Hope in Action - Die Zukunft gehört uns
von Sanna Marin, Ursula Held, Heike Maillard, Franka Reinhart
Das wegweisende Buch der ehemaligen Ministerpräsidentin FinnlandsIn Hope in Action nimmt Sanna Marin die Leser*innen mit auf die außergewöhnliche Reise ihrer bahnbrechenden Karriere und teilt ihre Vision einer neuen Art der Führung. Als sie im Alter von nur 34 Jahren finnische Ministerpräsidentin wurde, schrieb Marin als jüngste finnische Regierungschefin zum Zeitpunkt ihrer Amtsübernahme Geschichte und fesselte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit ihren fortschrittlichen Ideen und ihrem dynamischen Regierungsansatz.Ihre Geschichte ist eine Geschichte der Resilienz und des Triumphs. Als Erste in ihrer Familie, die eine Universität besuchte, durchbrach sie Barrieren, um zu einer globalen Ikone der fortschrittlichen Führung zu werden. Ihre Zeit als Ministerpräsidentin war geprägt von historischen Meilensteinen: Nach der russischen Invasion in der Ukraine führte Marin ihr Land durch den schnellsten NATO-Beitrittsprozess in der Geschichte des Bündnisses und leitete einige der weltweit ehrgeizigsten Klimainitiativen mit dem Ziel der CO2-Neutralität bis 2035. Ihre Regierung setzte sich für Geschlechtergleichstellung und digitale Innovation sowie für umfassende Reformen zur Verbesserung des Gesundheitswesens, der Bildung und der Menschenrechte ein.Lebhaft erzählt sie von ihren Erfahrungen und wie sie bedeutende politische und persönliche Herausforderungen bewältigte – allen voran das Video, das sie beim Tanzen auf einer Party zeigte, und das einen globalen Medienrummel auslöste.Hope in Action ist viel mehr als eine Autobiografie – es ist ein Aufruf zum Handeln. Marin fordert die nächste Generation von Leadern auf, Herz und Seele in ihre Arbeit einzubringen. Ihre Geschichte ist ein ermutigendes Zeugnis für die Möglichkeiten, die wir besitzen, um echte Veränderung in unserer Welt herbeizuführen.
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Hope in Action - Die Zukunft gehört uns
von Sanna Marin, Ursula Held, Heike Maillard, Franka Reinhart
Das wegweisende Buch der ehemaligen Ministerpräsidentin FinnlandsIn Hope in Action nimmt Sanna Marin die Leser*innen mit auf die außergewöhnliche Reise ihrer bahnbrechenden Karriere und teilt ihre Vision einer neuen Art der Führung. Als sie im Alter von nur 34 Jahren finnische Ministerpräsidentin wurde, schrieb Marin als jüngste finnische Regierungschefin zum Zeitpunkt ihrer Amtsübernahme Geschichte und fesselte die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit mit ihren fortschrittlichen Ideen und ihrem dynamischen Regierungsansatz.Ihre Geschichte ist eine Geschichte der Resilienz und des Triumphs. Als Erste in ihrer Familie, die eine Universität besuchte, durchbrach sie Barrieren, um zu einer globalen Ikone der fortschrittlichen Führung zu werden. Ihre Zeit als Ministerpräsidentin war geprägt von historischen Meilensteinen: Nach der russischen Invasion in der Ukraine führte Marin ihr Land durch den schnellsten NATO-Beitrittsprozess in der Geschichte des Bündnisses und leitete einige der weltweit ehrgeizigsten Klimainitiativen mit dem Ziel der CO2-Neutralität bis 2035. Ihre Regierung setzte sich für Geschlechtergleichstellung und digitale Innovation sowie für umfassende Reformen zur Verbesserung des Gesundheitswesens, der Bildung und der Menschenrechte ein.Lebhaft erzählt sie von ihren Erfahrungen und wie sie bedeutende politische und persönliche Herausforderungen bewältigte – allen voran das Video, das sie beim Tanzen auf einer Party zeigte, und das einen globalen Medienrummel auslöste.Hope in Action ist viel mehr als eine Autobiografie – es ist ein Aufruf zum Handeln. Marin fordert die nächste Generation von Leadern auf, Herz und Seele in ihre Arbeit einzubringen. Ihre Geschichte ist ein ermutigendes Zeugnis für die Möglichkeiten, die wir besitzen, um echte Veränderung in unserer Welt herbeizuführen.
