Sie ist siebzehn. Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen. Und dass Hazal auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler begeht. Erst ist es nur ein geklauter Lippenstift. Dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Warmherzig und wild erzählt Fatma Aydemir von den vielen Menschen, die zwischen den Kulturen und Nationen leben, und von ihrer Suche nach einem Platz in der Welt. Man will Hazal helfen, man will mit ihr durch die Nacht rennen, man will wissen, wie es mit ihr und mit uns allen weitergeht.
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Ellbogen
von Fatma Aydemir
Sie ist siebzehn. Sie ist in Berlin geboren. Sie heißt Hazal Akgündüz. Eigentlich könnte aus ihr eine gewöhnliche Erwachsene werden. Nur dass ihre aus der Türkei eingewanderten Eltern sich in Deutschland fremd fühlen. Und dass Hazal auf ihrer Suche nach Heimat fatale Fehler begeht. Erst ist es nur ein geklauter Lippenstift. Dann stumpfe Gewalt. Als die Polizei hinter ihr her ist, flieht Hazal nach Istanbul, wo sie noch nie zuvor war. Warmherzig und wild erzählt Fatma Aydemir von den vielen Menschen, die zwischen den Kulturen und Nationen leben, und von ihrer Suche nach einem Platz in der Welt. Man will Hazal helfen, man will mit ihr durch die Nacht rennen, man will wissen, wie es mit ihr und mit uns allen weitergeht.
Aktuelle Rezensionen(22)
Nachträglich frage ich mich, warum das Buch 2 Jahre in meinem Bücherregal darauf gewartet hat, gelesen zu werden. Freue mich schon, mit dschinns weiterzumachen:)
Nach „Dschinns“ war ich gespannt auf „Ellbogen“ – und wurde nicht enttäuscht. Fatma Aydemir schafft es erneut, Figuren zu erschaffen, die einem auch nach der letzten Seite nicht mehr aus dem Kopf gehen. Hazals Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen. Besonders beeindruckt hat mich die klare, direkte Sprache, die gegen Ende immer drängender und fast körperlich wirkt. Auch der Titel hat für mich im letzten Drittel eine neue Bedeutung bekommen: Der Ellbogen steht nicht nur für das Sich-Durchkämpfen, sondern auch für Distanz, Zusammenstöße und die Unmöglichkeit, irgendwo wirklich anzukommen. Das offene Ende hat mich zunächst etwas ratlos zurückgelassen. Ich hätte gern erfahren, welchen Weg Hazal einschlägt. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich genau diese Ungewissheit, die den Roman so stark macht. Er erzählt keine Geschichte mit einfachen Antworten, sondern lässt einen mit vielen Fragen zurück. Klare Empfehlung!
Was ein Debut! Man liest Buch und Buch und bäm, dann kommt sowas wie Ellbogen un die Ecke und man spürt die Wucht und Kraft von Literatur nochmal ganz anders. Große Empfehlung
Eine krasse Geschichte, die man erstmal verdauen muss.
Wie das Cover sagt - man fühlt mit Hazal jede Emotion die sie spürt und fiebert in jeder Situation mit ihr mit. Es fühlt sich an als würde man an ihrer Seite die ganze Geschichte selbst erleben. Sehr spannende Story mit einem krassen Ende. Ich liebe den Schreibstil von Fatma Aydemir.