Jiwons Leben ist in Aufruhr, nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat. Als dann der unausstehliche neue weiße Freund ihrer Mutter auftaucht, der mit seinem mangelhaften Wissen über die koreanische Kultur prahlt und asiatischen Kellnerinnen in Restaurants hinterherglotzt, gerät Jiwons Gefühlswelt ins Wanken. Sie steigert sich immer mehr hinein in eine Obsession, die die strahlend blauen Augen ihres Stiefvaters betrifft. Jiwon fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie muss ihre Familie retten … und gleichzeitig ihr Verlangen stillen.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Das Beste sind die Augen
von Monika Kim, Jasmin Humburg
Jiwons Leben ist in Aufruhr, nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat. Als dann der unausstehliche neue weiße Freund ihrer Mutter auftaucht, der mit seinem mangelhaften Wissen über die koreanische Kultur prahlt und asiatischen Kellnerinnen in Restaurants hinterherglotzt, gerät Jiwons Gefühlswelt ins Wanken. Sie steigert sich immer mehr hinein in eine Obsession, die die strahlend blauen Augen ihres Stiefvaters betrifft. Jiwon fasst einen folgenschweren Entschluss: Sie muss ihre Familie retten … und gleichzeitig ihr Verlangen stillen.
Aktuelle Rezensionen(84)
Ich hatte mir das Buch ehrlich gesagt ganz anders vorgestellt – und genau das hat es am Ende so spannend gemacht. Mit einigen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und musste beim Lesen tatsächlich erstmal eine kurze Pause einlegen, um zu verarbeiten, was da gerade passiert ist. 😳 Auch der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er hat sich flüssig lesen lassen und mich total in die Geschichte gezogen. Dadurch bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Es gab definitiv mehrere „What the fuck?!“-Momente, die mich komplett kalt erwischt haben.
„Die Augen sind das Beste“ ließ sich für mich wirklich flüssig lesen. Besonders mochte ich den langsamen Übergang, bei dem man nach und nach miterlebt, wie die Protagonistin immer mehr den Bezug zur Realität verliert. Dieser schleichende Verfall ihres Verstandes hat mir anfangs gut gefallen und hatte etwas Unangenehmes, das mich weiterlesen ließ. Allerdings konnte ich mich leider nicht wirklich in die Protagonistin hineinversetzen. Ich hatte während des Lesens eher das Gefühl, alles von außen zu beobachten, statt ihre Gedanken und Gefühle wirklich mitzuerleben. Dadurch blieb eine gewisse emotionale Distanz bestehen. Vor allem in der zweiten Hälfte gab es für mich außerdem einige Entwicklungen, die ich nicht ganz glaubwürdig fand. Auch das Ende kam mir ziemlich schnell und etwas zu abrupt vor. Der eigentliche Horror bestand für mich größtenteils aus dem Gedanken daran, dass sie Augen isst. Gerade am Anfang hat dieser Aspekt noch ordentlich Ekel bei mir ausgelöst. Mit der Zeit hat sich dieser Effekt allerdings abgeschwächt, sodass für mich gegen Ende nicht mehr wirklich viel Horror übrig blieb. Insgesamt also eine interessante Idee mit einem gelungenen schleichenden Abdriften in den Wahnsinn, die mich emotional aber leider nicht vollständig erreichen konnte.
Das Buch war durchaus gut geschrieben und auch spannend, dennoch fehlte mir oft eine gewisse Tiefe und letztendlich hatte ich das Gefühl, dass Details fehlten.
Ich bin hin- und hergerissen, ich fand die Geschichte grundsätzlich gut, auch den Schreibstil mochte ich sehr, aber stellenweise war das alles so bizarr und dann irgendwie doch nicht fertig erzählt gefühlt, es gab auch Details die mich stutzig gemacht haben. Insgesamt ist es eine wichtige Geschichte und muss erzählt werden, aber es ist nichts für schwache Nerven.
Irgendwie habe ich mir mehr Horror von dem Buch gewünscht. Es wurde zwar im Detail erwähnt wie sie Augen ist aber das ganze Außen rum hat mir gefehlt. War ein gutes Buch & hat auch Suchtpotenzial entwickelt aber es war kein Horrorroman so wie er angepreist wird.