Herbert Clyde Lewis (1909–1950) wurde als zweiter Sohn russisch-jüdischer Einwanderer im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Er führte ein rastloses Leben als Sportreporter in Newark, Berichterstatter in Shanghai und Drehbuchautor in Hollywood. Er schrieb für den Mirror und das Time Magazine in New York und verfasste vier Romane. Sein Debüt »Gentleman über Bord« (1937) ist das erste seiner Bücher, das auf Deutsch vorliegt.
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Gentleman über Bord
von Herbert Clyde Lewis, Klaus Bonn, Jochen Schimmang
Herbert Clyde Lewis (1909–1950) wurde als zweiter Sohn russisch-jüdischer Einwanderer im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren. Er führte ein rastloses Leben als Sportreporter in Newark, Berichterstatter in Shanghai und Drehbuchautor in Hollywood. Er schrieb für den Mirror und das Time Magazine in New York und verfasste vier Romane. Sein Debüt »Gentleman über Bord« (1937) ist das erste seiner Bücher, das auf Deutsch vorliegt.
Aktuelle Rezensionen(3)
Ein Mann geht ungewollt über Board. Zunächst hat er viel Hoffnung, dass er gerettet wird, doch diese wird über die Stunden im Wasser immer kleiner. Das Buch liest sich schnell durch. Am Ende bleibt die Frage, was von einem bleibt, wenn man geht und welche Lücken entstehen.
Ein besonderes Buch zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Ein distinguierter Herr geht unbemerkt über Bord. In den Stunden im Meer reflektiert er sein Leben, auch die Personen, die auf dem Schiff mit ihm waren und ein Spektrum der Gesellschaft darstellten; er geht von seiner Rettung aus, aber mit den vergehenden Stunden wird es auch beim Lesen qualvoller, die Weite und Tiefe des Elements Wasser beängstigender. Das alles mit feiner sprachlicher Ironie.