Empfehlungen basierend auf "Dinge, die das Herz höher schlagen lassen"
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von Saša Stanišić
- Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2019 -HERKUNFT ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und was danach kommt.HERKUNFT ist ein Buch über meine Heimaten, in der Erinnerung und der Erfindung. Ein Buch über Sprache, Schwarzarbeit, die Stafette der Jugend und viele Sommer. Den Sommer, als mein Großvater meiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass ich beinahe nie geboren worden wäre. Den Sommer, als ich fast ertrank. Den Sommer, in dem die Bundesregierung die Grenzen nicht schloss und der dem Sommer ähnlich war, als ich über viele Grenzen nach Deutschland floh.HERKUNFT ist ein Abschied von meiner dementen Großmutter. Während ich Erinnerungen sammle, verliert sie ihre. HERKUNFT ist traurig, weil Herkunft für mich zu tun hat mit dem, das nicht mehr zu haben ist. In HERKUNFT sprechen die Toten und die Schlangen, und meine Großtante Zagorka macht sich in die Sowjetunion auf, um Kosmonautin zu werden. Diese sind auch HERKUNFT: ein Flößer, ein Bremser, eine Marxismus-Professorin, die Marx vergessen hat. Ein bosnischer Polizist, der gern bestochen werden möchte. Ein Wehrmachtssoldat, der Milch mag. Eine Grundschule für drei Schüler. Ein Nationalismus. Ein Yugo. Ein Tito. Ein Eichendorff. Ein Saša Stanišić.
von Caroline Wahl
Zwischen der Verantwortung für Mutter und Schwester, eigenen Zukunftsträumen und neuer Liebe, versucht Tilda, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen Eine berührende Geschichte mit unvergesslichen Figuren Entdecken Sie eine großartige neue Stimme: ebenso rough wie zärtlich, berührend, warmherzig und witzig Für Leser*innen von Annika Büsing/Nordstadt, Alina Bronsky, Wolfgang Herrndorf/Tschick, Christian Huber/Man vergisst nicht, wie man schwimmt Gebunden mit Lesebändchen
von Ewald Arenz
Ein Roman über das Erwachsenenwerden und die Befreiung von der Vergangenheit Ein Buch, das entschleunigt - Atmosphäre, Bilder und die Beschreibung der Landschaft und ihrer Menschen bezaubern und schärfen den Blick für das Wesentliche. Pappband mit farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen
von Glennon Doyle
Frauen! Mit diesem Buch können wir es uns nicht gemütlich machen. Es ist unerträglich, es tut weh und es legt den Finger in unsere Wunden. Wir können Ungezähmt nicht lesen, ohne uns der Gitterstäbe bewusst zu werden, die unser Leben umstellen. Und mit jeder Seite wächst die Sehnsucht nach Freiheit. Und der Mut, sich auf die Suche zu machen nach dem eigenen, wilden, ungezähmten Ich, nach dieser wunderbaren Frau, die wir sind, wenn wir aufhören, anderen gefallen zu wollen. Iss den Apfel, Eva, und lass es brennen!
von John P. Strelecky
Das Schöne für mich: Diesen kleinen Roman kann ich einfach so ›weglesen‹. Und zusammen mit John darüber nachdenken, ob ich ein erfülltes Leben führe.
von Delia Owens
“Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.
von Hanya Yanagihara
Das TikTok-Phänomen. Sie werden über dieses Buch sprechen wollen: "Ein wenig Leben" ist ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe. "Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. "Ein wenig Leben" ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe. Es begibt sich an die dunkelsten Orte, an die Literatur sich wagen kann, und bricht dabei immer wieder zum hellen Licht durch.
von Isabel Bogdan
Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokio. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby und Jonathan Safran Foer. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, »Sachen machen«, bei Rowohlt, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und 2011 den für Literatur. 2016 erschien ihr Bestsellerroman »Der Pfau« und 2019 »Laufen« und 2024 ihr Roman »Wohnverwandtschaften«.