In ihrem unbändigen Hunger nach Freiheit bricht Mia Kankimäki aus ihrem Leben aus und beginnt ein riesiges Abenteuer: Sie reist nach Kyōto, lässt sich einfangen von Tempeln, Kirschblüten, Kabuki-Theater, Zen-Meditation und Teezeremonien. Und von einer faszinierenden Frau, die ihr zur feinsinnigen und gewitzten Seelenschwester wird: Sei Shōnagon, der Hofdame, die vor mehr als 1000 Jahren am japanischen Kaiserhof Kaiserin Teishi diente, eine so selbstbewusste wie raffiniert-ironische Schriftstellerin war und deren »Kopfkissenbuch« heute zu den Klassikern der Weltliteratur gehört. Geleitet von den Spuren der Seelenverwandten entdeckt Mia Kankimäki die subversive Kraft, die in der Liebe liegt, Listen von Dingen zu erstellen, die charmant, delikat, nervig oder elegant sind – und die das Herz höher schlagen lassen...
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Dinge, die das Herz höher schlagen lassen
von Mia Kankimäki, Stefan Moster
In ihrem unbändigen Hunger nach Freiheit bricht Mia Kankimäki aus ihrem Leben aus und beginnt ein riesiges Abenteuer: Sie reist nach Kyōto, lässt sich einfangen von Tempeln, Kirschblüten, Kabuki-Theater, Zen-Meditation und Teezeremonien. Und von einer faszinierenden Frau, die ihr zur feinsinnigen und gewitzten Seelenschwester wird: Sei Shōnagon, der Hofdame, die vor mehr als 1000 Jahren am japanischen Kaiserhof Kaiserin Teishi diente, eine so selbstbewusste wie raffiniert-ironische Schriftstellerin war und deren »Kopfkissenbuch« heute zu den Klassikern der Weltliteratur gehört. Geleitet von den Spuren der Seelenverwandten entdeckt Mia Kankimäki die subversive Kraft, die in der Liebe liegt, Listen von Dingen zu erstellen, die charmant, delikat, nervig oder elegant sind – und die das Herz höher schlagen lassen...
Aktuelle Rezensionen(1)
Außergewöhnlich und unterhaltsam! Mehr als 5 Sterne! In diesem Buch schreibt Mia Kankimäki über ihre Reise nach Kyoto. Dafür macht sie ein ganzes Jahr Pause von ihrem Job und widmet sich ganz der Suche nach Freiheit und Glück. Seit Jahren ist sie fasziniert von der japanischen Kultur. Besonders eine Hofdame namens Sei Shonagon, die vor rund 1000 Jahren Gedichte und Texte geschrieben hat, hat es Mia angetan und so begibt sie sich auf die Spuren! Der Schreibstil hat mir ab der ersten Seite gefallen. Ihre Erzählung über ihr derzeitiges Leben mit langweiligem Alltag hat mich direkt abgeholt. Ich denke, die meisten Menschen sehnen sich manchmal nach einem Ausbruch aus dem Alltag. So kam ich schnell rein und konnte kaum aufhören zu lesen. Es ist wie ein Tagebuch von Mia mit abwechselnden derzeitigen Gedanken von Mia oder Erzählungen aus der Vergangenheit. Abwechslung haben auch Sei Shonagons Gedichte, Texte und Listen zwischendurch gebracht. Außerderm spricht Mia immer Sei Shonagan persönlich an. Dies kam mir am Anfang etwas ungewöhnlich vor, jedoch konnte ich es schnell nachvollziehen, da sie Sei als ihre Seelenschwester beschreibt. Es war sehr spannend, als Mia nach Kyoto gereist ist. Ich wollte alles wissen und sie hat sehr detailliert über die Erlebnisse geschrieben. Man erfährt über ihre Zeit in einer WG, über die japanische Lebensweise, über das Wetter und die Umgebung und über die japanische Kultur zur jetzigen und zur damaligen Zeit, als Sei Shonagon gelebt hat. Dabei schreibt sie sehr unterhaltsam, spannend, ironisch, humorvoll und gefühlvoll. Ich konnte mich in sie hineinversetzen, da sie ihre Gefühle sehr gut rübergebracht hat. Das Buch hat mich sofort gefesselt und ich war traurig, als ich am Ende ankam. Natürlich muss man auch etwas Interesse an Japan haben, um auch die längeren Beschreibungen über die japanische Kultur gut zu finden. Dennoch hat Mia eine außergewöhnliche Erzählweise und für mich persönlich ist es definitiv eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe! Ein must-read und ich werde es sicher nochmal lesen!