"Huckleberry Finn" wird zum Roman der Freiheit – in "James" erfindet Percival Everett den Klassiker der amerikanischen Literatur neu. Fesselnd, komisch, subversiv Jim spielt den Dummen. Es wäre zu gefährlich, wenn die Weißen wüssten, wie intelligent und gebildet er ist. Als man ihn nach New Orleans verkaufen will, flieht er mit Huck gen Norden in die Freiheit. Auf dem Mississippi jagt ein Abenteuer das nächste: Stürme, Überschwemmungen, Begegnungen mit Betrügern und Blackface-Sängern. Immer wieder muss Jim mit seiner schwarzen Identität jonglieren, um sich und seinen jugendlichen Freund zu retten. Percival Everetts „James“ ist einer der maßgeblichen Romane unserer Zeit, eine unerhörte Provokation, die an die Grundfesten des amerikanischen Mythos rührt. Ein auf den Kopf gestellter Klassiker, der uns aufrüttelt und fragt: Wie lesen wir heute? Fesselnd, komisch, subversiv.
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James
von Percival Everett, Nikolaus Stingl
"Huckleberry Finn" wird zum Roman der Freiheit – in "James" erfindet Percival Everett den Klassiker der amerikanischen Literatur neu. Fesselnd, komisch, subversiv Jim spielt den Dummen. Es wäre zu gefährlich, wenn die Weißen wüssten, wie intelligent und gebildet er ist. Als man ihn nach New Orleans verkaufen will, flieht er mit Huck gen Norden in die Freiheit. Auf dem Mississippi jagt ein Abenteuer das nächste: Stürme, Überschwemmungen, Begegnungen mit Betrügern und Blackface-Sängern. Immer wieder muss Jim mit seiner schwarzen Identität jonglieren, um sich und seinen jugendlichen Freund zu retten. Percival Everetts „James“ ist einer der maßgeblichen Romane unserer Zeit, eine unerhörte Provokation, die an die Grundfesten des amerikanischen Mythos rührt. Ein auf den Kopf gestellter Klassiker, der uns aufrüttelt und fragt: Wie lesen wir heute? Fesselnd, komisch, subversiv.
Aktuelle Rezensionen(13)
James ist ein eindringliches Buch über die Sklaverei zur Zeit von Huck Finn und Tom Sawyer. Ein Abenteuerroman – aber einer, bei dem es vor allem ums pure Überleben als Sklave geht. Die Geschichte macht die Brutalität der Sklaverei erschreckend greifbar. Und obwohl die Handlung in einer vergangenen Zeit spielt, bleibt am Ende die beklemmende Frage zurück, wie viel hat sich seitdem für POC in Amerika tatsächlich verbessert?
Insgesamt war es ein gutes Buch, allerdings hat mir beim Lesen einfach etwas gefehlt. Es hat mich einfach nicht so gepackt, wie es bisherige Bücher immer getan haben. vorallem die ersten 200 Seiten wollte ich es einfach nur beenden. Vielleicht habe ich auch nur länger gebraucht mich ins buch reinzufinden aber ich denke einfach das es mich, trotz des guten Endes, bis zu eben jenem ende immer noch nicht wirklich gepackt hat.
Mir hat das Buch über weite Strecken wirklich sehr gut gefallen. Lediglich das Ende fand ich schwierig.
Unglaublich
Eine wundervolle Geschichte, die einen sehr zum nachdenken bringt. Dringende Empfehlung ;-)