Aktuelle Rezensionen(1)
Die (politische) Autobiographie der ehemaligen finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin bleibt deutlich hinter dem zurück, was ihre Autorin als politische Figur verspricht. Das ist umso bedauerlicher, als Sanna Marin ähnlich wie Jacinda Ardern zu den interessantesten Regierungschef:innen unserer Zeit zählt. Bereits die Gestaltung des Buches überzeugt mich nicht. Die für mein Empfinden zu große Schriftgröße erzeugt den Eindruck künstlicher Streckung. Das veränderte Farbkonzept der deutschen Ausgabe – Rot-Schwarz statt finnischem Blau-Weiß – entkoppelt das Buch symbolisch von seinem nationalen Kontext und von anderen Ausgaben. Besonders irritierend ist jedoch das extrem bearbeitete, weichgezeichnete Coverfoto: Es steht vorausweisend für Inszenierung, Kontrolle, Glättung und Distanz statt Persönlichkeit. Für ein Genre, das Authentizität beansprucht, ist das ein deutliches Signal: Das Buch präsentiert ein Image. Inhaltlich leidet die Biographie unter erheblichen formalen und narrativen Schwächen. Die Erzählung folgt keiner klaren Chronologie, springt wiederholt zwischen Zeitpunkten und ist dabei teils widersprüchlich und falsch. Ein professionelleres Lektorat hätte diesem Buch deutlich gutgetan. Auch sprachlich bleibt der Text schwach. Besonders auffällig ist die sprachliche Zurückhaltung dort, wo eine politische Haltung zu erwarten wäre. Irritierend ist daher insbesondere, dass eine junge, linksprogressive, sozialdemokratische Ministerpräsidentin aus einem skandinavischen Land, das Gleichstellung programmatisch hochhält, nur in Ausnahmefällen gendert („Wählerinnen und Wähler“, „Bürgerinnen und Bürger“). Sie kandidiert für das Amt des „Bürgermeisters“, nicht der Bürgermeisterin, und reflektiert ihre Rolle als Frau in der Politik kaum. Fragen nach Geschlecht weist sie als unsinnig zurück („Man ist in der Politik, nicht im Häkelclub“) – eine Abwehr, die angesichts realer struktureller Ungleichheiten bemerkenswert kurz greift. Abgesehen von der Analyse medialer Skandale bleibt Geschlecht die meiste Zeit politisch weitgehend unbearbeitet - bis zum Schluss, als - too little too late - Kapitel 11 plötzlich und endlich die Themen adressiert, die als Teil der Geschichte, der Ereignisse so viel besser gepasst hätten. Der zentrale Kritikpunkt liegt jedoch in der inhaltlichen Tiefe. Das Buch bleibt überwiegend narrativ und oberflächlich. Viele politisch hochrelevante Themen werden lediglich angerissen oder gestreift, ohne vertieft oder kritisch reflektiert zu werden. Besonders enttäuschend ist, dass zentrale Fragen politischer Macht unbeantwortet bleiben: Wie gelang der Aufstieg konkret? Welche Widerstände mussten überwunden werden – strukturell, parteiintern, geschlechtsspezifisch? Wie wurden Kritiker:innen überzeugt, trotz oder gerade wegen einer klar progressiven Haltung? Welche Rolle spielten Netzwerke, Förderer:innen und günstige politische Konstellationen? Die entscheidende Unterstützung, die ihren Erfolg überhaupt ermöglichte, wird zwar erwähnt, aber nicht analysiert. Stattdessen erfährt man nur wenig über Motive, innere Konflikte oder emotionale Belastungen. Trotz einzelner ehrlicher Hinweise auf Überforderung, Belastungen und Unsicherheiten macht Marin sich kaum verletzlich; man lernt sie als Person nicht wirklich kennen. Dass die deutsche Ausgabe zudem vollständig auf Bildmaterial verzichtet, ist schade. In der Art der Darstellung erinnert das Werk stellenweise eher an ein Bewerbungsschreiben, in dem die eigenen Leistungen kontrolliert und beschönigend präsentiert werden. Gleichzeitig wäre es unfair, die vorhandenen Stärken zu unterschlagen. Interessant und stellenweise aufschlussreich sind die Einblicke in die EU-Haushaltsverhandlungen, die finnisch-russischen Beziehungen, den NATO-Beitritt sowie die politischen Maßnahmen während der Corona-Pandemie.