3.6

Schwarzer September

von Sandro Veronesi, Karin Krieger

Format:Hardcover
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Der neue, große Roman des Strega-Preisträgers Sandro Veronesi: Über Italien in den 1970ern und einen Sommer, der alles verändert Fiumetto an der ligurischen Küste im Sommer 1972: Sind es anfangs der Kampf um die Schachweltmeisterschaft zwischen Bobby Fischer und Boris Spasski und die kommenden Olympischen Spiele von München, die den zwölfjährigen Gigio interessieren, so ändert sich das schlagartig, als die dreizehnjährige Astel mit ihrer aus Äthiopien stammenden Mutter die benachbarte Strandkabine bezieht. Das Übersetzen von Songtexten bringt die belesene Astel und den pubertierenden Gigio zusammen; die Musik von David Bowie und Cat Stevens, der Geruch von Strand und Vinyl durchziehen das ganze Buch. Doch dann wird Astels Vater ermordet. Gigios Vater, ein Rechtsanwalt, soll die Verteidigung der verdächtigten Ehefrau übernehmen. Und in München verübt die Terrorgruppe »Schwarzer September« einen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
288 SeitenHardcover
Erschienen an: February 17, 2026

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.6(4 ratings)
KikiRezension von Kiki

Das Cover hat mich direkt angesprochen.Es erzählt von warmen Tagen am Strand, Eis am Stiel, Sonnencreme und viel baden.Diese Lebensgefühl beschreibt Sandro Veronesi, am Beispiel von den pubertierenden Jungen Giglio und seiner Familie, auch sehr schön. Es ist eine ruhige und detailgenaue Erzählung über diese Sommerferien im Jahr 1972, für mich aber manchmal etwas zu ausschweifend. Mein größtes Problem mit dem Buch war aber, das der Klappentext und Inhalt für mich überhaupt nicht zusammen passen. Im Text wird auch immer wieder angekündigt, das etwas besonderes sein Leben verändern wird und man wartet und wartet und wartet. Die Beschreibung über das Erwachsenwerdens in den 70er Jahren fand ich sehr unterhaltsam, aber die Spannung die im Klappentext mit der Anmerkung über den Mord an Astels Vater und dem Attentat bei den Olympischen Spielen in München hervorgerufen wird, findet einfach nicht statt.

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