Wald lebte. Als Elli erfährt, dass Viktorka wirklich existierte, reist sie in das Land, aus dem sie selbst als Kind geflohen ist. Elli will mehr erfahren – doch tief im Wald, zwischen leuchtendem Farn und reißendem Fluss, wartet eine andere Aufgabe auf sie: Bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt, muss Elli sich ihrer eigenen verdrängten Geschichte stellen.
von Liz Allan
Vier Freundinnen, drei Akkorde, ein Plan: raus aus der abgehängten Kleinstadt in Südaustralien, in der Zukunft Mindestlohn bedeutet. Grunge ist ihr Rettungsanker, der Battle of the Bands ihr Ticket in die Freiheit. Doch als Leadsängerin Lily ihren verehrten Musiklehrer des Missbrauchs beschuldigt, kippt der Takt – und ihr Bündnis gerät ins Wanken.
von Judith Fanto
Judith Fanto, geboren 1969, ist Autorin und Juristin. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit setzt sie sich als Gründerin mehrerer Stiftungen für kulturelle Aktivitäten und Bildungsangebote vor allem für jüdische Menschen und für Kinder mit psychischen Problemen ein. Ihr Debütroman Viktor erzählt vom Schicksal ihrer jüdischen Familie und wurde schon nach wenigen Wochen zum Bestseller. Christiane Burkhardt lebt in München. Sie übersetzt aus dem Niederländischen, Italienischen und Englischen. Neben Judith Fanto und Gitta van Spree übertrug sie unter anderen Paolo Cognetti, Fabio Geda, Wytske Versteeg und Tom Hofland ins Deutsche. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.