Vom Sehen und Gesehenwerden, von Selbstbildern und Selbstzweifeln – Moshtari Hilal schreibt über Hässlichkeit Dichte Körperbehaarung, braune Zähne, große Nasen: Moshtari Hilal befragt Ideen von Hässlichkeit. In ihrem einzigartigen Buch schreibt sie von Beauty Salons in Kabul als Teil der US-Invasion, von Darwins Evolutionstheorie, von Kim Kardashian und von einem utopischen Ort im Schatten der Nase. Ihre Erkundungen, Analysen und Erinnerungen, ihre Bildzitate und eigenen Zeichnungen führen in jenen innersten Bereich, in dem jedes Selbstverständnis auf dem Prüfstand steht. Warum fürchten wir uns vor dem Hässlichen? Poetisch und berührend, intim und hochpolitisch erzählt Moshtari Hilal von uns allen, wenn sie von den Normen erzählt, mit denen wir uns traktieren.
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Hässlichkeit
von Moshtari Hilal
Vom Sehen und Gesehenwerden, von Selbstbildern und Selbstzweifeln – Moshtari Hilal schreibt über Hässlichkeit Dichte Körperbehaarung, braune Zähne, große Nasen: Moshtari Hilal befragt Ideen von Hässlichkeit. In ihrem einzigartigen Buch schreibt sie von Beauty Salons in Kabul als Teil der US-Invasion, von Darwins Evolutionstheorie, von Kim Kardashian und von einem utopischen Ort im Schatten der Nase. Ihre Erkundungen, Analysen und Erinnerungen, ihre Bildzitate und eigenen Zeichnungen führen in jenen innersten Bereich, in dem jedes Selbstverständnis auf dem Prüfstand steht. Warum fürchten wir uns vor dem Hässlichen? Poetisch und berührend, intim und hochpolitisch erzählt Moshtari Hilal von uns allen, wenn sie von den Normen erzählt, mit denen wir uns traktieren.
Aktuelle Rezensionen(12)
Es ist erschütternd, sich vor Augen zu führen, wie viele Menschen – insbesondere Männer – schon früh dazu beigetragen haben, das Bild der Frau nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen zu formen. Wie tief diese Vorstellungen bis heute in unser Denken und unseren Blick auf weibliche Körper eingeschrieben sind, hat mich gleichermaßen fasziniert und wütend gemacht. Dieses Buch war für mich unglaublich interessant, wichtig und aufwühlend. Es hat mich immer wieder innehalten lassen und gleichzeitig eine Wut in mir ausgelöst, die schwer abzuschütteln ist. Besonders die Bilder und Gedichte zwischendurch waren für mich das i-Tüpfelchen. Sie haben dem Buch noch einmal eine ganz eigene Intensität verliehen und die Gedanken auf eine Weise ergänzt, die Worte allein vielleicht nicht hätten erreichen können.
der stil war einfach nichts für mich obwohl es ein wirklich gutes buch mit wichtigem inhalt ist!
Ein sehr kluges Buch, was dazu anregt über seine eigenen Erfahrungen nachzudenken und sich einzugestehen, dass man als Frau immer mit dem Thema "Akzeptanz" beschäftigt war.
4,5 ⭐️
„In Wahrheit hassen wir, wenn wir Hässlichkeit an uns suchen, dann nicht unbedingt unsere fetten Oberschenkel, unsere dreckigen Finger, unseren behaarten Bauch oder unser schiefes Kreuz, sondern wir fürchten die kategorische Nähe zu denen, die unsere Gesellschaft hasst.“