„Mädel, ratsch nicht, tu lieber!“ Einer Familie von stillen, schwer zu knackenden Nüssen entstamme sie, sagt Regina Denk. Und je mehr Jahre ins Land ziehen, desto mehr bleiben ihr die Worte im Hals stecken. Wie ging das nochmal: Gesehen werden. Mit allen Zweifeln, Unsicherheiten, Verletzungen, Träumen. Umeinander wissen, statt „Wie geht’s“ im Messenger. Regina Denk begibt sich auf die Suche nach Wegen aus der Sprachlosigkeit. Zwischen Pitches im Büro, Reels, Posts, Tweets in den sozialen Medien und Alltagsgetöse erinnert sie sich an das Schweigen in der Familie, das Quasseln mit den besten Freundinnen, an die Geborgenheit stundenlanger Telefonate mit dem ersten Schwarm, das Wunder der ersten Worte der eigenen Kinder. Und erkennt: die härtesten Nüsse, die es zu knacken gilt, das sind immer noch wir selbst.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Reden müssen
von Regina Denk
„Mädel, ratsch nicht, tu lieber!“ Einer Familie von stillen, schwer zu knackenden Nüssen entstamme sie, sagt Regina Denk. Und je mehr Jahre ins Land ziehen, desto mehr bleiben ihr die Worte im Hals stecken. Wie ging das nochmal: Gesehen werden. Mit allen Zweifeln, Unsicherheiten, Verletzungen, Träumen. Umeinander wissen, statt „Wie geht’s“ im Messenger. Regina Denk begibt sich auf die Suche nach Wegen aus der Sprachlosigkeit. Zwischen Pitches im Büro, Reels, Posts, Tweets in den sozialen Medien und Alltagsgetöse erinnert sie sich an das Schweigen in der Familie, das Quasseln mit den besten Freundinnen, an die Geborgenheit stundenlanger Telefonate mit dem ersten Schwarm, das Wunder der ersten Worte der eigenen Kinder. Und erkennt: die härtesten Nüsse, die es zu knacken gilt, das sind immer noch wir selbst.
Aktuelle Rezensionen(2)
Ein Sachbuch über Kommunikation und darüber, wie wir miteinander reden. Oder eben nicht reden. „Reden ist ein immerwährender Prozess. Wie atmen.“ Viele Gedanken wirken erstmal selbstverständlich, bringen einen aber trotzdem dazu, das eigene Reden und Zuhören zu hinterfragen. Leicht zu lesen und interessant, ohne sich zu sehr nach Sachbuch anzufühlen.
💭 Meine Eindrücke In ihrem Essay „Reden müssen“ spricht die Autorin, Lektorin und Verlagsfrau Regina Denk unterschiedliche Themen an, die mit der zwischenmenschlichen Kommunikation zusammenhängen und gibt uns Einblicke in ihre Sichtweise und ihre Wahrnehmung zu diesen Themen. Dabei geht sie auf den Unterschied zwischen Reden und Sprechen, die Lebendigkeit von Sprache, Tabuthemen und viele weitere Faktoren ein. Auch die Einflüsse von Social Media und wie diese unsere Kommunikation verändert haben, stellt sie dar - dieser Part hat mir besonders gut gefallen! Außerdem mochte ich, dass Regina Denk immer wieder betont, dass das lediglich ihre eigene Wahrnehmung und Erfahrungen sind und somit nicht allgemeingültig sind. Auch der Abschluss, in welchem die Autorin berichtet, was sie ihren eigenen Kindern bezüglich Sprache und Kommunikation mitgibt, hat mir sehr gut gefallen ✨ 🐭 Wem würde ich das Buch empfehlen? Ich würde das Buch eigentlich jedem empfehlen. Punkt. Es hat für mich zwar nicht das Rad neu erfunden (was ich auch gar nicht erwartet habe), trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass ich etwas für mich und mein Umfeld rausziehen konnte. Manche Dinge, über die ich mir zuvor kaum Gedanken gemacht habe, werde ich in Zukunft wahrscheinlich kritischer beäugen. 👀 Wer also Lust hat, auch mehr über das Themenfeld „Kommunikation“ zu erfahren oder wissen möchte, was Taylor Swift und Downtown Abbey damit zu tun haben, der sollte unbedingt zu diesem kurzen Essay von Regina Denk greifen!