»Wer ist Opfer, wer Täter*in?«Rasant erzählte Utopie eines wehrhaften Feminismus. Anna Maria lebt ein typisches Großstadtleben: Sie arbeitet in einer hippen Firma, geht am Wochenende mit ihren Freundinnen feiern und hat eine komplizierte Ex-Beziehung. Bis sie Hannes an der Bar eines Nachtclubs kennenlernt. Er ist aus Engelhartskirchen, einem oberösterreichischen Dorf, von dem sie bis dahin noch nie gehört hat. Und ganz sicher rechnet sie nicht damit, eines Morgens mit Hannes in diesem Nest aufzuwachen. Als es doch passiert, lassen die Klischees zunächst grüßen: Kühe, Knödel, Kirchturmglocken. Dann aber bemerkt Anna Maria, dass nicht alles ins Bild passen will. Warum gibt es eine Pfarrerin, obwohl das Dorf katholisch ist? Wie kommt es, dass die Frauen hier viel lauter feiern als anderswo? Wo sind die Männer hin? Und was hat das alles mit Kathrin Glock zu tun? Eva Reisinger erzählt eine skandalöse Geschichte über Macht, Freundinnenschaft und weiblichen Zusammenhalt in einem ungewöhnlichen Setting. Eine Tour de Force durch dringliche Themen der Gegenwart, voller popkultureller Poesie.
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Männer töten
von Eva Reisinger
»Wer ist Opfer, wer Täter*in?«Rasant erzählte Utopie eines wehrhaften Feminismus. Anna Maria lebt ein typisches Großstadtleben: Sie arbeitet in einer hippen Firma, geht am Wochenende mit ihren Freundinnen feiern und hat eine komplizierte Ex-Beziehung. Bis sie Hannes an der Bar eines Nachtclubs kennenlernt. Er ist aus Engelhartskirchen, einem oberösterreichischen Dorf, von dem sie bis dahin noch nie gehört hat. Und ganz sicher rechnet sie nicht damit, eines Morgens mit Hannes in diesem Nest aufzuwachen. Als es doch passiert, lassen die Klischees zunächst grüßen: Kühe, Knödel, Kirchturmglocken. Dann aber bemerkt Anna Maria, dass nicht alles ins Bild passen will. Warum gibt es eine Pfarrerin, obwohl das Dorf katholisch ist? Wie kommt es, dass die Frauen hier viel lauter feiern als anderswo? Wo sind die Männer hin? Und was hat das alles mit Kathrin Glock zu tun? Eva Reisinger erzählt eine skandalöse Geschichte über Macht, Freundinnenschaft und weiblichen Zusammenhalt in einem ungewöhnlichen Setting. Eine Tour de Force durch dringliche Themen der Gegenwart, voller popkultureller Poesie.
Aktuelle Rezensionen(31)
ich mag leider ihren schreibstil nicht so gern. das gedankenexperiment ist fun, und eine protagonistin heisst Josepha, wie ich, love. Kann man lesen, muss man aber nicht. Der Totel suggeriert provokanteres, als der Text dann halten kann (finde ich)
ein absolutes Meisterwerk ! die geliebte Utopie eines matrichartes. ein sehr interessanter und Schneller Schreibstil mit Zeitsprüngen holt einen absolut ab. mit Witz und ernst geschrieben. ich hatte eher keine Erwartungen, weil es lange auf meinem SUB lag, aber abgeholt hat es mich trotzdem zu 100%. gerne mehr von dieser wunderbaren Autorin.
Lieb alles daran! Nur das letzte Kapitel verwirrt mich etwas und lässt mich etwas ratlos zurück.. ansonsten eine 10/10, I would recommend
Ein dünnes Buch, in einem Rutsch gelesen – und mit dem größten Sog, weil ich als Österreicherin dieses oberösterreichische Dorf sofort vor mir hatte. Engelhartskirchen ist Reisingers Gedankenexperiment: ein florierendes Matriarchat im „Land der Femizide”, mit Pfarrerin statt Priester, lauten selbstbewussten Frauen und auffällig vielen Männern, die frühzeitig aus dem Leben scheiden. Am stärksten fand ich die Doppeldeutigkeit des Titels, die mir erst am Ende aufging: „Männer töten” – Männer als die, die töten, oder Frauen, die Männer töten. Durch den Lokalkolorit hab ich es gern gelesen, hätte es woanders gespielt, bin ich mir nicht sicher, ob ich es mit gleichem Interesse gelesen hätte.
hab leider bis zum Schluss nicht wirklich ins Buch gefunden, obwohl ich die Idee der Geschichte gerne mochte.