Mit der Großmutter verliert die junge Mikage den einzigen Menschen, der ihr von der Familie noch geblieben ist. Die viel zu große Wohnung bedrückt sie, und nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den ersehnten Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Und der warme Bauch der Küche wird für sie, die nun allein auf sich gestellt ist, überall zum Inbild von Schutz und Geborgenheit. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt Mikage vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. In einem luxuriösen Apartment hoch über der Stadtlandschaft von Tokio entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne "Mutter" Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit. Mikage blickt in eine Zukunft, in der so ziemlich alles offen ist.
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Kitchen
von Banana Yoshimoto
Mit der Großmutter verliert die junge Mikage den einzigen Menschen, der ihr von der Familie noch geblieben ist. Die viel zu große Wohnung bedrückt sie, und nur in der Küche, wo sie das Brummen des Kühlschranks in den ersehnten Schlaf wiegt, kommt sie zur Ruhe. Und der warme Bauch der Küche wird für sie, die nun allein auf sich gestellt ist, überall zum Inbild von Schutz und Geborgenheit. Aus ihrer Einsamkeit holt sie Yuichi. Er schlägt Mikage vor, zu ihm und seiner Mutter zu ziehen. In einem luxuriösen Apartment hoch über der Stadtlandschaft von Tokio entwickelt sich eine merkwürdige Wohngemeinschaft. Denn Eriko, die wunderschöne "Mutter" Yuichis, hat eine schillernde Vergangenheit. Mikage blickt in eine Zukunft, in der so ziemlich alles offen ist.
Aktuelle Rezensionen(8)
so so so so eine schöne geschichte, und die szene mit Chika-chan und dem tropfen der Tränen möchte ich für immer im Herzen behalten. Ich hatte erst Angst vor Trans-Phobie, weil die Protagonistin oft erwähnt, Eriko wäre ein Mann gewesen. Gleichzeitig ist der Blick auf die Transperson und deren Arbeit so zart, empathisch und frei von Vorurteilen, dass es mich erstaunt hat, dass das Buch in Japan 1988 erschienen ist. So viel Wärme und Klarheit in der Sprache. TW Hatecrime, aber nicht aus der voyeuristischen Perspektive, sondern mit der grossen Frage nach Verlust und Einsamkeit. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Auch Moonlight Shadow sehr süß, bin aber zuvor in der Nudelsuppe verloren gegangen und war da nur mit halben Herzen dabei…
wie wird mit trauer umgegangen. und wie sieht ein leben von trauer geprägt aus. „worte sind immer zu direkt, sie löschen ein so zartes, aber bedeutungsvolles licht aus“ genau so schreibt banana yoshimoto werde das buch bestimmt nochmal lesen
einfach schön
Kitchen: 3 stars Moonlight shadow: 1.5 stars
Heulen während einem das Wasser im Mund zusammenläuft