3.7

Perspektiven

von Laurent Binet, Kristian Wachinger

Format:Hardcover
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Florenz im 16. Jahrhundert. Der Maler Jacopo da Pontormo wird tot aufgefunden, mit einer Schere erstochen liegt er zu Füßen seines unvollendeten Freskos in der Kapelle San Lorenzo. Seit elf Jahren hat er daran gearbeitet, keiner durfte es sehen, außer Michelangelo, der Pontormo als großen Künstler verehrt. Seltsamerweise wurden Teile des Freskos übermalt – warum und von wem? Hinzu kommt der Diebstahl des Gemäldes Venus und Cupido, oftmals kopiert, so auch von Pontormo. Es war im Besitz des Herzogs von Florenz, Cosimo de' Medici, und der Kopf der nackten Göttin ist eindeutig als derjenige der Herzogstochter Maria zu identifizieren. Aufruhr im kriegsgeschüttelten Florenz, Briefe schwirren umher, jeder schreibt jedem über den sensationellen Fall. Wer hat Pontormo getötet, und wo ist das skandalöse Gemälde geblieben?«Die große Stärke dieses Buches liegt darin, dass es eine comédie humaine ist. Eine mitreißende und sehr bereichernde Lektüre.» Libération

Mystery, Thriller, Horror & Crime
304 SeitenHardcover
Erschienen an: March 11, 2025

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.7(3 ratings)
JohannaRezension von Johanna

Ein Briefroman, angesiedelt im Florenz des 16. Jahrhunderts: Alles daran klingt klassisch, aber Binet gönnt seinen Akteur*innen eine moderne, nahezu zeitgenössische Sprache um den Plot um die zwei Handlungsstränge voran zu treiben: Der Mord an einem Künstler und eine Intrige von höchstem höfischen Rang - ohne spoilern zu wollen: Trotz Aufklärung bleiben am Ende beide Verbrechen ungesühnt. Hatte große Freude beim Lesen, ging auch flüssig von der Hand, lediglich die eine Aufklärung fand ich platt und auch etwas unplausibel, ohne dramaturgischen Aufbau. Aber die vielen namentlichen Perspektiven, und das kunsthistorische Setting sind einzigartig und zeugen von stilistischem Mut!

VorleserRezension von Vorleser

Peculiar piece, partially hilarious written. The concept to write a story just by creating letters and notes that circulate between the leading characters is not new and not special, but it remains a particularly stylish way to tell a tale. Liked it although it needed a good half of the book to be exciting. Doesn’t help that the characters names seem not to differ the slightest. Binet delivers as usual.

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