Empfehlungen basierend auf "Segen und Glück"
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von Paulo Coelho
In seinen knapp 180 zeitlosen Geschichten und Gedanken über die Liebe, über Angst, Mut und die kleinen Wunder des Alltags zeigt uns Paulo Coelho, dass Glück und Erfüllung oft viel näher sind, als wir denken. ›Maktub‹ ist ein Schatz von persönlichen Erfahrungen Coelhos sowie von universellen Weisheiten aus verschiedenen Kulturen, die berühren und beflügeln. – Ein inspirierendes Begleitbuch zum Weltbestseller ›Der Alchimist‹.
von Daniela Krien
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024! Sie hat alles gehabt und alles verloren: Sekunden der Unachtsamkeit kosten ihre einzige Tochter das Leben. Tief sieht Linda in den Abgrund und wäre beinahe gefallen, doch da sind hauchfeine Fäden, die sie halten – die Hündin Kaja, die steten Handgriffe im Garten, das Mitgefühl für andere. Wie viel Kraft in ihr steckt, ahnt sie erst, als sie zurückfindet in einen Alltag und zu sich selbst.
von Han Kang
Eines Tages verschwindet der Bildhauer Jang Unhyong beinahe spurlos. Er hinterlässt seine faszinierenden Gipsabdrücke von Händen und Körpern - und ein bewegendes Tagebuch, das seine lebenslange Suche nach Nähe und Wahrhaftigkeit in aller Welt voller Masken schildert. (Quelle: buch.ch).
von Martin Suter
Ein junger Künstler und eine ältere Dame trauern beide um eine verlorene Liebe und werden ›partners in crime‹.
von Lena Schätte
Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest die Reste ausgetrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.
von Henning Sußebach
Eine Frau vor ihrer Zeit die berührende Suche nach dem Leben der eigenen Urgroßmutter 1887, tief im Sauerland. Eine junge Frau kommt den Weg hinauf ins Dorf Cobbenrode. Dort soll Anna Kalthoff die neue Lehrerin werden. Doch sie wird es nicht bleiben. Denn Anna widersetzt sich bald den Erwartungen des Ortes und den Regeln ihrer Zeit. Sie entscheidet selbst, was sie zu tun und zu lassen hat, wie sie leben und wen sie lieben will. Zwei Jahrhunderte später rekonstruiert der Urenkel Annas inspirierendes Leben und rettet so die Geschichte einer selbstbewussten Frau vor dem Vergessen. Sein Buch ist eine zauberhafte Annäherung an die Vorfahren, ohne deren Entscheidungen und Mut es uns nicht gäbe. Einige Fotos, Poesiealben, Postkarten, ein Kaffeeservice, ein Verlobungsring: Viel mehr stand Henning Sußebach nicht zur Verfügung, als er sich auf die Spuren seiner Urgroßmutter Anna begab. Nach einem Jahr der Suche fügte sich ein Bild: Da hat eine scheinbar gewöhnliche Frau ein außergewöhnliches Leben geführt, gegen allerlei Widerstände. Anna nahm sich, was sie vom Leben wollte. Männer, Arbeit, Freiheit! Diesem Willen hat der Autor seine Existenz zu verdanken. Sein Buch ermuntert uns alle, nach den Annas zu suchen, die es in jeder Familiengeschichte gibt.
von Liz Moore
Wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann In ihrem eindringlichen Roman Der andere Arthur macht Liz Moore zwei Außenseiter zu Helden. Mit feinem Gespür erzählt sie von zerbrochenen Lebensentwürfen, echter Freundschaft und unvorhergesehenen Neuanfängen. Arthur Opp, einst Literaturprofessor, wiegt mittlerweile 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Die wenigen Schritte zur Haustür, um Lieferungen entgegenzunehmen, sind seine tägliche Herausforderung. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der siebzehnjährige Kel um seinen Schulabschluss und die Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Doch während er um seine Zukunft ringt, hält ihn die Sorge um seine kranke Mutter in Atem. Arthur und Kel sind zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch etwas Entscheidendes teilen: ihre Einsamkeit. Als sich Kels Mutter, einst Arthurs Studentin, nach Jahren der Funkstille mit einem verzweifelten Hilferuf an ihn wendet, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die alte Wunden aufreißt, aber auch neue Wege freilegt und eindrücklich zeigt, wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann.