Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jenni braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte …
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Sörensen geht aufs Haus
von Sven Stricker
Veränderungen stehen an bei Sörensen – und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jenni braucht – die sich allerdings ebenfalls verändern möchte …
Aktuelle Rezensionen(5)
Wieder mal fantastisch. Sven Stricker hat einen einzigartigen Blick auf die Welt, Gefühle, Ängste aber auch Glück. In der Handlung einer Kriminalgeschichte liegen kluge Beobachtungen des Alltags in poetische Worte verpackt. Wir immer gilt: Eine Reihe liest man von Band 1 an. Wer die anderen Teile kennt wird auch dieses Buch lesen. Neulinge lesen bitte ab Teil 1 und beschweren sich hier kn den Rezensionen bitte nicht, Zusammenhänge nicht zu verstehen.
Laaaange habe ich auf den 6. Teil gewartet der Sörensen-Reihe gewartet. War auf einer Lesung Mädel/Stricker, um die Zeit zu überbringen. Meine Erwartungen war sehr hoch .. aber aus irgendeinem Grund hat mich dieser Teil nicht ganz so gecatcht.
Für mich war es das erste Buch der Reihe rund um Sörensen. Leider konnte mich dieses nicht vollends überzeugen. Der Einstieg hat mir eigentlich noch sehr gut gefallen. Man weiß direkt, worum es geht. Kein langes drumherum, sondern es geht direkt zur Sache. Ich habe mit dem Schreibstil ein wenig gehadert und habe etwas gebraucht, bis ich damit warm wurde. Teilweise wirkte es auf mich ein bisschen chaotisch und ich habe mir manchmal schwer getan, den Überblick zu behalten, um wen es nun geht. Auch waren die Gedankengänge für mich manchmal etwas verworren und zu ausufernd. Einige Passagen hätten durchaus kürzer abgehandelt werden können. Das Ende hingegen hat mich wieder sehr angesprochen und auch überrascht. Da ich mit so einigem in der Art und Weise nicht gerechnet hatte. Auch nimmt das Buch hier meiner Meinung nach erst so richtig Fahrt auf. Mit Sörensen wurde ich das ganze Buch über nicht warm. Er ist ein eigenartiger Charakter. Etwas chaotisch und nicht wirklich greifbar für mich. Er hat mit einigen Dingen zu kämpfen. Vor allem im privaten Bereich läuft es bei ihm nicht ganz rund. Auch einige der Nebencharaktere waren für mich nicht so ganz greifbar und authentisch. Generell geht es auf diesem Polizeirevier ziemlich chaotisch zu. So war zumindest mein Eindruck. Die Story an sich hat mich direkt angesprochen, daher wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Weil mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Aber leider war es nicht so ganz mein Fall.
Es ist der mittlerweile sechste Teil der Reihe von Sven Strickner und gehört auf jeden Fall mit zu den bisher besten! Es werden wie immer aktuelle Themen behandelt, aber nicht mit dramatischen, lauten actionreichen Szenen. Vielmehr geht es um die kleinen und großen, oft unsichtbaren Kämpfe im Alltag. Im Zentrum steht wie immer Sörensen, dessen Angststörung sein Leben mal mehr, mal weniger bestimmt. Sie ist seine größte Schwäche. Zugleich ist sie aber auch seine große Stärke. Denn gerade diese Sensibilität, dieses ständige Abtasten der eigenen Unsicherheiten, eröffnet ihm einen Zugang zu den Menschen. Er ist in der Lage, sich in die Risse und Widersprüche anderer hineinzudenken, ihre Ängste nachzuvollziehen und hinter ihre Fassaden zu blicken. Auch alle anderen Figuren überzeugen und die Dialoge sind oft wunderbar lakonisch-komisch. Ein schönes Lese- oder Hörerlebnis!
Ich war auf einer Lesung mit Bjarne und dem Autor und hatte das Buch im Anschluss, mit den Stimmen beim Lesen im Ohr. Mir hat’s gefallen, auch wenns nicht mein typisches Genre ist.