Empfehlungen basierend auf "In die andere Richtung jetzt"
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von Elena Fischer
»Der Anfang war der letzte Tag vor den Sommerferien. Der Anfang war ein Song im Radio. Der Anfang waren große Pläne.«
von Paulo Coelho
Den eigenen Weg zu erkennen ist die große Aufgabe jedes Menschen. Ein Wegbegleiter fürs Leben.
von Benedict Wells
»Große deutsche Gegenwartsliteratur.« Denis Scheck / WDR Fernsehen, Köln
von John P. Strelecky
Das Schöne für mich: Diesen kleinen Roman kann ich einfach so ›weglesen‹. Und zusammen mit John darüber nachdenken, ob ich ein erfülltes Leben führe.
von Robert Seethaler
Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen. Eine einfache und tief bewegende Geschichte.
von Takis Würger
Mit vierzehn verliebt sich Hannes Prager in Polina und komponiert für sie eine Melodie, die all ihre Sehnsüchte einfängt. Doch das Leben reißt sie auseinander – Hannes gibt das Klavierspielen auf, und ihre Wege trennen sich. Jahre später, erfüllt von Leere, erkennt er: Er muss Polina wiederfinden – und das Einzige, was sie noch verbinden kann, ist ihre Melodie.
von Lena Schätte
Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so.Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest die Reste ausgetrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.
von Tara-Louise Wittwer
Seit Jahrhunderten werden Frauen unterdrückt. Frauen, die in irgendeiner Weise Stärke ausgestrahlt, sich selbst ermächtigt und zur Wehr gesetzt haben, werden belächelt, verurteilt und dämonisiert. Und all diese Frauen leben in uns weiter – ihre Angst, ihre Freude, ihre Liebe. Und ihre Wut. All diese Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Alle Frauen der Geschichte, die große Opfer auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung bringen mussten. Auf der Suche nach den Ursprüngen von Female Rage taucht Tara-Louise Wittwer in die europäische Geschichte ein und erzählt die ungehörten Geschichten der Frauen, die sich gegen das männliche Narrativ der Schwäche und Passivität gestemmt haben. Und sie hinterfragt die moralische Vertretbarkeit von Rache und Gegenwehr in einer Welt, die Frauen systematisch Unrecht tut. Damit bringt sie tiefsitzende, über Generationen vererbte Narrative ans Licht und zeigt, was Frauen erreichen können, wenn sie zusammenhalten, damit diese Wut irgendwann heilen kann.
von Tahsim Durgun
"Eine Gesellschaftsanalyse, die allen Seiten den Spiegel vorhält."