- Was es heißt, ein Fan zu sein - Von Heartstopper-Autorin Alice Oseman - Ein Roman, der das Lebensgefühl der Generation Z trifft
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I Was Born for This (deutsche Ausgabe)
von Alice Oseman, Kathrin Köller
- Was es heißt, ein Fan zu sein - Von Heartstopper-Autorin Alice Oseman - Ein Roman, der das Lebensgefühl der Generation Z trifft
Aktuelle Rezensionen(5)
Wäre auf Englisch besser gewesen… Die Geschichte an sich war ganz süß. Definitiv nicht mein Favorit der Autorin aber trotzdem eine ganz solide Geschichte. Was für mich jedoch den Lesefluss und auch die Lesefreude total gestört hat, war die Übersetzung. Laufende Übertragungen „That“ mit „Dies“ zu übersetzen war für mich ehrlich störend. Es ist einfach sehr unnatürlich und bricht deshalb mit dem natürlichen Fluss. Auch andere Worte wie „Yeah“ wurden teilweise in Kontexte übernommen, die für mich total unrealistisch wirken. Eigentlich eine tolle Geschichte, aber ich muss hier wirklich die Empfehlung aussprechen, das Buch im Englischen oder einer anderen Übersetzung zu lesen. Ich finde das macht aber nochmal deutlich wie relevant die Arbeit von Übersetzer*innen ist und in vielen Fälle zu wenig Lob erhält.
Ich liebe Band, deshalb fand ich es sehr cool. In allen Alice Oseman Büchern habe ich eine starke Beziehung zu den Charakteren – in diesem Buch auch. Alles an dem Buch war wirklich toll. Die zwei verschiedenen POVs fand ich schön zu lesen. Auch die Dynamik in der Band fand ich eigentlich ziemlich toll. Vor allem Lister hat mir sehr gefallen.
nicht das beste buch von alice oseman aber die story ist gegen ende trotzdem echt wholesome <3
Das Buch ist der Hammer es hat mich einfach reingesogen und ich konnte es nicht mehr weglegen. Es ist sehr tiefgründig und mal keine plumpe Liebesgeschichte.
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/05/07/i-was-born-for-this/ Von Anfang an hat mich an diesem Buch besonders angesprochen, dass es der Fangirl-Community gewidmet ist – einem Thema, das in der Literatur eher selten aufgegriffen wird. Als jemand, die sich selbst seit Jahren als Fangirl identifiziert, war ich neugierig darauf, wie die Autorin dieses Lebensgefühl darstellen würde und ob ich mich darin wiederfinden könnte. Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich mit der Wahl dieses Buches genau richtig lag. Es vermittelt einem das Gefühl, verstanden und begleitet zu werden. Man merkt schnell, dass die Autorin selbst weiß, wie es sich anfühlt, ein echter Fan zu sein – diese tiefe, aufrichtige Zuneigung zu Künstler*innen, die einen durch schwere Zeiten bringen oder einfach den Alltag schöner machen. Es gelingt ihr, dieses schwer greifbare Gefühl, das wir so oft zu erklären versuchen, in Worte zu fassen. Das macht die Lektüre besonders emotional und verbindend. Ich habe mich sofort mit der Protagonistin Angel identifizieren können. Sie ist ein sehr zugänglicher und liebenswerter Charakter, und ich hatte ständig das Gefühl, dass wir in einem parallelen Universum beste Freundinnen sein könnten. Angel lebt ganz für The Ark – die angesagteste Band der Stunde – und plötzlich führen unvorhergesehene Ereignisse dazu, dass sie ihre Idole unter völlig neuen, überraschenden Umständen persönlich trifft. Diese Entwicklung bringt Spannung und Emotionen in die Handlung und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. Man erlebt nicht nur Angels Sicht als Fangirl, sondern auch die eines Mitglieds von The Ark – ein spannender Perspektivwechsel, der einen intensiven Einblick in beide Welten ermöglicht. Dadurch wird auch die andere Seite des Ruhms beleuchtet, nämlich der Druck und die Erwartungen, denen Künstler*innen in der Musikindustrie oft ausgesetzt sind. Diese Gegenüberstellung schafft ein vielschichtiges Bild davon, was es bedeutet, Fan zu sein – und auch, was es bedeutet, gefeiert zu werden. Die Figuren, die Alice Oseman erschaffen hat, wirken sehr authentisch und sind bewusst nicht idealisiert. Ihre Ecken und Kanten machen sie glaubwürdig und nahbar. Gleichzeitig greift die Autorin durch ihre Charaktere wichtige gesellschaftliche Themen auf – wie die Repräsentation von LGBTIQ+, mentale Gesundheit und die Bedeutung von Selbstakzeptanz. Diese Themen sind nicht nur beiläufig eingestreut, sondern auf sinnvolle Weise in die Handlung integriert, was dem Buch eine zusätzliche Tiefe verleiht. Fazit: Insgesamt hat mich das Buch wirklich begeistert. Es ist gefühlvoll, mitreißend und gleichzeitig kritisch reflektiert. Wer selbst Fan von jemandem oder etwas ist, wird sich zweifellos in vielen Momenten wiedererkennen. Die Geschichte bringt auf erfrischende Weise die oft unterschätzte Tiefe von Fankultur zum Ausdruck, ohne sie zu belächeln oder zu dramatisieren. Sie zeigt, dass es beim Fan-Sein nicht nur um Schwärmerei geht, sondern um echte Verbindung, Leidenschaft und persönliche Bedeutung. Das Buch punktet besonders durch seine vielschichtigen Figuren, den gelungenen Perspektivwechsel und die Themenvielfalt – von queerer Repräsentation über psychische Gesundheit bis hin zur Auseinandersetzung mit den Schattenseiten des Ruhms. Dabei bleibt der Ton stets empathisch, authentisch und jugendnah. Auch wenn manche Entwicklungen in der Handlung etwas vorhersehbar sind und einige Szenen vielleicht etwas mehr Tiefe hätten vertragen können, überwiegen die positiven Aspekte deutlich. Die Geschichte bleibt lange im Gedächtnis und lädt dazu ein, über das eigene Fan-Dasein, über Idole und die Wirkung von Gemeinschaft nachzudenken. 4 von 5 Sternen!