Die Stadt ist ein ständiger Schauplatz des Kampfes zwischen den Geschlechtern. Feministische Fragen nach Sicherheit und Angst, bezahlter und unbezahlter Arbeit, Rechten und Repräsentation demontieren das, was wir für selbstverständlich halten und über Städte und Freiräume zu wissen glauben. Doch vielleicht liegt in der Stadt ja auch unsere beste Chance, neue soziale Beziehungen zu gestalten, die auf Fürsorge und Gerechtigkeit basieren?Um gemeinsam gerechtere, nachhaltigere und solidarischere Städte zu schaffen, müssen die Barrieren, die Frauen unterdrücken (sollen), überwunden, muss städtischer Raum beansprucht werden. Mit Feminist City kartiert Leslie Kern die Stadt aus neuen Blickwinkeln. Sie schreibt über die Freuden und Gefahren des Alleinseins, widmet sich Themen wie Angst, Mutterschaft, Freundschaft und Aktivismus. Sie entwirft einen feministischen, intersektionalen Ansatz, mit dem Städte historisch neu betrachtet werden können und der uns die Augen öffnet für Wege in eine lebenswerte urbane Zukunft.
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Feminist City
von Leslie Kern, Emilia Gagalski
Die Stadt ist ein ständiger Schauplatz des Kampfes zwischen den Geschlechtern. Feministische Fragen nach Sicherheit und Angst, bezahlter und unbezahlter Arbeit, Rechten und Repräsentation demontieren das, was wir für selbstverständlich halten und über Städte und Freiräume zu wissen glauben. Doch vielleicht liegt in der Stadt ja auch unsere beste Chance, neue soziale Beziehungen zu gestalten, die auf Fürsorge und Gerechtigkeit basieren?Um gemeinsam gerechtere, nachhaltigere und solidarischere Städte zu schaffen, müssen die Barrieren, die Frauen unterdrücken (sollen), überwunden, muss städtischer Raum beansprucht werden. Mit Feminist City kartiert Leslie Kern die Stadt aus neuen Blickwinkeln. Sie schreibt über die Freuden und Gefahren des Alleinseins, widmet sich Themen wie Angst, Mutterschaft, Freundschaft und Aktivismus. Sie entwirft einen feministischen, intersektionalen Ansatz, mit dem Städte historisch neu betrachtet werden können und der uns die Augen öffnet für Wege in eine lebenswerte urbane Zukunft.
Aktuelle Rezensionen(1)
Alles in allem ein sehr gelungenes Werk, das eine umfassende Bestandsaufnahme des urbanen Lebens für Frauen liefert. Die Autorin bemüht sich um eine intersektionale Perspektive, was so mittelmäßig gelingt, weil sie viele Anekdoten einbringt und Mehrfachdiskriminierung auf sie als Weiße hetero cis-Frau nicht zutrifft. Auch die Zielgruppe des Buchs hat sich mir nicht ganz erschlossen. Es ist sicherlich hilfreich, vorab ein paar soziologische Grundbegriffe schon einmal gehört zu haben, also kein Buch für Einsteiger*innen, gleichzeitig wird das meiste inhaltlich bereits bekannt sein, sobald man sich mit dem Thema Stadt etwas intensiver auseinandergesetzt hat. Dennoch alles in allem ein spannendes Buch, Leseempfehlung ist auszusprechen. :)